Solopart

Wie schnell sich die Dinge ändern.

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Entrepreneurs for Future. Warum auch nicht.

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Im Vorübergehen gehört:

“Ich hänge mich da jetzt profimäßig rein und ziehe das durch, ich ziehe das gerade so dermaßen durch, da kommen einige aus der Abteilung schon gar nicht mehr mit.”

“Alter, was laberst du.”

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Die Unsympathen des Tages waren passend zum letzten Absatz heute wieder jene jungen Business-Kasper, die im Supermarkt in der Kassenschlange telefonieren, betont laut telefonieren, damit auch ja alle von ihren Heldentaten hören, und die, wenn sie endlich dran sind, auch dann ihr Handy nicht wegstecken, sondern in verrenkter Körperhaltung, das Handy an die Schulter geklemmt, immer weiter blöken und alle pflichtgemäßen Fragen der Kassiererin nach Kundenkarte und Bon etc. mit einer lediglich wegwedelnden Handbewegung und hochgradig genervten Blicken beantworten, weil ihre Werbe-Online-Consulting-Tralala-Projekte ja wichtiger sind – erheblich wichtiger! – als alle Grundformen der Höflichkeit gegenüber aus ihrer Sicht unbedeutenden Randfiguren in anderen Berufen. Es widert mich an.

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Die Herzdame ist für fünf Tage auf Reisen, die Söhne und ich absolvieren hier weiter den Alltag. Und wenn Sie schon lange mitlesen, es gibt da ja ein paar Spezialexpertinnen, die das Blog quasi von Anfang an kennen, wenn Sie das hier also schon jahrelang verfolgen, dann wundert Sie der gleich folgende Satz vielleicht gar nicht, mir fiel es auch gestern erst auf, dass es dabei vermutlich um eine Besonderheit geht, um etwas, dass in so altgedienten Beziehungen wie der unseren nicht gerade häufig vorkommt, nehme ich an, aber wissen Sie, es ist jedenfalls so: So lange waren wir noch nie getrennt. Romantik!

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Sie können hier Geld in den nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank.

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