Stellenausschreibung

Das Firmenimperium hinter diesem Blog, also die M+M Buddenbohm GbR, sucht ab Januar 2013 eine Freiberuflerin für die Akquise von Werbekunden, sie darf auch männlich sein. Erfolgsbezogene Bezahlung im mehr als fairen Bereich, ohne üppig blühende Landschaften versprechen zu wollen. Uns online oder persönlich bekannte Personen werden in jedem Fall schamlos bevorzugt, Menschen ohne jede Spur im Netz brauchen sich bitte gar nicht erst zu melden. Gerne verkaufsgewohnt, gerne sehr, sehr netzaffin, gerne unverkrampft und mit Lust am eher lässigen und doch professionellen Umgang mit neuen Themen. Und gerne jemand, der sich nicht zu schade ist, auch mit kleineren Summen zu arbeiten, das ist hier nicht Spiegel Online.

Hintergrund: Ich bin nicht mehr jung und ich brauche das Geld. Lange Version: Das ist kein überbordender Größenwahn, das ist nur ein Versuch, realistisch zu klären, was geht. Ich würde gerne noch mehr Zeit dem Bloggen widmen und meine berufliche Situation ist erfreulicherweise so beschaffen, dass das auch möglich ist – aber dann müssten dabei noch ein paar Euros mehr als jetzt herauskommen. Ich möchte nicht undankbar erscheinen, ich freue mich sehr, dass ich hiermit überhaupt etwas verdiene, das ist ganz großartig. Aber mehr wäre natürlich noch großartiger. Ob das geht oder nicht, das würde ich gerne im nächsten Jahr verstehen. Ich halte den Markt der Werbung in Blogs für eher nicht richtig erschlossen.

Amazon- und Google-Partnerprogramme sind nett, bringen aber zu wenig und sind völlig austauschbar, sehen in jedem Blog gleich aus, das langweilt. Flattr ist supernett und bringt verblüffende viel, dieses Viel ist aber auch immer noch näher an Nichts als z.B. an einem Minijob. Die Teilnahme an großen Werbeprogrammen ist interessant, sorgt aber für wirres Blinkiblinki womöglich unsympathischer Firmen, das ist alles nicht richtig schön. Schöner wäre es, mit wirklich interessierten, eher handverlesenen und eventuell ziemlich kleinen Firmen zusammen zu arbeiten, sei es im regionalen oder im sehr zielgruppenbezogenen Bereich. Da muss etwas gehen, das kann und kann nicht sein, dass das alles nicht funktioniert. Ich kann mich natürlich auch täuschen, andere haben auch schon etwas versucht und sind gescheitert, aber ich wüsste es eben gerne aus erster Hand.

Allerdings haben wir nicht ansatzweise genug Zeit, uns um das Thema zu kümmern, was sowohl finanziell als auch thematisch schade ist, denn spannend ist das schon. Finden Sie vielleicht auch? Na bitte.

Interessenten melden sich bitte bei Maximilian.Buddenbohm at gmx.de. Vielen Dank.

Yps

Sohn I: “Was ist das?”
Ich: “Das ist Yps. Meins. Mit Spielzeug für Erwachsene.”
Sohn I: “Spielzeug für Erwachsene?!”
Ich: “Ganz genau. Ich will auch mal spielen.”
Sohn I: “Du brauchst kein Spielzeug! Du kannst doch immer das iPad haben!“

 


Triominos Junior

Untitled

Die Firma Goliath hat uns das Spiel „Triominos Junior“ zum Testen geschickt, also haben wir das ein paar Mal durchgespielt. Ein Spiel mit Zahlen bis 5 und Farben, für Kinder ab 5 Jahren. Das Spielprinzip ähnelt Domino, wie man am Namen unschwer erkennen kann. Reihum passend anlegen, so das Zahlen und Farben übereinstimmen, wer es schafft, erhält Goldmünzen, wer es nicht schafft, gibt sie wieder ab. Die Münzen sind aus Pappe, was bei der Zielgruppe keine allzu gute Idee ist, aber egal. Kann man ja gegen Echtgeld tauschen, dann kriegt man wenigstens das Taschengeld wieder zurück und führt die Kinder gleich in die beinharte Realität der Wirtschaft und der menschlichen Abgründe ein, das ist auch etwas wert. Immer die Pädagogik im Sinn behalten!

Das Spiel ist für 5-Jährige gut verständlich, das lernen sie ziemlich schnell und freuen sich, dass sie es verstehen können, denn das Regelwerk ist ein wenig komplexer als etwa bei Mensch ärgere Dich nicht – aber auch nicht zu komplex. In dem Alter sind sie auch ein wenig stolz, mit Zahlen spielen zu können, das fühlt sich schon so nach Schulkind und Karriere an, das hilft natürlich. Jünger als 5 dürften die Kinder allerdings auch nicht sein.

Das Spiel dauert etwa 20 Minuten, das ist eine sehr gute Länge, so lange kann man z.B. Sohn II noch gut davon abhalten, die Bestandteile des Spiels durcheinanderzuwerfen, weil er es mit Zahlen noch nicht so hat und sich auch kategorisch weigert, Farben unterscheiden zu können. Er kann es, er will aber nicht. Sohn II ist also bei dem Spiel einigermaßen ausgeschlossen, was für den großen Bruder auch einmal ganz angenehm ist. Der findet Zahlen toll, mit dem kann man das gut spielen, mit seinen Freunden auch, wie die letzten vierzehn Tage gezeigt haben.

Ich: „Was soll ich jetzt schreiben, wie findest Du das Spiel?“
Sohn I: „Gut.“
Ich: „Wie gut?“
Sohn I: „Na, gut gut“

Das ist eine glatte Zwei, da kann man nicht meckern. Das Spiel kostet 15,98 € und ist, so ein Zufall, z.B. hier bei Amazon erhältlich.



Wir können das Testspiel behalten – und das ist auch gut so.

Spiele zu testen finde ich nett – wenn Sie zufällig auch Spiele herstellen, immer her damit. Das ist keine bezahlte Werbung und ich teste nicht alles, aber Spiele passen natürlich tatsächlich ganz gut.

(Der Link zu Amazon ist allerdings ein Affiliate-Link, wenn Sie darüber etwas bestellen, werden wir reich. Auch gut. )