Woanders – diesmal mit Isa, einem Haus im Wald, Sven am Akkordeon und mehr

Ein Interview mit Isa. Übersetzen, Schreiben, Bloggen und so. Und ich habe einen Gastauftritt! Toll.

Sven müht sich mit dem Akkordeon.

Ein wenig Jura für Eltern. Richter allerdings, die meinen, ein vierjähriges Kind müsse “einigen Aufwand” treiben, um sich abzuschnallen, haben mit einiger Sicherheit keine Kinder. Oder meine Kinder sind beide hochspezialisierte Entfesselungskünstler. Na, besser als gar keine Begabung!

Adelhaid schreibt über das Knieperessen auf unserer letzten Helgolandfahrt. Stimmt alles.

Falls gerade etwas drückt oder zwickt: hier einfach das aktuelle Leiden eingeben und dann das passende Buch lesen.

Die FAZ über kreative Buchhandlungen.

Bei netzwertig geht es um Konformitätsdruck.

Bilder aus einem eher ungewohnten Reiseland: Albanien.

Bilder: Tierfotos gibt es viele, manche fallen aber doch noch auf.

 

 

Dialog am Sonntagnachmittag

Die Herzdame: “Sag mal, diese beiden Kinder hier, die gerade unsere ganze Wohnung verwüstet haben, gehören die dir?”

Ich: “Ja, die hab ich mal gemacht. Ich wusste aber nicht, dass das so endet.”

Sohn II: “Mich hat Gott gemacht.”

 

Alles wird besser

Sie sind bezüglich der guten Vorsätze jetzt schon wieder zur Vernunft gekommen, nicht wahr? Sie haben sich doch nicht beim Sport angemeldet, ich weiß. Sie haben wieder geraucht, Schokolade gegessen, Alkohol getrunken. Sie sind mit dem Auto unterwegs gewesen statt mit dem Rad. Das Wetter war schlecht, na klar. Sie haben Abende sinnlos vor dem Fernseher verbracht, weil Sie doch so müde waren. Wer würde das nicht verstehen? Sie haben den Keller nicht aufgeräumt, Sie haben Geld verschwendet. Sie haben sich aus dem Gemüse dann doch keinen Rohkostteller geschnippelt. Na, und so weiter. Menschlich, allzu menschlich.

Und am Montag geht es vermutlich zur ersten Arbeitswoche. Man sitzt im Bus oder in der Bahn, trübe wie immer. Und wie sehen da alle aus? Als würden sie seit ein paar Tagen ein besseres Leben führen? Als lebten sie ihre guten Vorsätze? Strahlend in die Zukunft? Ach was. Es geht allen wie Ihnen, es geht allen wie uns. Man lebt so vor sich hin, stets bemüht, wenn überhaupt. Da kann man nichts machen. Oder doch? Wenn wir wissen, dass es mit den Vorsätzen verlässlich nicht klappt, dann haben wir eine Regel entdeckt, auch das ist menschlich, das ist unser überlegener Geist. Und mit diesem Geist sind wir in der Lage, alles zum Besseren zu ändern. Ich habe da einen genialen Plan. Am Montagmorgen nehmen wir uns alle ganz fest vor, so schlechtgelaunt wie nie zur Arbeit zu fahren. Und das wird nicht funktionieren, natürlich nicht! Es wird grandios nach hinten losgehen, es wird so sein wie mit allen Vorsätzen. Wir werden daher verblüffend gut gelaunt sein, aufgeschlossen, freundlich. 2014 wird netter beginnen als jemals ein Jahr. Das war einfach, was? So ist das mit dem überlegenen Geist. Eine tolle Sache.

Ich habe übrigens den guten Vorsatz, 2014 noch intelligentere Kolumen zu schreiben, sagte ich das? Na, mal sehen.

 (Dieser Text erschien als Sonntagskolumne in den Lübecker Nachrichten und in der Ostsee-Zeitung)