Es bleibt hier noch etwa sieben Tage oder etwas länger bei kürzeren und wenigen Beiträgen. Ein Arm spielt nicht mit und mit nur einer Hand geht das alles nicht recht. Obwohl es natürlich viel zu schreiben gäbe, gar keine Frage. Aber vielleicht ist es auch gar nicht so unpassend, sich das alles erst einmal nur anzusehen, es gibt immerhin keinen Mangel an Szenen, Entwicklungen und Meldungen, die man bestaunen kann, aber doch auch erst einmal verarbeiten muss. Auf Twitter, Instagram und FB finde ich gerade deutlich mehr statt, das kann ich alles einhändig, aber einhändig reicht es eben nur für kurze Gedanken und Splitter. Für längere Ausführungen brauche ich unbedingt beide Hände, was wiederum beweist, dass ich eigentlich mit den Fingern denke und mich daher zum wiederholten Male fragen muss, was genau eigentlich mein Hirn macht. Egal.

Eine Anmerkung noch zu der hier vorgestern in den Kommentaren geäußerten Frage, ob man Kulturschaffenden aller Art irgendwie zentral helfen kann. Das kann man m.W nicht, jedenfalls nicht sozusagen branchenübergreifend. Es wäre auch wahnwitzig kompliziert, das zu organisieren. Man kann die Frage aber vielleicht von den Kulturschaffenden lösen und anders herangehen. Ich bin kein Topexperte für Resilienz und dergleichen, aber es erscheint mir doch sinnvoll, wenn jeder zunächst genau da hilft – wie und womit er eben helfen kann, das muss ja kein Geld sein -, wo er sich auskennt oder beheimatet ist, ob nun im Netz oder in der Wirklichkeit. Hegt und pflegt die Timelines und die Hood, seid unbedingt nett und hilfreich zueinander, bildet Trostbanden. Und wenn man das gemacht hat und dann hoffentlich noch etwas übrig ist, an Kraft, Geld oder woran auch immer, dann gibt es genug da draußen, was unbedingt auch noch zu retten ist, angefangen beim Obdachlosen um die Ecke, dem jetzt kaum eine Institution noch hilft.

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Ich denke an einen schon länger verstorbenen Blogger, ich denke an eine unlängst verstorbene Bloggerin, beide mit ausgewiesener Expertise im Nettsein. Man kann da etwas nachmachen, das passt jetzt. Be kind, wie es auf amerikanischen Seiten immer heißt.

Es ist noch viel zu früh,um sich unterkriegen zu lassen, das stelle ich jedenfalls für mich fest, auch wenn die Lage noch so desolat ist. Oder anders gesagt: Ich übe doch nicht seit fünfzehn Jahren an öffentlichem Humor herum, nur um bei einer Krise sofort einzuknicken, so ja nun nicht. Im Arbeitszeugnis hat bitte zu stehen: “In seiner Rolle als Clown war er stets mit Ernst bei der Sache.”

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Hinz & Kunzt stoppt Straßenverkauf

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Der Homeschooling-Wutausbruch

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Egal, was die Lehrerinnen und Lehrer so an Aufgaben schicken, gehen Sie doch bitte mit den Kindern auch so etwas durch, es ist wichtig: Zehn Tipps gegen die Lügen.

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Ein Elternblog für diese Zeit

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Digitale Angebote der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen – jetzt kostenlos, falls Sie das verpasst haben.

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Leider vergessen, durch wen gefunden – die Definitionen für Clusterfuck, SNAFU, FUBAR und Shitshow. Wer weiß, wann man sie braucht.

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Eine Infoseite und wer sie warum macht

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Momentan kostenlose Apps und Programme

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Ein Wiener Psychiater redet über diese Zeit und den Nutzen. Gefunden via Au fil des mots. Mich beruhigt ja schon der Dialekt, was Wiener vermutlich nicht nachvollziehen können. Ich möchte, wenn ich es noch einmal zu einer Therapie bringen sollte, bitte auch einen Wiener Psychiater, der sinnend vom Herumsandeln spricht, wenn er im Gespräch mit mir meinen Tagesablauf bedenkt, doch, der Gedanke gefällt mir. Sehr.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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