Was das Ding ist

Sven kuschelt mit Franzbrötchen. Nanu!

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Simone über Musik und die Folgen. Und ein Ja zur Frage im letzten Satz. Was sonst.

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Als die Hölle aufging

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In der U-Bahn sitzt mir ein türkischsprachiges Mädchen gegenüber, Teenager-Alter. Die benutzt eine fürchterliche Phrase, die heute allgemein üblich ist, sie beginnt ihre Sätze dauernd mit “Das Ding ist …”. Allerdings kommen danach bei ihr türkische Satzfortsetzungen, wodurch man als ohnehin unfreiwilliger Zuhörer ohne Türkischkenntnisse nie erfährt, was denn nun das Ding ist und man fragt dann ja nicht nach, nein, das tut man nicht. Sie spricht überhaupt nur Türkisch, wenn man von dem häufigen unvermittelt eingeschobenen “Das Ding ist …” mal absieht. Das Ding ist nämlich, dass sich “Das Ding ist” in ihr Türkisch geschlichen hat, wie das Okay oder das Ciao z.B. ins Deutsche. Und das ist doch tatsächlich ein Ding.

Es sei denn, aber das kommt mir eher unwahrscheinlich vor, Dasdingis wäre ein türkisches Wort. Kann das sein? Nein, es klingt nicht so. Dasdingis klingt, wenn es denn überhaupt ein einziges Wort sein soll, am ehesten wie ein mongolischer Vorname, Dschingis und Dasdingis, das könnte hinkommen. “Dasdingis, bringst du mir bitte noch Milch und Katzenfutter mit?” Na, ich weiß ja nicht.

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Ich war auf einer Lesung von Andreas Moster, er las aus “Wir leben hier, seit wir geboren sind”. Isa hat einmal darüber geschrieben und ja, das ist richtig gut, das wollen Sie also auch lesen.

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Zum phänologischen Kalender: Freundliche drei Grad am Morgen, der Himmel zeigt ein Streifenmuster in attraktivem Graublaurosamix, vor dem Hotel nebenan steht ein rauchender Tourist in kurzen Hosen und offenem Übergangsjäckchen. Es wird.

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Musik! Sophie Hunger.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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