E-Book-Reader-Verlosungs-Ergebnis

Nach einer kurzen Einarbeitung der Söhne in die Bedienung eines Zufallsgenerators geht der Gewinn an T. Broeker, der hier von seiner Aversion Rom gegenüber berichtet hat. Glückwunsch!

(Sie haben Post)

Ich danke allen für die überaus rege Teilnahme!

Woanders – diesmal mit der Emanzipation, Vätern, Kinderüberwachung und anderem

Ich verlege diese Rubrik jetzt auf den Sonntag, das ist viel praktischer und entspannter. Zumindest für mich. Vielleicht ja auch für Sie.

Das Stilhäschen hat ein kinderfreies Wochenende und macht Erfahrungen, die ich auch so kenne. “Kommen Sie denn zurecht?”

Der Tagesanzeiger mit einer Meldung zur technischen Überwachung von Kleinkindern. Da wird im Text so scherzhaft auf PRISM angespielt. Ich möchte jedoch bitten, beim Lesen die scherzhafte Andeutung etwas zu steigern, denn es ist eine echte Spiegelung der großen Welt in der kleinen. Totale Überwachung, weil es geht. Mit bester Absicht, versteht sich, das muss man gar nicht anzweifeln, es geht natürlich um das Supergrundrecht der Kinder auf Sicherheit. Aber Eltern, die so anfangen – wie leicht werden die wohl ihr Kind später alleine zur Grundschule gehen lassen? Überhaupt jemals aus den Augen lassen? Ab wann werden sie ihrem Kind wohl zutrauen, irgendetwas ohne den prüfenden Blick und die Sicherheitschecks von Mama oder Papa zu machen? Als Sohn I hier mit 5 Jahren zum ersten Mal alleine zum Bäcker ging um morgens die Brötchen zu holen, haben uns nicht wenige Eltern hier für verrückt erklärt. Weil wir ihn dabei nicht gesehen haben. Ab wann dürfen die Kinder wohl etwas am Computer oder iPad oder an der Spielkonsole machen, ohne dass die Eltern hinterher nachsehen? Noch einmal: es ist eine Spiegelung. Es hängt zusammen. Zu Kindern und dem Internet schreibt auch Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach gerade etwas.

Jochen Wegner, der Onlinchef der Zeit, über seine Arbeit, paid content und hysterische Tickermeldungen. Wer sich für die Medienbranche interessiert, dürfte das Interview spannend finden.

Ein in Hamburg lebender Brite schreibt über die Operation Gomorrha, an die in der letzten Woche wegen des Jahrestages viel gedacht wurde. Via Papascott.

Im Standard ein langer Text über den erstaunlich lebendigen Gavrilo Princip. Den Namen kennen Sie doch noch aus dem Geschichtsbuch? Dachte ich mir.

Die liebe Nessy hat das Reisebuch von Meike Winnemuth gelesen und notiert 12 Städte, in die sie selbst gerne reisen würde. Mir fallen nicht einmal 12 Hamburger Stadtteile ein, in die ich gerne möchte. Hm.

Im Tagesanzeiger ist man schwerst genervt von Bono. und verweist zurecht darauf, dass wir nur Sunday Bloody Sunday hören wollen und keine Reden von ihm. So ist es.

Bilder: Porträts von Autorinnen, die das Zeug im Erotikregal schreiben. Mit Textbeispielen.

Film: Und wie binden Sie so Ihre Schuhe?