Ein Artikel von Jojo Buddenbohm, auch bekannt als Sohn I, fast elf Jahre alt

Ich war im Jumphouse, weil fast alle aus meiner ehemaligen Grundschulklasse mir davon erzählt haben, wie toll es da sein soll. Ich habe dann so lange herumgebettelt, bis mein Vater endlich nachgegeben und einen Termin gemacht hat, man bucht die Termine da nämlich online, dabei gibt man auch an, wie lange man bleiben möchte. Dann sind mein Vater, mein Bruder und ich dahingegangen. Mein Vater ist aber draußen geblieben, der kann nicht gut springen, hatte keine Lust darauf und kaputte Ellenbogen.

Der Weg dahin war weit, wir waren in dem Poppenbütteler Jumphouse, da braucht man über eine Stunde aus St. Georg mit U-Bahn und Bus und zu Fuß. Es gibt auch noch ein Jumphouse in Stellingen. Im Jumphouse mussten wir erst noch besondere Socken fürs Springen kaufen, ein Paar kostete 3 Euro, das fand ich teuer. Aber man kann sie beim nächsten Besuch wieder verwenden.

Es gab in der Vorhalle einen Bereich, in dem man auf einen Einweiser warten musste, da lief aber auch schon ein Film mit den ganzen Regeln, was man beachten sollte, was man nicht machen sollte. Dann kam noch eine Person, die da arbeitet, die ging das alles noch einmal extra durch. Dann konnte man loslegen. Es gibt dort, das sieht man auch gleich, wenn man reinkommt, eine Kissengrube, in die man von drei Trampolinen hineinspringen kann, es ist aber nur ein einfacher Frontflip erlaubt. Dahinter eine offene Halle mit vielen Sprungmöglichkeiten, da kann man durchrennen und durchhüpfen. Dann geht man eine Treppe hoch in einen anderen Raum, da gibt es zwei Parcours-Varianten, die man auf Zeit oder einfach so machen kann.Es gibt zwei kleinere Räume, die mit Netzen abgetrennt sind, da kann man so etwas wie Völkerball spielen, nur eben auf einem Trampolinuntergrund.

Eine weitere Treppe hoch gibt es einen Airbag, in den man springen kann, und eine Leiter, die sich dreht, wenn man mit dem Gewicht zu sehr auf einer Seite ist. Wenn man oben einen Button drückt, hat man es geschafft. Und da gibt es eine weitere Kissengrube, über der ist ein Balken, auf dem man mit Kissen kämpfen kann.

Es gibt auch einen Skywalk, der leider erst ab 12 Jahren ist, der sieht aber gut aus. Nächstes Jahr! Neben dem Skywalk sind noch ein weiterer Parcours und ein Gerät, das sich dreht. Auf Kinderschulterhöhe ist da ein Balken dran und auf Bodenhöhe ein anderer, da muss man sich drunterducken und drüberspringen.

Wir waren da eine Stunde drin, ich fand es insgesamt etwa eine 7,5 auf einer Skala bis 10. Ich dachte zwar, es gibt noch mehr einfache Sprungbereiche, aber es war trotzdem okay so. Ich glaube, mein Bruder fand es insgesamt auch gut, der war aber sauer, weil er den Skywalk nicht machen durfte. Ich war hinterher sehr kaputt, es gibt da eine Bar mit Eis etc,. die braucht man dann auch.

Ich würde gerne noch einmal hingehen, auch länger als eine Stunde. Und Erwachsenen, die sich noch gut bewegen können und die noch nicht klapprig sind, kann man das bestimmt auch empfehlen. Aber gut in Form sein muss man schon.

Dieser Artikel ist keine bezahlte Werbung, wir hatten mit den Betreibern da nichts zu tun.

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