Woanders – diesmal mit einem alten Buch, Sandkörnern, der Micky Maus und anderem

Glumm sucht ein Wort in einem alten Buch.

Noch einmal zum Thema Buch, hier geht es um die Sinnlichkeit der gedruckten Bücher und um Sand, ein wirklich ganz naheliegender Zusammenhang, das ist Ihnen bestimmt auch gleich eingefallen.

Kopfrechnen mit Micky Maus, denn Blogs sind bunt und dienen der Weiterbildung, aber das war ja eh klar. Bei der Beweisführung im Kommentarbereich wird mir allerdings doch etwas schulbuchblümerant.

Spaß mit Spam bei der Kaltmamsell.

Hier gibt es ein Filmchen über den neuen finnischen Reisepass. Die spinnen, die Finnen, aber auf eine sehr sympathische Art.

Seltsam, surreal erscheinende Bilder aus Nordkorea. Besonders dieser Führer kann irgendwie nicht echt sein.

Wunderschöne verlassene Attraktionen und ein paar wirklich coole Inneneinrichtungen.

Eine bewegende Folge von “Anders anziehen”. Sowieso immer lesenswert, aber das weiß ja mittlerweile jeder, hoffe ich.

Das Nuf über Heimat und Abschiebungen. Besondere Empfehlung.

Die Zeit schreibt über harmonische Familien, denen es gut geht. Und sie meint nicht irgendwelche kitschigen Romanfiguren, sondern uns alle, als Durchschnittswerte. Ich finde den letzten Satz bedenkenswert, aber ich weiß noch nicht, mit welchem Ergebnis.

Das beste Essen der letzten sieben Tage war eine Suppe aus roten Linsen, Tomaten und Thai-Curry, nämlich diese hier. Wärmt gut und das braucht man ja, in dieser harten Jahreszeit. Die Mengenangabe für den Curry im Rezept kann man übrigens ruhig vervielfachen.



 

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Heute vor neun Jahren habe ich übrigens angefangen zu bloggen. Da habe ich letztes Jahr natürlich auch drüber geschrieben und an dem Text habe ich gar nichts auszusetzen, deswegen wiederhole ich den hier einfach, mit leichten Änderungen.

Ich habe damals bewusst an einem ersten April angefangen, denn dann hätte ich, wenn es nicht recht geklappt hätte, immer noch sagen können, es sei nur ein Aprilscherz gewesen. Ich war eben immer schon ein vorsichtiger Mensch.
Eine sehr gute Freundin von mir (Lyssa, die Älteren erinnern sich, sie war einmal eine Online-Berühmtheit) hatte mir damals gesagt, dass sie schon längere Zeit ein Blog führte, ohne dass ich bis dahin etwas davon wusste. Ich habe dann sehr lange in ihrem Blog die gemeinsame Zeit nachgelesen und beleidigt festgestellt, dass ich darin nur gerade dreimal vorkam, obwohl ich sie doch fast täglich sah und mich für einen ungeheuer wichtigen Menschen in ihrem Leben gehalten hätte. Und ich dachte voller Empörung: Na gut, meine Teuerste, dann schreibe ich eben selber! Und Du kommst nicht vor!

So entstehen markante Wendungen zum Besseren im Leben aus eher niederer Motivation, aber egal. Die Freundschaft hat es jedenfalls gut überstanden, manches war tatsächlich neun Jahre lang bis heute von Dauer. Wie auch die weibliche Hauptfigur dieses Blogs immer noch dieselbe ist, die damals zunächst nur „die Verlobte“ hieß. Und deren nachfolgende Bezeichnung „Herzdame“ übrigens noch vor der Hochzeit von Blogleserinnen und -lesern entschieden wurde.

Neun Jahre! Eine Hochzeit, ein Wohnungsumzug, ein Blogumzug, zwei Kinder, vier Bücher, viele Lesungen, graue Haare, viele, viele tolle Menschen aus dem Internet, to cut a long story very short. Falls Sie zu den zwanzig, dreißig Leuten gehören, die damals schon die allerersten Einträge gelesen haben – ich danke Ihnen sehr für die Treue.  Falls Sie gerade erst dazugekommen sind: Sie können die letzten neun Jahre übrigens auch in Buchform nachlesen, siehe rechte Randspalte.

Ende des Werbeblocks, Ende des neunten Jahres.

Das Programm wird in Kürze fortgesetzt. Bleiben Sie dran. Vielen, vielen Dank.