Bemerknisse auf dem Europacamp (1)

Um ganz vorne anzufangen, also wirklich noch vor dem Anfang, fiel mir bereits im Programm-Flyer zur Veranstaltung etwas auf, es ist nur ein Umstand ganz am Rande, eine Winzigkeit, aber wie schon tausendmal festgestellt – es sind die Kleinigkeiten. Unter Anreise stand da also, und das habe ich noch nie so gesehen, unter Bus/Bahn und dem üblichen Zeug auch als ganz normale Rubrik: StadtRad. Mit Verweis auf die nächste Station. Das ist in der Tat eine Petitesse, schon klar, aber irgendwo fängt der Wandel eben an.

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Dann habe ich wieder gemerkt, dass ich aufgrund meiner Schreibart Probleme mit solchen Veranstaltungen habe, besonders dann, wenn ich sie gut finde. Es gibt Menschen, die gehen da hin, hören sich etwas an, schreiben etwas mit, gehen nach Hause und verfassen eine feine Zusammenfassung. Schulaufsatz nichts dagegen, womit ich das jetzt nicht herabsetzen will, ich habe das nämlich schon in der Schule nicht gekonnt. Ich gehe dahin, sehe beim Reinkommen einen interessanten Typen, höre im Weitergehen einen seltsamen Satz und habe genug für zwei Blogeinträge. Also auf meine Art, nicht dass das zwingenderweise gut wäre. Aber ich könnte dann auch wieder gehen. Und spätestens nach zwei Stunden platzt mir der Kopf und ich bin ob der Fülle komplett ratlos, was ich überhaupt schreiben könnte.

Das geht mir übrigens auch auf Reisen so, nein, da ist es noch schlimmer, weswegen es mir nie gelingt, Ausflüge oder Urlaube komplett wiederzugeben und jedes Mal ein erheblicher Anteil der Notizen ungenutzt veraltet, wie sehr ich mich auch bemühe.

Ich habe mir gestern zwei Vorträge angehört, einer inhaltsreicher und interessanter als der andere, dazu in Kürze mehr. Jetzt ist das hier nämlich schon wieder so lang geworden und ich fahre gleich erst einmal wieder hin, denn heute hat Jojo da seinen Job, er wird dann später auch darüber schreiben.

Der seltsame Satz im Vorübergehen übrigens:

„Ich kenne zu viele Leute in dieser Stadt.“

„Ja, es ist ein Dorf.“

 

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Man ist immer irgendwas.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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