Links am Morgen

Das Portal in Wilna (Via Markus Trapp auf Twitter)

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I’m still interested.

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Sind Sie auf Tiktok? Ich folge da z.B. diesem Herrn, einem “classics professor at Earlham College”, der über Mythen aus der Antike, ihre Wirkung und ihre Rezeption spricht. Oder Stuart Rojstaczer, Autor, Sohn von Hoocaust-Überlebenden, Sänger, Jiddisch-Kundiger und überzeugend freundlich wirkender Mensch. Oder Abraham Piper, von dem ich nicht mehr weiss, wie ich auf ihn kam, hier die Wikipedia über ihn. Der sprach neulich über die Frage, ob das Verhältnis des Menschen zu seiner Existenz, also zum Leben an sich, eigentlich umfassend mit dem Stockholm-Syndrom erklärt werden könne. Faszinierende Idee, das hat mir gefallen. Den gibt es auch auf Twitter, by the way. Er hat dort einen schönen Anfang in seiner Bio: „Please don’t take me seriously. It’s exhausting.“  Das auch mal an die Wand hängen. 

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Wer mehr für Dinge ist, es gibt auch einen Wunschzettel. Merci! 

Links am Abend

Über die Resozialisierung

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Über das Home-Office

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Über Impfungen bei Kindern. Bis zum Ende lesen. Bitte keine Kommentare zu dem Thema, ich bin nervlich gerade schon genug beansprucht. 

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Franco Battiato ist gestorben. Ein schönes Lied von ihm hier drunter, seit langer Zeit ist es auf meiner Abendplaylist. Ich muss mich beim Bespielen von Playlists ja immer sehr zusammenreißen, weil mein Hirn das sonst für sinnvolle Arbeit hält und ebenso gerne wie dringend ein paar hochkonzentrierte und überzeugend engagierte Tage mit der Auswahl und dem Sortieren von Songs verbringen möchte. Aber mein Hirn hat nicht immer Recht, glaube ich. Mit welchem Teil von mir auch immer ich das glaube, da wird es schon wieder enorm kompliziert.

Von dem Herrn ist jedenfalls auch das “Prospettiva Nevski”, welches eine junge Alice dergestalt damals in den Achtzigern vorgetragen hat, dass ich vor dem Fernseher in Anbetung geschmolzen bin. Ich hatte das schon einmal im Blog, es ist eine Weile her. Wenn ich heute nachsehe, was sie damals getragen hat, es ist nur noch begrenzt nachvollziehbar. Hier eine viel spätere Version mit einem wunderbar entspannt wirkenden Franco Battiato. Mir gefällt diese Aufnahme jetzt besser als der Hochglanz aus den Achtzigern, ich altere also korrekt.


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Links am Morgen

Ich finde das hier auch deswegen interessant, weil es eine Corona-Folge der besseren Art ist. Vermutlich ein Beispiel von Tausenden. Es wird solche Spuren geben, viele und überall. Wie es aussieht, kehre auch ich nicht für fünf Tage in der Woche ins Büro zurück. Es wird anders bleiben und sein, vielleicht wird es hier und da sogar besser sein, was denke ich heute wieder positiv. Wobei ich es, ich erwähnte es bereits einmal, gar nicht recht einschätzen kann, denn ich kenne Home-Office ja bisher nur und ausschließlich in Verbindung mit Home-School. Die ersten Tage mit Home-Office als purer Variante, sie werden interessant für mich werden – vielleicht werde ich sie aber auch so dermaßen entspannend finden, dass ich zum ersten Mal im Leben während der Arbeit einschlafen werde. Na, mal sehen. 

Die Jugend, so höre ich hier und da und gar nicht nur aus den Kinderzimmern in unserer Wohnung, ist dagegen jetzt schon genervt, dass es nicht Wechselunterricht für immer geben wird. Einen Tag Leute treffen und Programm und Anspannung, dann zur Erholung einen Tag ganz in Ruhe und nach eigenem Rhythmus mit ein paar besinnlichen Arbeitsblättern im chilligen Zimmer, Musik und Chat dazu, dann wieder Leute und Action, dann wieder ausschlafen, das sind so die Träume. Gar nicht mal so unerreichbar, wenn man es recht bedenkt. Und gar nicht mal so dumm. Eher im Gegenteil. 

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Touristification in Lissabon. Da wollte ich auch immer noch einmal hin, aber das ist eben das Problem. 

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Mario Sixtus mit einem Twitter-Thread über die Learnings aus der Pandemie. Quasi Debriefing, dezent verfrüht. Was könnte man da anlegen, haben wir etwas gelernt? Nun, vielleicht das: Keine der Parteien, die eine oder einen dieser Kultusclowns gestellt hat, kann noch als wählbar gelten. Nur meine Meinung, sehen Sie das ruhig anders. Und apropos: Das hier.

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Über das nächste Schuljahr (Via Frau Nessy). Und: “Schüler werden die Letzten sein, die wieder normalen Alltag erleben.”

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Links am Abend

Die Bubble, die Bubble

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Diesen Text teile ich eigentlich nur wegen des Begriffs Weltreichweitenschrumpfung. Gefällt mir. Aber okay, es sind noch ein paar andere gute Stellen drin. Und Katzenvideos kommen auch vor.

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Gehirnnebel und die Hoffnung auf Heilung

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Ein Livekonzert in der aktuellen Situation

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Links am Abend

Über die Bedeutung des Smalltalks (englisch), via Teresa Bücker auf Twitter. Ich nehme das mit Interesse zur Kenntnis, obwohl meine Strategien der Smalltalkvermeidung vermutlich selbst für einen Norddeutschen weit über jedes denkbare Normalmaß hinausreichen. Ich will mich aber auch nicht über Smalltalk erheben, ich verstehe das alles, was da in dem Artikel steht. Vermutlich ist es auch ganz richtig und ich bin es also nicht, das ist sowieso ein Verdacht, den man ab und zu pflegen sollte. Manchmal hilft er sogar weiter! 

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Corona-Mathe für Kinder

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Dressed up auf der Couch. Ich hätte neulich übrigens fast einen Anzug im Home-Office angezogen, nur um das Gefühl einmal wieder zu haben, dieses durchsortierte Anzuggefühl. Ich habe dann aber die Büroschuhe nicht gefunden, und Anzug ohne Schuhe, das ist ja wie Badehose mit Schlips, das geht so nicht.  Alles wieder in den Schrank gehängt, Hoodie übergeworfen, the same procedure. 

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