Reifeprozesse

Nach schier endlosen Diskussionen und dem Durchforsten tausender (nun ja, gefühlter Wert) Onlineangebote haben die Herzdame und ich die Entscheidung über den Sommerurlaub getroffen. Jetzt trifft auf mich eine Bezeichnung zu, die ich früher ganz sicher nur als Schimpfwort für andere verwendet hätte: „Österreichfrühbucher“.

Ich fühle mich allerdings durch meinen im Sommer bevorstehenden vierzigsten Geburtstag voll legitimiert. Vierzig klingt ganz so, als dürfe man geradezu hemmungslos uncool werden. Sehr befreiend.

Wir basteln uns eine fröhliche Woche

Nachdem die letzte Woche denkbar schlecht begann (wir berichteten), haben wir an diesem Montagmorgen ganz andere Saiten aufgezogen. Wir haben zunächst angesichts der Morgensonne gemeinsam „Frühling läßt sein blaues Band…“ aufgesagt, eines der wenigen Gedichte, die wir beide auswendig können. „Süße, wohlbekannte Düfte“ lassen sich bei minus fünfzehn Grad zwar noch nicht recht ausmachen, aber das ist sicher alles nur eine Frage der Überzeugungskraft. Die Herzdame und ich werden auf diese Art bis zum nächsten Wochenende den Frühling erfolgreich beschworen haben, so viel steht fest

Um uns aufzuwärmen haben wir daraufhin noch vor dem Frühstück Jivefiguren geübt, aus Rücksicht auf die Nachbarn zwar barfuß und ohne Musik, aber doch voller Enthusiasmus. Die Herzdame war sogar weitsichtig genug, mich ungeachtet meiner reichlich ratlosen und halbherzigen Drehungen für meine Tanzkünste überschwenglich zu loben.

Man muß dieser winterlichen Bedrückung nur massiv und einfallsreich genug entgegenwirken, dann wird es schon werden. Wir sind zu allem entschlossen.

In einem ehrenwerten Haus

Die Herzdame und ich leben in einem Mietshaus, in dem wir keinen unserer Nachbarn näher kennen, also ganz so, wie es in Hamburg nicht ganz unüblich ist. Man grüßt im Treppenhaus, mehr nicht. Bei einer Wohnungsbesichtigung am Wochenende in Eppendorf wurden wir jetzt aber auf die besonderen Freuden einer Hausgemeinschaft hingewiesen, auf all die Vorteile, die man hat, wenn man wirklich aufeinander achtet und wenn man weiß, was der Nachbar so macht. Natürlich ist so etwas leider nicht einfach so herzustellen, so eine prima Gemeinschaft, nein, dazu gehört schon etwas. Besonders gehört dazu ein Vermieter, der nicht an Sozialhilfeempfänger, Russen oder Polen vermietet, also eigentlich eher an gar keine Ausländer, auch nicht an Türken und andere komische Menschen. Höchstens mal an einen Franzosen oder Italiener, wobei letztere, na ja, aber ein Franzose, das geht schon mal.

Die Wohnung hat uns dann doch nicht weiter interessiert.

Frau Dahlberg

Vor vielen Jahren wohnte ich am Rand einer kleinen Stadt östlich von Hamburg, einer sehr langweiligen, gar nicht schönen, unspektakulären Stadt hinter dem Sachsenwald. Dort hatte ich eine Wohnung in einem Mietblock aus den dreißiger Jahren, einem langgestreckten Gebäude mit nur zwei Etagen, dunkelroter Backstein, Haus gewordene Ödnis. In den Gängen im Keller gab es noch Mengen von leeren Einweckgläsern und viel verrostetes Gartengerät, der Rasen vor dem Haus war früher jahrelang als Gemüsegarten genutzt worden, wie mir erzählt wurde. Die üblichen Hinweisschilder in den Treppenhäusern, man möge bitte die Türen verschlossen halten, das Licht wieder löschen und die richtige Wäscheleine benutzen waren noch mit schwarzer Schrift auf weißer Emaille ausgeführt. Als ich einzog und meine Sachen hochtrug, öffnete sich die Tür der Nachbarwohnung einen Spalt breit und ich sah undeutlich, wie jemand mich durch den Spalt beobachtete. Ich grüßte, die Tür wurde sofort energisch wieder geschlossen. In den folgenden Tagen sah ich die Nachbarin aus dieser Wohnung gelegentlich im Treppenhaus und grüßte jedesmal, was aber nur sehr kurz angebunden und unwillig beantwortet wurde. Ein kleine alte Frau mit kurzen grauen Haaren, die immer sehr adrett saßen, mit Unmengen von Haarspray in Form und Wellen gebracht. Im Haus trug sie stets bunte Kittelschürzen und Hausschuhe und war in erstaunlicher Häufigkeit zwischen ihrer Wohnung, dem Dachboden und dem Keller unterwegs. Ihr Kinn stand ein wenig schief, wodurch der Ausdruck permanenter Mißbilligung in ihrem Gesicht festgefroren war. Sie sah einen immer erst eine Weile prüfenden Blickes an, bevor sie auf etwas antwortete, wobei sie das Kinn noch etwas schiefer zog.

Nach den ersten beiden Wochen wurde sie etwas freundlicher, sie hatte, wie mir später klar wurde, erst ergründen wollen, ob ich nachts nicht vielleicht wilde Partys feiern, Drogen im Hausflur verstreuen oder leere Flaschen vom Balkon werfen würde, denn das Chaos lauerte überall. Sie war sehr ernst und etwas ruppig, ihre Sätze waren gerade eben noch freundlich in der Wortwahl. Ich habe sie niemals mit einem Lächeln im Gesicht gesehen. Am dritten Sonnabend nach meinem Einzug klingelte sie morgens bei mir: „Wollte sie nur erinnern. Sie haben Treppenhausdienst, junger Mann. Nicht vergessen!“ Ich war etwas entgeistert und fragte nach: „Ich habe was?“. „Sie haben Treppenhausdienst. Sie müssen das hier saubermachen, von da unten bis zum Dachboden. Ich habe letzte Woche, davor die von unten, jetzt sind sie dran, sie machen hier jetzt mal klar Schiff. Man los!“ „Aha“, sagte ich, „wie denn genau?“

Sie sah mich mißtrauisch an, ob ich sie nicht vielleicht auf den Arm nehmen wolle und erst als ich nachfragte, ob es vielleicht mit Fegen getan wäre, dämmerte ihr, daß ich wirklich wissen wollte, was genau zu tun wäre. Daraufhin bekam ich eine längere Einweisung in das Dahlbergsche Prinzip der Treppenhausreinigung, eine umständliche Prozedur, zu der man Handfeger und Schaufel, einen großen Besen, einen Schrubber, einen Lappen, zwei Eimer und diverse Putzmittel brauchte. Da ich nichts davon hatte, fragte ich sie in, welchem Laden der Stadt man so etwas denn wohl am besten erstehen würde. Fortan war ich ihr sympathisch, soweit man überhaupt davon sprechen konnte, es äußerte sich vor allem darin, daß sie nach dem Grüssen jeweils noch einen Kommentar zum Wetter abgab. Ich habe stets auf meinen Treppenhausdienst geachtet und immer reichlich Lärm dabei gemacht, mit dem Schrubber gegen die Türen gehauen und die Eimer hörbar über den Boden geschoben, damit Frau Dahlberg hören konnte, daß ich bei der Arbeit war. Wenn ich fertig war und hinter mir meine Wohnungstür schloß, dauerte es ein paar Minuten, dann kam Frau Dahlberg aus ihrer Wohnung, ging im Treppenhaus umher, einmal bis zum Keller, einmal bis zum Dachboden und inspizierte das Ergebnis meiner Bemühungen. Sie hat sich nie beschwert, obwohl meine Art der Treppenhausreinigung hauptsächlich auf Geräuschentwicklung abgestellt war.

Frau Dahlberg war den ganzen Tag beschäftigt, sie putzte ihre Wohnung unermüdlich, kochte, buk, pflegte die Büsche vor dem Haus, streute im Winter die Wege und machte sich in ihrem Keller zu schaffen. Diesen Lattenverschlag hatte sie von innen komplett mit Zeitungspapier und Folie verklebt, so daß man nicht hineinsehen konnte. Sie öffnete die Tür dazu nur, wenn kein anderer Bewohner in der Nähe war. Sie bekam nie Besuch und es schien keine Verwandten zu geben, aber auf ihrer täglichen Einkaufsrunde in der Stadt, die den ganzen Vormittag in Anspruch nahm, führte sie lange Gespräche mit den älteren Verkäuferinnen beim Schlachter oder Bäcker, den Frauen an den Marktständen und den Hausmeistern der Wohnblöcke, an denen sie vorbeikam. Der Weg in die Stadt dauerte zu Fuß etwa eine halbe Stunde, sie ging ihn jeden Tag und bei jedem Wetter. Wenn in den umliegenden Wohnungen jemand aus der älteren Generation krank war, brachte sie Essen und Einkäufe vorbei. Ihre Geselligkeit bezog sich strikt auf Menschen ihres Alters. Ein jüngerer Nachbar, der in dem Block aufgewachsen war, erzählte, daß die Kinder früher schreckliche Angst vor ihr gehabt hätten, denn wenn man zu laut spielte oder zur falschen Zeit Lärm machte, gab es unvorstellbaren Ärger mit Frau Dahlberg. Auf dem Rasen genau vor ihrem Fenster stand noch eine Schaukel, die schon lange verrottet war, es gab zu meiner Zeit keine Kinder mehr in dem Block.

Ich wohnte sieben Jahre in der Wohnung neben ihr und im letzten Jahr kam es vor, daß Frau Dahlberg versuchte, meine Tür aufzuschließen, weil sie sich in der Wohnung irrte. Wenn ich dann von innen öffnete, hat sie sich jeweils fürchterlich erschreckt, weil sie mich für einen Einbrecher in ihrer eigenen Wohnung hielt. In ihrem Blick Entsetzen und panische Angst, ich redete dann beruhigend auf sie ein. Nach einer Weile fing sie sich wieder und entschuldigte sich grummelnd, schloß ihre eigene Wohnung auf und verschwand grußlos darin. Meine Treppenhausreinigung entfiel, weil Frau Dahlberg die Treppe jeden Sonnabend machte, wahrscheinlich wußte sie nicht mehr, wann sie an der Reihe war. Sie wurde etwas wunderlich, sprach häufig mit sich selbst oder stand mit nachdenklichem Gesicht im Treppenhaus, von irgend etwas abgekommen und nun hoffnungslos verloren zwischen zwei Handlungen, zwischen Dachboden und Keller.

Das Finale von Frau Dahlberg habe ich nicht selbst miterlebt, aber es wurde mir von meinen Nachbarn hinterher berichtet. Sie war wesentlich wunderlicher geworden, als wir ahnen konnten. Eines Nachts trug sie einen Stapel Altpapier in das Treppenhaus und zündete diesen an. Ein größerer Hausbrand wurde nur verhindert, weil der junge Nachbar aus dem Erdgeschoß zu sehr später Stunde nach Hause kam, als sie gerade mit dem Zündeln begonnen hatte. Sie wollte sich von dem brennenden Papier durchaus nicht trennen lassen, verwies vielmehr vehement auf den Kohlenmangel und daß man jetzt Licht und Wärme brauche, ganz dringend, wobei sie ihre Hände an dem Feuerchen wärmte. Sie wurde in der Nacht noch abgeholt und wir haben sie nie wieder gesehen. Noch im selben Jahr ist sie gestorben, wie wir von den älteren Nachbarinnen aus dem Block hörten.

In ihrem Keller war nichts als wandfüllende Regale voller Gläser mit selbstgemachter Marmelade. Unmengen davon, es hätte wahrscheinlich für die ganze Stadt gereicht.

Nachtrag: Sehr passend dazu heute auch ein Text von Isa.

März

maerz

Nach den langen Abenden in Heizungsluft und verrauchten Kneipen ist es sehr angenehm, daß es in Hamburg wieder möglich ist, nach einem langen Arbeitstag draußen zu sitzen. In unserer Strasse stehen bereits überall die Stühle und Tische vor den Cafés.

Allerdings kann die Freude über die Gelegenheit doch nicht ganz darüber hinwegtäuschen, daß es, wenn man eine Weile dort sitzt, doch noch empfindlich kühl werden kann. Fast fühlt es sich sogar noch etwas winterlich an.

Wir denken voraus

Bis zu unserem Urlaub im Sommer ist es zwar noch sehr lange hin, wir schlagen uns aber bereits jetzt die Nächte mit der Planung um die Ohren. Gestern abend saßen wir noch sehr spät zusammen und grübelten über Fahrstrecken und Zielgebiete, wobei unser Gespräch deutlich groteske Züge annahm – zumindest bis ich dahinterkam, daß die Herzdame müdigkeitsbedingt die Wörter Frankreich und Frankfurt verwechselt hatte. Nicht auszudenken, welche Folgen so etwas haben kann.

Daumesdick oder: Mord im Schlachthaus

Kindern soll man bekanntlich Märchen vorlesen, vorzugsweise natürlich solche, die seit Generationen überliefert sind. Diese Geschichten voller Mord und Totschlag verwertet die Kinderseele ganz vorzüglich, sie blüht, wächst und gedeiht dadurch. Wie sich gestern abend wieder erwies, sollte man aber ausdrücklich nur Kindern Märchen vorlesen und keinesfalls Erwachsenen, denn die können damit eher nicht umgehen.

Ich las der Herzdame abends im Bett das Märchen von Daumesdick vor, aus dem Vorrat der Gebrüder Grimm. Ein kinderloses Paar bekommt darin nach vielen Bitten ein winziges, eben nur daumengroßes Kind. Auf dem obligatorischen Weg hinaus in die Welt gerät dieses Winzkind natürlich in einige Gefahren, wird zum Beispiel von einer Kuh gefressen und verbringt unfreiwillig einige Zeit in deren Magen. Später wird es, als der Magen der nunmehr geschlachteten Kuh samt lebenden Inhalts auf einem Misthaufen liegt, von einem Wolf verschlungen und ist dann in dessen Eingeweiden gefangen, alles recht unappetitlich, aber doch mit Happy End. Während also ein Kind der Theorie nach diese erbauliche Geschichte selig lächelnd anhört, daraufhin sanft einschläft und sich durch Verarbeitung im Unterbewußten bestens entwickelt, passiert bei einer ausgewachsenen Herzdame etwas ganz anderes. Diese fragt schon während der Vorlesestunde dauernd zweifelnd nach, ob diese scheußlichen Vorkommnisse da wirklich so stehen würden und belästigt den Vorleser außerdem mit Fragen nach Sinngehalt und Erklärungsmodellen. Ferner speichert sie das Gehörte kurz vor dem Einschlafen direkt neben die Erinnerungen an Krimis, Thriller und Fleischskandale, weswegen sie mitten in der Nacht furchtbebend aus einem Traum erwacht, der sehr schön zeigt, was Märchen bei Erwachsenen auslösen.

In dem Traum war die Herzdame damit beschäftigt, eine besonders grausige Mordserie aufzuklären. Dergleichen träumt sie öfter, das Beseitigen von Schurken und Schuften aller Art sowie auch mal die Rettung der Welt gehört zu ihren nächtlichen Gewohnheiten, in dieser Nacht war es aber schlimmer als sonst. Ihre Ermittlungen führten sie zu später Stunde in den Hamburger Schlachthof, wo sie durch riesige, menschenleere Hallen ging, in denen spärliches Licht Unmengen von Tierkadavern und noch blutige Maschinen beleuchte. Dort kam sie dahinter, daß die zahlreichen, lange gesuchten Opfer der Mörderbande zwischen den Schlachtabfällen versteckt waren. Sie konnte sich gut erinnern, wie sie in dem Traum durch weggeworfene Tierhäute hindurch erst Umrisse von Köpfen sah und wie sich bei näherem Hinsehen immer deutlicher Gesichter abzeichneten. Sie wußte auch noch, wie sie hier eine einzelne Hand und dort einen abgehackten Fuß unter einem Berg von Rindereingeweiden entdeckte. Es fiel ihr schwer, an den blutigen und teils bereits in Verwesung übergegangenen Resten von Mensch und Tier zu erkennen, was dem Orte sozusagen angemessen und was Spur eines Verbrechens ungeahnten Ausmaßes war.

Die Vorgänge fand sie im Traum schwer erschütternd, was sicher auch ein wenig daran lag, daß die Täter in der Verwandtschaft der Herzdame zu finden waren. Enttäuscht und in schwerer Sinnkrise packte sie nach der Aufklärung des Falles zehn geblümte Nachthemden in einen Koffer und ging damit in ein Kloster, um sich für den Rest des Lebens angewidert dorthin zurückzuziehen. Ihre Erzählung schloß sie mit dem freundlichen Hinweis, ich möge mich freuen, in dem Traum nicht vorgekommen zu sein.

Mit anderen Worten, bei Erwachsenen löst das Vorlesen von Märchen überhaupt keine gedeihlichen Prozesse mehr aus, es gefährdet nur unnötig die seelische Stabilität. Man sollte statt dessen lieber gleich schlechte Filme gucken.

Fast in letzter Sekunde

Die Woche begann damit, daß jemand die Herzdame und mich um Haaresbreite überfahren hätte, während wir zu Fuß auf dem Weg zum Bahnhof über einen eisglatten Zebrastreifen gingen. Interessant dabei, daß ich, als das Auto mit beträchtlicher Geschwindigkeit auf uns zurutschte, nicht etwa mein Leben an mir vorüberziehen sah, wie man es immer liest, meine Seele in Gottes Hand befahl, den Himmel aufgehen sah oder zumindest noch einmal die Hand der Herzdame inniglich drückte, nein, was ich dachte war wahrheitsgemäß nur: „Bei dem Scheißwetter möchte ich ja nicht auf dem Asphalt rumliegen“.

Da hätte ich doch mehr von mir erwartet. Man sollte immer einen hehren Gedanken parat haben.

Sehr konstruktive Gedanken

fruehlingWenn man eines dieser zögerlichen Dinger am Köpfchen packen und noch ein klein wenig mehr aus der Erde ziehen würde, wenn man es dann mit dem Fingernagel oben mehrmals einritzen und die Blütenblätter auseinanderbrechen würde, vielleicht würde es dann schlagartig Frühling werden.

Wunschbloggen mit Milch

Auf besonderen Wunsch zweier Damen (siehe Kommentare zum letzten Beitrag) hier eines der Beweisbilder zur Geschichte mit dem Storyboard.

Man braucht natürlich etwas Phantasie, um das Bild richtig würdigen zu können, man erkennt sonst zum Beispiel die rauhe, zerklüftete Landschaft nicht, in die dieses Hochhaus gebaut wurde. Man könnte auch übersehen, daß das weiße Dings auf dem Dach natürlich ein Hubschrauberlandeplatz ist.

milchUm die Situation der Aufnahme richtig zu erfassen, muß man ferner bedenken, daß ich mich während der Aufnahme ziemlich weit aus einem kreisenden Hubschrauber lehnen mußte, um den richtigen Winkel zu erwischen. Keine angenehme Erfahrung, aber was tut man nicht alles, für seine Herzdame.

Bei dem Gebäude handelt es sich übrigens um die Zentrale des Weltkonzerns „Ja“. Eine sehr erfolgreiche Firma, obwohl dort normale Milchkartons unangenehmerweise in grüner Farbe beschriftet werden, wodurch sie immer nach Buttermilch oder Schlimmerem aussehen.