Kindheit in Scherben

Nachdem mein Bruder hier drüben einen Blogeintrag „Die Geschichte hinter den Scherben“ genannt hat, breche ich doch einmal meinen guten Vorsatz, nicht aus meiner früheren Kindheit zu erzählen. Sehr praktisch übrigens, diese bloggenden Familienangehörigen, man kann  Geschichten einfach anlegen, quasi Erzähldomino, so kann man die Spielrunden aus der Kindheit auch fortsetzen. Eigentlich wollte ich gar nicht über die ersten 12 Jahre meines Lebens schreibe, weil meine größeren Geschwister das alles viel besser wissen als ich, aber diese Ausnahme muss doch sein. Das ist nämlich eine Geschichte, die ich schon seit Jahren einmal erzählen wollte, ich bin nur immer wieder davon abgekommen, vermutlich sogar schon neun Jahre lang, wenn ich es recht bedenke. Habe sie zwischendurch vergessen, und wenn sie mir wieder einfiel, hielt mich wieder irgendetwas ab, dann war sie wieder weg. Dafür hat sie mittlerweile eine bessere Pointe, als sie noch vor neun Jahren hätte gehabt haben können, diese letzte Nebensatzendung bitte bei Gelegenheit in „Deutsch für Ausländer“ vorlegen, danke.

In der Zeit vor Travemünde, als meine Eltern noch nicht geschieden waren, lebten wir in Lübeck.
(mehr …)