Der Rest von Hamburg – Uhlenhorst

Die Aktion “Der Rest von Hamburg” ist seit einer Weile ohne Update, aber es laufen wohl doch noch ein paar Texte dazu ein. Sollten Sie noch etwas parat haben – nur zu. Poppenbüttel ist gerade bei jemandem frisch in Arbeit, wie ich höre, anderes ist schon älter und passt dennoch in diesen Kontext und kann daher requiriert werden.  Wie dieser Text hier unten, ein Ausschnitt aus einem Romananfang der Hamburger Autorin Regula Venske, den sie mir freundlicherweise gerade fürs Blog zur Verfügung gestellt hat. “Rent a Russian” heißt das Buch und es spielt in Uhlenhorst, nur ein paar Meter von der Stelle entfernt, an die wir vielleicht ziehen, wenn wir auf Sankt Georg tatsächlich in diesem Jahr keine Wohnung finden sollten. Man könnte es, nach Lektüre des Romanauszugs, glatt als Drohung stehenlassen. Allerdings wohnt die Autorin auch dort um die Ecke, da sollte man wohl bedenken.

“Rent a Russian” erschien in der Krimibibliothek des Hamburger Abendblattes. Wir verlosen hier ein Exemplar an die erste Kommentatorin oder den ersten Kommentator, der die folgende Frage korrekt beantwortet: In welchem Buch sind Regula Venske und ich gemeinsam erschienen? Mitglieder der Hamburger Blogmafia  sind von der Verlosung natürlich ausgenommen, die Richtigen werden sich jetzt schon angesprochen fühlen.

Hier der Romanauszug:

(mehr …)

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Journelle schreibt über die Quote und die Frauen und die Arbeitswelt und warum sie ihren Arbeitsvertrag vor dem Babysitter versteckt.

In diesem Zusammenhang fällt einem auch gleich das Blog “Herrenclubs” ein, eine Bildersammlung der besonderen Art. Der Zusammenhang zum ersten Artikel wird einem bereits nach zwei, drei Bildern deutlich.

Hier ein paar bemerkenswerte Zahlen zum Markt für Autos in Deutschland, es geht um das Alter der Neuwagenkäufer. Der Neuwagen wird als Statussymbol für junge Leute anscheinend immer unwichtiger, das kann man ja durchaus als gutes Zeichen für die Umwelt verstehen, auch wenn es im Artikel nicht ganz so gemeint ist.  Dazu passt gut, dass die Jugend von heute ein anscheinend eher konservatives Verhältnis zum Geld hat. Wie jetzt, sich kein Auto auf Kredit zu kaufen, das soll konservativ sein? Es ist auf jeden Fall eine interessante Entwicklung.

Das oben erwähnte Durchschnittsalter der Neuwagenkäufer, das wohl viele verblüffend hoch finden werden, es leitet ganz zwanglos über zur alternden Gesellschaft, die hier ebenso vergnüglich wie interessant beschrieben wird.  “Die Macht der Babyboomer”, da geht es wieder erst auf den zweiten Blick um die Wirtschaft. Aber dann doch sehr.

Und jetzt einmal ab ins Kleingedruckte und zu den Nachkommastellen, denn hier gibt es einen Artikel über die Versandkosten bei Onlinehändlern und die Frage, warum dieses Thema für Firmenriesen wie Amazon und Zalando eigentlich so wichtig ist.

Weiter im Kleingedruckten, oder nein, noch besser, weiter im Juristischen. Der Lawblogger Udo Vetter denkt darüber nach, ob man E-Books verkaufen darf.

Die Telekom greift die Netzneutralität an und drosselt Internetzugänge, wenn man nicht gerade alle Inhalte nur von der Telekom selbst bezieht – und wer würde das ernsthaft tun. Das ist eine Nachricht, die vielleicht doch wichtiger ist, als man es ihrer Platzierung auf vielen News-Portalen ansieht.

Währenddie Telekom an Drosselung denkt, denken andere übrigens gerade an das Internet als Menschenrecht. Kommt einem irgendwie moderner vor, nicht wahr.

Die Tafeln, die Essen an Arme ausgeben und Menschen helfen, die wirtschaftlich gescheitert sind, die sind natürlich eine feine Sache. Oder auch nicht. Je nach Standpunkt.

Auch arm dran sind natürlich traditionell die Künstler. All die Hungerleider mit den hübschen Ideen, die nichts abwerfen. Deren Werke man immer gerne konsumiert, aber nie gerne bezahlt. Wenn man den berühmten armen Poeten von Spitzweg ein wenig bearbeitet und da ein Notebook oder ein Smartphone statt des Papiers reinretouchiert, dann hat man ja ein verblüffend aktuelles Bild des freien Schreibers oder Medienkünstlers in Berlin Mitte.

Markus Reiter kümmert sich auf Deutschlandradio Kultur um die “gefühlte Inflationsrate” und andere Emotiönchen. Das ist gefühlt gar nicht so unwichtig, was er da schreibt, um es einmal adäquat auszudrücken.

Ein Aufreger der Woche ist für viele sicherlich das Thema EU und Saatgut, das mit teils arg unsachlichen Meldungen durch das Netz ging. Unaufgeregter kann man das hier beim Deutschlandfunk nachlesen.  Oder auch bei Wiwo Green.

Und zum Schluss nun noch der Design-Link der Woche – ein E-Bike im Vintage-Look. Einfach schön.

GLS Bank mit Sinn