Zunächst wieder die arte-Dokus, beginnend bei Kirk Douglas, dessen ukrainisch-jüdische Herkunft mir nicht bekannt war. „Der Unbezähmbare“ – die Titel der Folgen sind leider durch die Bank eher etwas platt. Aber egal.
Dann Charles Bronson, mit noch schlimmerem Titel (und schlimmeren Filmen, versteht sich).
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Hier eine Anmerkung zum Landblogging.
Hier weitere Ausführungen zum letzten Buch von Julian Barnes, das bei mir auch schon vorkam: „Abschied(e)“.
Und dann noch eine weitere Linksammlung der interessanten Art bei Heike Rost.
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Gehört habe ich eine Lange Nacht (159 Min.) über Maria Sibylla Merian – „Künstlerin, Forscherin, Weltreisende“. Was für ein Lebenslauf.
Außerdem höre ich ein weiteres Hörbuch aus der ARD-Audiothek. Ein Werk, das ich bereits kenne, aber das passt mir, wie bereits angemerkt, gerade gut: „Ungeduld des Herzens“ von Stefan Zweig, gelesen von Sylvester Groth und Matthias Ponnier. Ein Roman, in dem die feinen Herren der besseren Gesellschaft nach dem Abendessen „spargeldicke Zigarren“ im Salon rauchen, wenn das kein frühlingshaftes Bild ist.
Und ein Zeitzeichen (15 Minuten) vom WDR zu Janosch, der 95 wurde.
Beim SWR gab es 45 Minuten Diskussionsrunde zum Thema „Allmächtig oder überschätzt – Was kann KI wirklich?“. Akademisch hochkarätig besetzt. Es ergaben sich für mich nicht unbedingt neue Gedanken, aber ich habe einiges noch einmal gerne mit diesen Expertinnen rekapituliert.
In der Reihe „KI – und jetzt?“ hörte ich die Folge (44 Minuten) mit dem deutschen KI-Pionier Wolfgang Wahlster, in der es um die Geschichte und Vorgeschichte der KI geht. Da werden noch Computer von Nixdorf oder Telefunken aufgezählt. Menschen meiner Generation werden hier und da Anknüpfungspunkte haben, die bei Jüngeren längst assoziativ nicht mehr zünden können.
Beim Hören fiel mir ein, dass damals, als ich im Büro anfing, der Leiter der EDV-Abteilung noch einen weißen Kittel trug, wenn er kurz vor Feierabend zur Datensicherung schritt … Und da ist sie wieder, die Frage, wie unfassbar lange her muss das denn sein?
Außerdem gab es noch zehn Minuten über KI-Übersetzungen am Telefon, sozusagen ein Babelfisch-Update: „Was funktioniert und was nicht?“
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Für die Interessierten am Thema „Deutsche Nachkriegsliteratur in westdeutscher Ausprägung“: Beim SWR-Kultur-Forum ein Gespräch mit kundigen ExpertInnen über Siegfried Lenz (45 Minuten).
Am Rande kann man vielleicht beachten und dabei einen Bogen zur eben verlinkten KI schlagen, dass in dieser Sendung nebenbei erwähnt wird, dass StudentInnen keine Bücher mehr lesen, schon gar nicht so dicke wie etwa „Die Deutschstunde“ von Lenz. Dass man daher nur über die Notlösung des Hörbuchs überhaupt noch zu Ergebnissen kommen kann.
O tempora, o mores, aber was nützt es. Es ist gar nicht lange her, dass ich diese Deutschstunde selbst noch einmal gelesen habe, mit weitem Abstand zum ersten Mal. Und mir erschien es nützlich und erhellend, diesem Buch nach vielen Jahren noch einmal einige Stunden zu widmen.
Aber apropos Lenz. Wenn Sie die Hamburger Innenstadt besuchen können, dann machen Sie doch einmal einen kleinen Abstecher in die Diele des Rathauses. Dort stellen gerade Illustrationsstudierende der HAW ihre Werke aus, die sich auf den Lebenslauf und das Werk von Lenz beziehen. Hier die Hinweisseite der Siegfried-Lenz-Stiftung dazu.
Der Besuch ist kostenlos, bis 6. April läuft die Ausstellung noch.



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Auf ein erst im November erscheinendes Tribute-Album für Shane MacGowan (mit u. a. Tom Waits, Steve Earle, Primal Scream …) kann man sich mit einem Song schon einstimmen. Bruce Springsteen hat mit seinem Beitrag vorgelegt (mehr dazu im Rolling Stone).
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