Woanders – diesmal mit Röb, der Buchpreisbindung, Bücherinnenleben und anderem

Komm, Röb, wir gehen.

Hier geht es um die Buchpreisbindung.

Bilder: Bücher mit Innenleben.

Falls Sie eine Meise haben, und wer hätte die nicht, können Sie diese hier anonym öffentlich machen, damit andere ihre Meise im Vergleich kleiner finden.  Sehr nützlich.

Sven liest vor.

Frau Modeste über das Internet am Strand.

Peter Glaser über die guten Inhalte im Netz.

Frau Novemberregen spielt.

Susanne sehr wahr über Bittedanke und Tschüss.

Wir haben für Sie geöffnet.”

Ich habe bei den Schweden etwas über Badewannen geschrieben.

Das Nuf über Messer und so. Alles richtig, so geht das.

Ich war vor einiger Zeit in einer “Irena-Sendler-Schule” und habe mich gefragt, nach wem die denn wohl benannt worden ist, den Namen kannte ich nicht. Dann habe ich nachgelesen, wer das ist und das sollten Sie auch tun, das ist nämlich sehr beeindruckend.

Hier eine schicke und vor allem gepflegte Liste mit Museumsblogs. Und gar nicht mal so klein.

Bilder: Zwillinge, die keine sind.

Bilder: Wäsche.

Bilder: Schulklassen. Via Journelle.

Film: Das mit den Bechern wieder. Treibt die Herzdame gerade in den Wahnsinn, weil sie nicht hinter den exakten Bewegungsablauf kommt.  Dabei kann man das natürlich lernen.

Und wer richtig viel Zeit über hat, der findet hier ein paar Sachen zum Nachmachen. Das mit den Pellkartoffeln etwa, das ist doch allemal einen Versuch wert.

Film: Johnny Cash imitiert Elvis. Sensationell.

Man kann Madame Hardy gratulieren, die Dame wurde 70. Eine der Stimmen, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne und immer geliebt habe. Das sind unentbehrliche Lieder. Klassiker.

 

 

Ein Mann mit Durchblick

Nachdem ich im letzten Jahr unfassbar viel Zeit damit verbracht habe, meine Brille dauernd auf und ab zu setzen, habe ich mir endlich eine Gleitsichtbrille bestellt. Es ist lästig, nicht richtig lesen zu können, etwa weil man keine Lust hat, im Winter die Mütze vom Kopf zu nehmen, dann die Brille abzusetzen, dann erst ein Etikett zu entziffern. Wenn man dabei zwei Einkaufstüten und zwei Kinder an den Händen hängen hat, dann nervt das. Außerdem kauft man falsche Produkte, wenn man das Kleingedruckte nicht enträtseln kann. Ich sage nur koffeinfreier Kaffee, zuckerfreie Schokolade, alkoholfreies Bier. Man macht was mit!

Nahezu jeder, dem ich von dem Gleitsichtbrillenplan erzählt habe, wies mich auf die Treppengefahr hin. Mit der Brille, so hieß es, fällt man Treppen runter, so lange sie neu und ungewohnt ist. Weil man damit nach unten durch den Nahbereich guckt, aus der Höhe also alles unscharf ist, auch die Stufen, zack, Unfall. Jeder kannte jemanden, der jemanden kennt, der auf einer Treppe stürzte, sich etwas brach und ins Krankenhaus kam. Wo er dann immerhin mit der neuen Brille prima lesen konnte und sogar noch Zeit dazu hatte, aber egal. Ich dachte immer, Skifahren sei die gefährlichste Freizeitbeschäftigung, das Tragen einer Gleitsichtbrille scheint aber doch wesentlich gefährlicher. Egal, ich trau mich ja was! Und die neue Brille ist toll. Ich kann wieder alles lesen, ich erkenne auf Etiketten sogar die letzte unerfreuliche Zutat aus der Großindustrie. Ich sehe auch wieder, was ich küsse. Das ist praktisch, wenn man nach Hause kommt und die nächstbeste Person in der Wohnung in die Arme nimmt.

Und die Treppen? Eine albern überdramatisierte Gefahr, darauf bin ich natürlich nicht reingefallen. Unfug für Angsthasen! Wenn man Treppen auf allen vieren runtergeht, ist das überhaupt kein Problem.

 

(Dieser Text erschien als Sonntagskolumne in den Lübecker Nachrichten und in der Ostsee-Zeitung)