Dortmund und dicke Berliner

Ein Terminhinweis in eigener und auch noch in guter Sache – ich lese mit Vanessa Giese in Dortmund am 6. Juli, alle Details hier bei ihr.

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Sven war bei Friday for future.

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Meine Heimatstadt Lübeck jetzt auch mit Klimanotstand.

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Plastik und Basstöpel auf Helgoland.

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Zäune und Mauern, diesmal mein Heimatbundesland, bzw. nebenan.

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Christa Pfafferott fährt Bus.

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Auch ein Ausweg aus dem Anthropozän. Das Beispiel Schweiz ist dabei egal, es sieht in anderen Ländern ähnlich aus.

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Ich habe am Morgen einen Vogel gesehen, den ich hier sonst nicht sehe, einen grauen Vogel mit schwarzem Kopf, eine Mönchsgrasmücke, wenn ich mich nicht irre. Ist das nicht ein schöner Name? Mönchsgrasmücke, wie toll ist das denn. Sie ist wohl auch gar nicht so selten, aber gesehen habe ich sie noch nie.

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In der Bäckerei bedient eine ältere Verkäuferin, ich habe mehrere Kinder dabei. Sie fragt die Kinder nach ihren Wünschen, blickt dann anschließend zu mir und fragt: “Na, und der Herr Papa? Noch einen dicken Berliner vielleicht?”

Mal davon abgesehen, dass ich nicht gerne als “Der Herr Papa” von fremden Leuten angeredet werde, sind die Berliner in der Auslage dieser Bäckerei gar nicht besonders dick, sondern ganz normal, so wie sie eben überall aussehen. Wenn so ein rundes Gebäckstück überhaupt dick sein kann, mir kommen da gerade Zweifel. Durchschnittsberliner eben. Ich sage jedenfalls: “Der Herr Papa ist schon selbst dick, nein danke.” Die Verkäuferin sieht mich kurz prüfend an – und widerspricht mir nicht. Es gibt wirklich keine Höflichkeit mehr auf der Welt.

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Musik! Und morgen wollen wir einen Termin nicht vergessen, nicht wahr.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Sie können hier Geld in den nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank.

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