Links am Abend

Über die Resozialisierung

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Über das Home-Office

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Über Impfungen bei Kindern. Bis zum Ende lesen. Bitte keine Kommentare zu dem Thema, ich bin nervlich gerade schon genug beansprucht. 

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Franco Battiato ist gestorben. Ein schönes Lied von ihm hier drunter, seit langer Zeit ist es auf meiner Abendplaylist. Ich muss mich beim Bespielen von Playlists ja immer sehr zusammenreißen, weil mein Hirn das sonst für sinnvolle Arbeit hält und ebenso gerne wie dringend ein paar hochkonzentrierte und überzeugend engagierte Tage mit der Auswahl und dem Sortieren von Songs verbringen möchte. Aber mein Hirn hat nicht immer Recht, glaube ich. Mit welchem Teil von mir auch immer ich das glaube, da wird es schon wieder enorm kompliziert.

Von dem Herrn ist jedenfalls auch das “Prospettiva Nevski”, welches eine junge Alice dergestalt damals in den Achtzigern vorgetragen hat, dass ich vor dem Fernseher in Anbetung geschmolzen bin. Ich hatte das schon einmal im Blog, es ist eine Weile her. Wenn ich heute nachsehe, was sie damals getragen hat, es ist nur noch begrenzt nachvollziehbar. Hier eine viel spätere Version mit einem wunderbar entspannt wirkenden Franco Battiato. Mir gefällt diese Aufnahme jetzt besser als der Hochglanz aus den Achtzigern, ich altere also korrekt.


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2 Kommentare

  1. Die Stimme ist ja quasi unverändert! Ich hatte eine Kassette (!) von Alice, ca. 1985, und habe nachmittagelang ohne jegliche Sprachkenntnis mit einem kleinen Langenscheidt die Texte übersetzt. Möglicherweise anstatt Hausaufgaben zu machen, das könnte sein. Ja, das war ganz absolut auch eine sinnvolle Arbeit.

    (Und jetzt tut mir sehr das Herz weh, so verloren ist das alles.)

  2. Ich habe über mein Hirn gelernt, dass ich es beschäftigt halten muss, weil es sonst anfängt, mich zu zerlegen. Das heißt dann nicht selten „heulendes Elend“. Freihändiges Botanisieren auf Spaziergängen in der Natur ist zum Beispiel eine Hirntätigkeit, die entspannt; da ist dann beiden geholfen – mir und meinem Hirn. Ich bin nicht mein Denken, egal, wie viele Philosophen behaubten, „Denken“ sei ein Indiz für „Sein“. Wobei – das ist auch gar kein Widerspruch.

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