Leg den Text von damals auf

Vanessa weist darauf hin, dass bei unserer Lesung noch Plätze frei sind. Ich habe derweil in Vorbereitung auf diesen Abend in alten Texten gelesen und bei einem selbst laut gelacht, was mir eher selten passiert. So gut wie nie. Da fragten dann die Söhne sofort nach, was denn da los sei? Es war ein Text über Sohn I auf dem Skateboard, in der beschriebenen Szene war er gerade mal drei Jahre alt. Ich habe ihnen den Blogartikel vorgelesen, das ist ja immerhin ein guter und auch angebrachter Test, ob ihnen diese damaligen Erzählungen überhaupt recht sind, ich würde die alten Sachen sonst selbstverständlich löschen. Denn während ich sie heute frage, bevor sie hier vorkommen, war das damals noch nicht möglich.

Sie fanden den Text aber großartig und tatsächlich sehr witzig, sie wollen ihn jetzt unbedingt ausgedruckt haben und selbst nachlesen, sie wollen ihn gewissen Freunden zeigen. Und außerdem wollen sie jetzt bitte ab sofort jeden Abend einen alten Text von mir vorgelesen haben.

Das ist vielleicht kein großer Erfolg für mich als Blogger und Kolumnist – aber es ist doch einer meiner feinsten, glaube ich.

***

Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

***

Sie können hier Geld in den nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank!

Blümchen und Vögelchen

Lalala, macht ja nichts.

***

Nasse Pfoten. Siehe auch hier.

***

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Ralph Ruthe (@ruthe_offiziell) am

***

*kipp*

***

Am Ende des Weges. Ich mag solche Albumbesprechungen. Und auch die SZ erkärt ziemlich wortreich. Man kann es aber auch einfach mal hören.

***

Über zivilen Ungehorsam.

***

Erwin geht zur Fußpflege.

***

Wir haben zu danken, also Sohn II genau genommen. Und zwar einer anonymen Absenderin oder einem ebensolchen Absender, die oder der ihn mit Buch und Spiel beschenkt hat, mit diesem Spiel hier, das mir gut gefällt, nachdem ich die erste Runde äußerst souverän gewonnen habe. Herzlichen Dank!

***

Es gibt noch eine Gartenneuigkeit, eine ganz unspektakuläre vom letzten Wochenende, die muss ich hier eben unterbringen, bevor alles schon wieder vom neuen Wochenende überrollt wird. Denn da gab es ja dieses spontane Gipsfußkind, das in der Bewegung etwas eingeschränkt war, aber dennoch unbedingt in den Garten wollte. Wo es sich dann nach einigen ratlosen Minuten ergab, dass wir alle vier dort einfach gar nichts gemacht haben, außer auf diversen Sitzmöbeln herumzuhängen, zu dösen oder zu lesen, Blümchen zu betrachten oder Vögelchen zu beobachten, so etwas eben, was man also macht, wenn man nichts macht.

Und das war, soweit wir uns erinnern, das erste Mal überhaupt, dass wir da einfach stundenlang nichts gemacht haben, da haben wir jetzt also nur etwa zwei Jahre Anlauf gebraucht. Geht doch! Wo ein Wille ist, ist auch eine Pause.

Davon abgesehen guckt der Rittersporn, der an höchst unpassender Stelle im Beet quasi standortwidrig und ganz und gar nicht lehrbuchkonform zur Höchstform aufgelaufen ist, mittlerweile auf uns alle herab. Was für eine Staude, ey, solche herrliche Maßlosigkeit, solch ein prachtvoller Dünkel! Und ich habe die vor dem Garten noch nie bewusst wahrgenommen, glaube ich.

***

Ich war auf der Hamburger Variante der #blogfamiliär, der kleinen Schwester der Blogfamilia. Darüber wird natürlich noch zu berichten sein, aber dieses Blog hier geht immer noch gewaltig nach, daher schiebe ich nur schnell eine kleine Blogempfehlung ein, sozusagen als Vorschau. Der Herr mit dem schwer googelbaren Namen Thomas Schmidt, auf Twitter deutlich eingängiger als @wapoid unterwegs, hat dort nämlich einen Vortrag über digitale Medien und Erziehung gehalten, und dieser Herr betreibt auch ein Blog zu solchen Fragen, das findet man hier. Als Tipp für Menschen mit Interesse am Thema ist das vermutlich sinnvoll, er kennt sich aus.

In seinem Vortrag kam am Rande ein Buch vor, “Thank you for being late” von Thomas L. Friedman, da werde ich auch hineinsehen, hier eine Rezension.

***

Und apropos “being late” und Langsamkeit und so. Ich habe gemacht, was ich sonst nie mache, weil ich hier schließlich kein herumlungernder Tourist bin, ich habe mit Freunden stundenlang in einem Straßencafé an der Flaniermeile gesessen. Das ist für mich mehr so ein Urlaubsding und gerät in den langen Phasen des rasenden Alltags schnell in Vergessenheit, das war aber wieder interessant, vor allem in einer Hinsicht. Wir haben da nämlich wesentlich mehr seltsame Fortbewegungsmittel gesehen, als ich es für wahrscheinlich gehalten hätte. Das ist wieder dieses Stichproben- und Hochrechnungsthema, es reicht nämlich gar nicht, an der Ampel kurz vom Handy hochzusehen, um die Wirklichkeit wahrzunehmen. Beim stundenlangen Sitzen kamen viel mehr E-Roller, Seniorenroller, E-Bikes, Moias, Liegeräder, Lastenräder, Boards aller Art und Zeug auf Rädern, für das ich nicht einmal Namen wüsste, vorbei, als ich angenommen hätte.

Ich revidiere also zumindest für die Hamburger Stadtmitte meine Meinung, das im Grunde gar nichts zu sehen ist. Doch, man sieht es jetzt, es passiert etwas. Was natürlich für einen Vorort von Bielefeld etc. nichts beweist, schon klar.

***

Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

***

Sie können hier Geld in den nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank.