Eine sinnvolle Verbindung

Sohn II hat heute beim Kinderturnen mit einer kleinen Freundin sein Rosinenbrötchen geteilt. Er hat ihr die Rosinen herausgepult und gegeben und den ganzen Rest selbst gegessen, beide Kinder hielten das für einen sehr guten Deal. Das Mädchen stand kauend vor mir, zeigte mit dem Daumen auf Sohn II und sagte: „Weißt Du, ich will ihn heiraten. Den da. Später.“ Sie nickte und kaute weiter, hielt dann die Hand auf und ließ sich vom Sohn eine weitere Rosine reichen. „Weil nämlich, man muss ja essen.“

Die Versorgungsehe hat vielleicht doch noch eine Zukunft, wer hätte das gedacht.


4 Kommentare

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  2. Na, wenn sie wüsste, dass er einfach nur keine Rosinen mag, würde sie sich das vielleicht doch noch mal überlegen mit der Heirat.

  3. Die Rosinenantipathie scheint ja generationsübergreifend zu sein. Mein Sohn – vor ca. 35 Jahren zu seiner Oma: „Oma, machst du wieder Chicorésalat, aber ohne Chicoré und ohne Rosinen.
    Heute noch esse ich die Rosinen im rezeptgleichen Salat von meiner Enkeltochter.
    Ob es doch an den Rosinen liegt?

  4. Ich würde mir da keine Sorgen machen, falls Sie das Mädchen nicht mögen. Die Hochzeit zwischen mir und dem jüngsten Sohn des Dorfarztes war damals auch schon beschlossene Sache. Nach der Einschulung hatten wir uns dann schon nix mehr zu sagen, mittlerweile würden wir uns wohl nicht mehr auf der Straße erkennen.

    @Clara Himmelhoch: Ich hasse Rosinen, und ich glaube, es liegt an den Rosinen. Bin auch die Einzige in meiner Familie. Scheint wohl nach nach dem Zufallsprinzip zu gehen. Aber Rosinen passen ja auch nicht in einen Salat, nee nee! (Überhaupt passen sie zu gar nix!)

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