Links am Morgen

Bei der Gartenarbeit gerne gehört, lesen geht aber auch: Der Mensch erscheint im Anthropozän.

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 Joseph-Philippe Bevillard beschäftigt sich auf Instagram mit den Irish Travellers.

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Das Haus brennt und die Regierung reicht den Zündlern Geldbündel. Das muss endlich aufhören.

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Wer jetzt nach Schleswig-Holstein fährt, bekommt einen Vorgeschmack auf den Sommer: Strandurlaub mit reichlich Platz und Polizeikontrollen.

Nun ja. In den Nachrichten gestern las ich, dass mehrere Orte an der Ostsee für Tagestouristen wieder gesperrt wurden,  die Heerscharen von Besuchern waren dort nicht mehr zu bewältigen. So etwas wie Haffkrug überrennt man eben schnell.

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Das ewige Schulthema: “Trotzdem fehlt es vielerorts noch an Grundsätzlichem: Noch immer haben nicht alle Lehrerinnen und Lehrer dienstliche E-Mail-Adressen oder überhaupt Laptops und Computer, auf denen digitale Software störungsfrei läuft.

Und:

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Merci! 

 

Links am Morgen

Die Deutschen werden ein Tempolimit von 130 km/h genießen, wenn sie es schaffen, sich darauf einzulassen.

Ich halte dieses Tempolimit schon ein, mich stören beim Genuss nur die anderen.

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The hidden life of Georgia. Was für großartige Bilder! Bitte auch den Instagram-Account beachten. Gefunden via Kwerfeldein.

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Fritz: “Herr Mu, der nicht Herr Mu ist, heißt jetzt Fritz. Obwohl ich mir sicher bin, dass er nicht wirklich Fritz heißt, passt der Name zu ihm. Zu Herrn Mu passen viele Namen und sie alle wurden ihm von Menschen gegeben, die ihn zufällig trafen, während sie auf den Bus warteten.

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Die Lage in New York: “Es ist alles wie immer. Das ist ja vermutlich das Irritierendste an dieser Lage, dass sich nichts ernsthaft verändert hat. Es ist noch nie der Müll nicht abtransportiert worden, noch nie kein Wasser aus dem Hahn gekommen, noch nie habe ich etwas, das ich einkaufen wollte, nicht einkaufen oder bestellen können. Ich lebe nach wie vor an dem Ort auf der Welt, der wohl die höchste Dichte der besten Restaurants hat, und bei allen kann ich umstandslos mein Essen bestellen.

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Was spricht dagegen, mit Schüler*innen darüber zu reden, was sie am Ende der Unterrichtsreihe können sollen, Wege vorzuschlagen, wie man dahin kommen könnte und Überlegungen und Ansätze der Schüler*innen einfließen zu lassen? Interessante Randnotiz: Als ich mit Schüler*innen darüber gesprochen habe, inwiefern wohl die Krise Schule verändern könnte, war eine der ersten Fragen: „Und kann dann bitte auch mal über Klassenarbeiten gesprochen werden? Warum ersetzen wir nicht viel häufiger durch Langzeitaufgaben, bei denen wir Woche für Woche Dinge verbessern?“ Schüler als Subjekte ihres Lernens. Völlig unterschätzt.

Gefunden via Heike Flemming auf Twitter.

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Ich vergleiche mich manchmal mit einem Welpen und mit einem alten Hund. Und wenn Sie sehen, wie ein Welpe mit wedelndem Schwanz ums Gehöft rennt und alle freudig begrüßt und wie dann der alte Hund irgendwann in der Sonne liegt, alles schon erlebt hat, alles kennt, über alles Bescheid weiß und nicht mehr bei jedem Briefträger, der vorbeikommt, bellt, dann ist das auch so ein bisschen wie ein Liedermacher in seinem achten Lebensjahrzehnt.

Reinhard Mey über sein neues Album “Das Haus an der Ampel”.

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Zum Geschichtsunterricht, heute geht es lang und interessant um den Begriff der Krise:

Gegen­wärtig leben wir im Schatten einer Pandemie, die häufig als Corona-Krise bezeichnet wird. In ökono­mi­scher Hinsicht wird sie regel­mäßig mit der Finanz­krise (ab 2007) vergli­chen, in poli­ti­scher Hinsicht mit der soge­nannten Flücht­lingskrise (2015), in ökolo­gi­scher Hinsicht mit der Klima­krise. Der Krisen­be­griff erlebt inzwi­schen eine Art von Infla­tion: Eine Krise geht zu Ende, sobald die nächste Krise ausge­rufen wird.

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Über Fimmel.

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Links am Morgen

Links am Morgen

Eine Seuche ist eben kein Uhrwerk, das einem gleichmäßigen Takt gehorcht.

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Vielleicht nur etwas für Menschen, die sich geradezu hardcore für Kunst, Kreativität und die Finanzierung der Zirkusartistinnen interessieren, für die ist es aber auf jeden Fall etwas: Judith Holofernes lang und länger – in online-untypischer Gründlichkeit – über Patreon, die Crowd-Finanzierung und das Künstlerdasein. 


Für mich ist Patreon nichts, glaube ich, schon weil ich als Nutzer eine gewisse Aversion gegen Abos und auch gegen exklusive Inhalte habe, ich bin durch die Art meiner Blogposts und Linksammlungen gewohnheitsmäßig auf die Möglichkeit des offenen Teilens von Inhalten aus. Aber das soll keine Kritik sein, es gibt viele Möglichkeiten. 

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By the way, Sie können hier wie bei einem Straßenmusiker Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ohne Musik und ohne Straße, aber mit herzlichem Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Merci! 

 

Links am Morgen

Ein Nachruf auf Irm Hermann

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Dieser Blog wird nach jedem Beitrag desinfiziert. Postings erscheinen in größeren Abständen und es greifen nicht mehr als 100 Menschen am Tag darauf zu.”

Man beachte bitte den letzten Satz im Text. Apropos seltsame Hygienekonzepte: Sohn II darf wieder reiten, aber nur ohne Handschuhe. Hä?

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Datteln

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Links am Morgen

Ein faszinierender Zufall, gleich zwei Bloggerinen schreiben über das Riechen mit Maske. Hier geht es um Freesien, hier um Deo. Andererseits ist es aber auch ganz nett, gewisse Düfte mit Maske gar nicht erst wahrzunehmen, etwa wenn man durch den Hauptbahnhof geht. 

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Till Raether hat die “Kinder vom Bahnhof Zoo” noch einmal gelesen, mit interessanten Bemerknissen

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Die Schulen im nächsten Halbjahr: “Statt eines großen Wurfs dürfte es auf den kleinsten gemeinsamen Nenner hinauslaufen.Alles andere wäre aber auch ein Wunder, ein großes. 

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