Links am Morgen

Barbara Vorsamer über brave Kinder auf Bildern. Wobei ich da etwas ergänzen möchte, was man auch während der Corona-Wochen gut beobachten konnte, also während dieser Wochen, in denen einige Eltern überraschend gut mit allem klar kamen (“Läuft doch alles!”) und einige vielleicht ähnlich überraschend ganz und gar nicht klar kamen (“Ich geh in die Klapse!”), da möchte ich nämlich ergänzen, dass sich auch Eltern in aller Regel nur sehr begrenzt vorstellen können, dass es bei anderen Eltern anders läuft als bei einem selbst: “Wieso geht das denn bei Euch nicht?”

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In der Tat ist es schwierig, gute Romane mit einem Happy End zu finden. Wie heisst es bei Homer: Die Götter geben uns das Unglück, damit wir etwas haben, worüber wir schreiben können.” Die beiden Beispiele für Happy Ends, die im Text genannt werden, kenne ich nicht – vorgemerkt. Das Lesen läuft wieder, ich bin bei Anne Tyler mittlerweile bei “Atemübungen”. Drüben bei der Wikipedia steht: “Sie (Anne Tyler) kann vermitteln, dass Glück und Alltag nicht in unversöhnlicher Opposition zueinander stehen.” Da muss man auch das Gegenteil mitlesen, nämlich dass Romane das normalerweise ausdrücklich nicht vermitteln. Ich habe übrigens den Verdacht, dass der gerade wieder unübersehbare Drang zum Reisen mit der wohl allgemein empfundenen und literarisch gut unterfütterten Unvereinbarkeit von Glück und Alltag in engem Zusammenhang steht. 

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What great literature can teach us about love with no contact

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass sich der Fall des Innenministers bald erledigt hat

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