Beifang vom 23.10.2017

Bei der GLS Bank habe ich einige Links zum Thema Plastik zusammengestellt. Mit Staat Nummer 194! Wo doch Autonomiebestrebungen gerade so in sind.

Das Papa-Glücksgeheimnis.

Eine lange Geschichte über ein Hochhaus.

Silke van Dyk über die Postwachstumsökonomie.

Christoph Koch zur Frage, ob die sozialen Medien die Welt verbessern oder nicht.

Und nun ein englisches Lied aus dem letzten Jahrhundert mit spanischen Untertiteln in seltsamer Typo. Warum auch nicht.

Beifang vom 22.01.2017

Bildung schützt vor Bosheit nicht. Eigentlich eine Binse, im Moment aber wieder oft ignoriert oder sogar dementiert. Ts.

Ein Gespräch über die Uhr, den Rhythmus und den Takt und was wir uns vornehmen sollten. Ziemlich interessant. Also vorausgesetzt man hat die Zeit, es zu lesen. Zum Thema Zeit siehe übrigens auch bei Au fil de mots. Da geht es dann noch um die Familie Mann, mit der ich mich in jüngeren Jahren ebenfalls lange beschäftigt habe, bis ich gemerkt habe, dass mich das auf Dauer aggressiv macht. Und dann habe ich die lieber mal in Ruhe gelassen.

Ohne jeden weiteren inhaltlichen Zusammenhang hier noch ein faszinierendes Video von The Doors. Der Clip ist gar nicht mal so bekannt, nehme ich an. Aber großartig.

Beifang vom 05.12.2016

Big Data im deutschen Wahlkampf. Ich lachte.

Ein ziemlich spannender Artikel über Virtual Reality. Technikangstartikel sind doof, diesen hier fand ich aber lesenswert. Wobei eine Gefahr im Text gar nicht benannt wird, die mir gerade in einem Kaufhaus aufgefallen ist. Dort haben Kunden VR-Brillen probiert. Es wird bisher kaum thematisiert, aber man muss es doch einmal sagen: Wer eine das halbe Gesicht verdeckende VR-Brille aufsetzt und dann mit halboffenem Mund absonderliche Gesten und Turnübungen vollführt, die vielleicht virtuell in einem Game irgendeinen Sinn haben, nicht aber für Außenstehende, und wer dabei fast zwangsläufig auch noch mit ausgebreiteten Armen in der Gegend herumtappt wie ein betrunkener Bär mit besonders abgefahrener Schlafmaske, der wirkt auf die Betrachter der Szene wie ein Bekloppter. Ein Bekloppter mit cooler Ausrüstung zwar, aber doch ziemlich zweifelsfrei ein Bekloppter.

Meike Lobo über Dunbar und das Ich in der Gesellschaft. Die Zahl, um die es da geht, fand ich immer schon faszinierend, die spielt auch im wirtschaftlichen Zusammenhang eine Rolle. Es gibt die Hypothese, dass Unternehmenseinheiten, die diese Größe nicht überschreiten, besser funktionieren als andere, das ist auch überhaupt nicht abwegig. Und wenn irgendein neues Social-Dingsbums im Internet zum neuen Hype wird und ich mich da anmelde, dann habe ich da in der Regel etwa 150 Leute, die ich schon aus den anderen Netzwerken kenne und die dort meine ersten Kontakte sind. Mit der Zeit werden es vielleicht mehr, aber der harte Kern, das sind ziemlich genau diese 150. Und das ist dann wohl mein Stamm, in diesen digitalen Zeiten. Zu dem übrigens auch Frau Lobo gehört. In einem Kommentar unter dem Text von Meike Lobo wird Erich Fromms “Haben oder Sein” erwähnt, das habe ich nie gelesen. Sollte man das tun?

Ansonsten ist es kalt draußen, man braucht etwas Wärmendes. Einen Drink auf Bertolt, einen auf Kurt und einen auf Jim.