Linkwerk zum Wochenende

Die Kunst der Lebensführung:

Ich schrieb neulich darüber, dass sich Menschen in Hamburg durch organisierte Spaziergänge kennenlernen können – die Morgenpost schreibt hier darüber. Möchte man da Teil einer Jugendbewegung sein?

Fleetblick in der Speicherstadt

Aus den Blogs:

Für Ausführungen über den seltsamen Gebrauch des Wortes „gerne“ folgen Sie gerne diesem Link.

Kiki: Alles muss man selber machen.

Sven ist Lesementor geworden, und das ist sicher gut so

Geschichte:

Bei arte sah ich eine Kurzdoku über die Geschichte der Zeitmessung. Endlich mal wieder ein Thema, bei dem meine Allgemeinbildung gut wegkam. Ich hätte einen Test dazu wohl befriedigend bestanden. Auch mal schön.

Barkassen an den Landungsbrücken

Literatur und Lesen:

Ich lese, nachdem ich vom Theaterstück so angetan war, den „Menschenfeind“ von Molière nach. Wobei es nicht so einfach war, mich für eine Übersetzung zu entscheiden, denn sie fallen nach dem, was ich online nachgelesen habe, doch sehr verschieden aus.

Ich habe mich dann für die Version von Enzensberger entschieden und kann damit, den ersten Seiten nach zu urteilen, gut klarkommen. Auch mit seinen deutlichen Modernisierungen, gegen die ich normalerweise oft etwas habe. Die aber auch mir bei diesem Stück, ich schrieb es im Text zum Theaterstück bereits, besonders naheliegend vorkommen.

Molière, Der Menschenfeind, Insel-TB-Ausgabe

Ich höre weiter den „Dracula“ von Bram Stoker. Bei dem ich, es fällt mir gerade ein, im letzten Text dazu vergessen habe zu erwähnen, dass er sieben Jahre an dem Buch gearbeitet hat. Anders ist es auch nicht vorstellbar, all das Material zu erstellen und zu ordnen, denke ich.

Ein Containerschiff mit Ladung in Herbstfarben vor Herbstlaub

80 Jahre Lucky Luke – ein Interview mit dem Übersetzer Klaus Jöken. Aus Asterix haben es mehr Zitate in mein Alltagsleben geschafft, aber aus Lucky Luke blieb mir z. B. der Satz, den ein allzu milder Sheriff zu den Daltons sagt, während er Joe die Wange tätschelt und die ganze Bande dann ziehen lässt: „Geh schon, kleiner Rabauke.“

Auch bei der Erziehung der Söhne verwendet.

Leuchtendes Herbstlaub an der Kaimauer im Hafen

Deutschlands rebellischster Autor: Ein Zeitzeichen zu Thomas Brasch.

Und ein Kalenderblatt zu Wilhelm Hauffs Märchenalmanach.

Film:

Nachdem ich eine ganze Weile nichts gefunden habe, blieb ich bei der Serie „Fargo“ auf Netflix hängen und bin es vorerst zufrieden. Während mich alles, was Krimi ist, meist eher nicht interessiert, geht es in Kombination mit schwarzem Humor und Absurdität doch recht gut.

Und schon das Spiel von Martin Freeman ist die Zeit wert, denke ich.

"Elbe 1" im Museumshafen

Fotografie:

Der NDR über einen Bildband mit Fotos, die George Harrison gemacht hat. Sieht verlockend aus.

Kunst:

Ich sah diese arte-Doku über Anders und Emma Zorn, die mir beide erst seit der großen Ausstellung in Hamburg (ich berichtete hier) bekannt sind. Ein Druck von ihm hängt hier auch an der Wand, nämlich die Frau mit Zigarettte aus dem Jahr 1892, hier abgebildet. Ein faszinierendes Portreät und damals ein Skandal.

Rauchende Frauen! Ungeheuerlich.


Musik:

Später am Tage werde ich aller Voraussicht noch nach Nordostwestfalen fahren. Dazu fand ich ein passendes Lied, auch wenn es um die Gegend ein paar Kilometer weiter geht. Um das benachbarte Ostwestfalen nämlich – es kommt dennoch alles hin, abgesehen von den Ortsnamen.

Sarah Hakenberg: „Ostwestfalen“.

Und dann noch ein altes Video, das mir wieder ins Geshuffle kam – von Roger Whittaker, den wir hier zwar nur noch mit schlimmstem Schlagerschmalz assoziieren („Abschied ist ein scharfes Schwert“ etc.), der aber so pfeifen konnte, dass man sprachlos davor sitzen bleibt.

Das geht? Das kann man können? WTF?


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Ein Kommentar

  1. Danke für die guten Tipps.

    Fargo ist so großartig! Ich schwärmte damals im Blog:

    „Selten wurde der Spirit eines Kinofilms so genial in eine Serie übertragen. Ich liebe den gleichnamigen Film, auf dem die Serie locker basiert: Fargo stammt aus dem Jahr 1996. Die Coen-Brüder, die ihn damals zusammen machten (Regie: Joel Coen, Drehbuch: Ethan und Joel Coen) sind auch gleichzeitig die Produzenten der von Noah Hawley geschriebenen Serie.“
    https://textundblog.de/?s=Fargo

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