Fünfzehn Minuten am Montag

Ich: “Was macht ihr eigentlich in diesem neuen Schulfach da, Naturwissenschaft und Technik?”

Sohn I: “Im Moment geht es da um den Sinn des Lebens.”

Ich: “Ach was? Tatsächlich? Und der wäre? Na? Sag schon!”

Sohn I: “Keine Ahnung, wir sind noch nicht sehr weit.”

Ich: “Aber du sagst mir dann Bescheid! Ja? Nicht vergessen! Das will ich auch wissen! Dringend sogar!”

Sohn I: “Papa, chill your life.”

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Die Herzdame und ich haben heute Hochzeitstag, ist es jetzt eigentlich ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, dass wir beide auf Anhieb nicht wissen, welchen genau? Vierzehn oder fünfzehn oder so? Irgendwas mit ganz schön lange schon jedenfalls, man müsste das nachrechnen oder im Blog nachlesen, aber wozu eigentlich, man hat ja keinen Erkenntnisgewinn ob der Zahl. Ab und zu fragen die Söhne, warum wir uns eigentlich nicht trennen, weil nämlich, mit dem Grund der Frage rechnet man vielleicht nicht auf Anhieb, das machen doch sonst alle, wer ist schon noch zusammen? Es ist immer komisch und tendenziell verdächtig, wenn die eigenen Eltern sich irgendwie seltsam verhalten und von der Masse abweichen, am Ende sind die beiden ein wenig wunderlich? Und das wäre dann ja womöglich peinlich. Ich sagen ihnen, dass man nicht jede Mode mitmachen muss, das können sie ruhig so nebenbei von uns lernen, wenn wir das schon so überaus bemüht die ganze Zeit vorleben, außerdem bin ich zu alt, um noch jedem Trend hinterherzujagen, echtjetztmal. Sollen sich doch die jungen Hüpfer trennen und damit hip sein. Ich interessiere mich überhaupt nicht mehr für Trends! Oder wenn, dann höchstens für diese neuen Elektrotretroller oder Hoverboards, die finde ich ja irgendwie ganz cool, so als zeitgemäße Flanierhilfe, die stelle ich mir spaßig vor, damit in den Garten oder so zu fahren, ansonsten sind mir sämtliche Moden ziemlich egal. Prioritäten! Ganz wichtig.

Nebenbei grüße ich an dieser Stelle die Leserinnen und Leser, die schon seit der Hochzeit mitlesen, davon gibt es tatsächlich zwei, drei.

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Und nun ein Lied mit einer schönen Liebesgeschichte. Warum auch nicht. 

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Übrigens bin ich zur sicher großen Überraschung der Leserschaft der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Sie können hier Geld in den nur virtuell vorhandenen Hut werfen, dann fahre ich am Ende wirklich noch mit einem Hoverboard durch die Gegend. Toll!

 

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