Links am Morgen

In Baden-Württemberg wird die Schulbesuchspflicht fürs nächste Schuljahr aufgehoben.

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Das Wetter an Nord- und Ostsee ist weiterhin schlecht, aber immerhin werden die Meere vorgewärmt. Ja, ich weiß, Zynismus hilft auch nicht.

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Sohn I macht immer noch Parkour, ist aber in einem Alter, in dem wir natürlich längst nicht mehr mitgehen. Deswegen gucken wir gelegentlich auf Instagram, was da in der Halle so passiert – hier einer der Trainer. Ist das krass? Es ist. 

 

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Ich habe mir einen Essay von Jonathan Franzen angehört, “Wann hören wir endlich auf, uns etwas vorzumachen? Gestehen wir uns ein, dass wir die Klimakatastrophe nicht aufhalten können” (Link zu Spotify) Das ist nicht unbedingt ein weltbewegender Essay von umwerfender Brillanz, das kann man aber dennoch gut mal mitnehmen, es dauert auch nur schlanke 37 Minuten. Ich mochte etwa die Stelle, an der er von den Hoffnungen spricht, die man als Mensch so hat und einsetzt, und dass man diese wie in einem Aktienportfolio anlegen müsse, nämlich immer so, dass auch ein paar ganz sichere Nummern dabei sind. Kleine Projekte etwa, die man beeinflussen kann. Da hat er wohl Recht, denke ich.

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Ich habe ferner “24 Stunden aus dem Leben einer Frau” gehört (Link zu Spotify), das ist ein Stück von Stefan Zweig und keines seiner drei besten Bücher, aber es wird gelesen von Dieter Mann, und Dieter Mann ist für mich ein Held der Vorleserei, ein wahrer Großmeister. Daher nur bedingt – aber eben doch empfehlenswert. 

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Und weil es hier in den Kommentaren von Dörthe gerade empfohlen wurden, habe ich auch einmal einen Podcast gehört, und zwar Hotel Matze mit dem Gast Ferdinand von Schirach (Link zu Spotify). Der Herr hat eine angenehme Denkgeschwindigkeit, das kann man sehr gut beim Gehen hören und auch etwas lernen. Nicht nur die Stelle über das Schreiben ist interessant.

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Wer mehr für Dinge ist, es gibt auch einen Wunschzettel. Merci! 

4 Kommentare

  1. Leider ist Parkour eine Sportart, die hier in Deutschland erst aufkam, als mein Kopf schon zu alt dafür war. Der Körper hätte es wohl noch lernen können, aber der Kopf hatte schlicht zu viel Angst. Ich bedaure das sehr. Dem Sohn viel Spaß!

  2. Wow, der Parcour Trainer macht echt tolle Sachen! Man braucht sich nur mal vorzustellen, wie es wäre, wenn er eine der Stangen, über die er da hinwegtänzelt, aus Versehen zwischen die Beine bekommen würde, dann bekommt man eine Vorstellung davon, wie gefährlich das ist, was so spielerisch aussieht.

  3. Dass die Schulbesuchspflicht aufgehoben in BaWü aufgehoben wird ist ein Zugeständnis an priviligierte Familien, aber ansonsten ein Unding – das kann in Kindeswohlgefährdung enden… Es gibt genug Familien, deren Kinder nur in der Schule Förderung, Ansprache und manchmal auch Essen bekommen.
    Eine Freundin, die in einer Beratungsstelle arbeitet, hatte jetzt schon Anfragen von Eltern: „Was mache ich, wenn mein Kind nicht in die Schule will?“ Im nächsten Schuljahr kann sie dann nur mit Achselzucken antworten.

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