Ein Text von Johnny Buddenbohm, acht Jahre alt, auch bekannt als Sohn II.

Es ist sehr schön, einen Garten zu haben, es ist sogar superschön. Man kann was für die Umwelt tun, man kann was pflanzen, man kann das dann essen. Mein allerliebstes Beet ist mein eigenes Beet, da wachsen Schnittknoblauch und Sonnenblumen. Kohlrabi und Spitzkohl sind aber auch toll und unsere Erdbeeren sind megagut. Gerade habe ich eine Himbrombeere bekommen.

Nur die wilden Brombeeren sind nicht gut, die wuchern überall und stechen. Im Garten kann man auch mal übernachten, das ist toll, da ist es viel leiser als zuhause und ich kann besser schlafen. Meinen Freunden gefällt der Garten auch. Man kann da gut zusammen spielen und arbeiten und buddeln.

Wenn ich groß bin, möchte ich einen Bauernhof haben. Mit Pferden, Hühnern, Schafen, Schweinen und sehr vielen Pflanzen. Hunde und Katzen natürlich auch, und ein Kaninchen. Ich möchte sowieso später lieber auf dem Land leben, die Stadt ist mir zu laut und nicht grün genug. Es gibt viel zu viel Müll, es liegen überall Zigarettenkippen herum und es gibt so viele blöde Menschen auf Drogen.

Im Garten will ich noch einen kleinen Schuppen bauen, noch viel mehr Beete und auch einen Erdkühlschrank. Einen Teich will ich auch anlegen! Und ich möchte da eine eigene Werkstatt haben, nur für mich und Papa.

Schlimm ist nur, dass es im Garten kein WLAN gibt. Man kann abends keine Filme gucken, wenn man die nicht vorher runterlädt.

Ich habe mir auch schon eine eigene Laube gebaut, das ist die hier:

Sohn II hat sich auch eine Laube gebaut. #schrebergarten

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