Anmerkungen eines Zeitreisenden

In den Kommentaren zum letzten Text wurden die so jung ausfallenden Nörgelrentner erwähnt, da möchte ich noch einen Gedanken anfügen. Denn es wird etwas dran sein, und zwar schon aus sprachlichen Gründen.

Der sprachliche Wandel nämlich, den es immer schon gegeben hat, er hat sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt. Das ist, möchte ich nach kurzer Recherche behaupten, eher Tatsache als Vermutung, das lässt sich belegen. Und ist auch allein schon wegen der galoppierenden Globalisierung und also wegen des zunehmenden Austauschs von Waren, Gedanken und Menschen in unserer Lebensspanne auch erwartbar und einigermaßen naheliegend.

Die Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken im Nebel

Wenn man aber annimmt, dass die Sprache das Denken, das Verhalten und auch unsere alltagskulturellen Muster prägt, dann heißt das, dass wir die Normalität der Jahre, die uns geprägt haben, in letzter Zeit schneller hinter uns lassen, als das bei den vorhergehenden Generationen der Fall war. Was im Effekt einem früheren Altern nicht unähnlich sein wird, zumindest im Erleben. Morgen kommt heute viel früher, gestern wird es heute viel schneller, und da steht man dann dazwischen und weiß nicht recht. Einiges fühlt sich dabei doch sonderbar an und wo gehört man jetzt eigentlich hin?

Warum reden die alle so, die um uns herum, und warum sind die alle so.

Man wird es kaum messen können, aber ich wäre nicht überrascht, wenn sich beweisen ließe, dass man heute bezogen auf diesen einen Aspekt mit sechzig schon achtzig ist. Aber eben nur bezogen auf diesen Aspekt. Körperlich etwa werden viele mit sechzig Jahren heute eher vierzig sein. Was dann eine krude Mischung ergibt, für die es keine Vorbilder gibt. Weil wir es gerade erst erfinden, so zu sein. Man hat befremdlich früh im Leben ein seltsam merlinhaftes Gefühl, über das geheime Wissen vergangener Epochen zu verfügen, ist dabei aber so fit, dass man noch so ziemlich jeden Trendsport treiben könnte, wenn man denn nur wollte.

Mit anderen Worten, man fühlt sich in etwa so, wie sich auch ein Zeitreisender fühlen müsste: Ich komme aus der Vergangenheit und sehe mich hier mal um.

Meine prägenden Jahrzehnte waren die Sechziger, Siebziger und Achtziger. Meine prägenden Jahrzehnte sind also etwa einhundert bis zweihundert Jahre her, man kann es längst nicht mehr genau ermessen.

Ein Kommentator schrieb unter dem Clip: “This song is the saddest song I have ever heard. But I really like it.

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In neue Dimensionen

Es gibt diese Frage, die in den sozialen Medien während der letzten paar Jahre, seit dem Ausbruch der Pandemie, oft anklang: Ob man gerade depressiv werde oder ob die Lage einfach nur so schlecht sei. Und wie man das unterscheiden könne etc. Und dann auch noch, ob man es überhaupt unterscheiden müsse.

Man kann dem auch ernsthaft hinterherrecherchieren. Wobei sich dann herausstellt, dass es erwartbar kompliziert ist und keinesfalls mit simpler Strategie zu beantworten. Zumal auch Mischzustände in hundert Variationen erwartbar sind. Logisch, und das weiß man eigentlich alles schon, auch ohne es nachzulesen. Aber ab und zu, das stelle ich immer wieder fest, ist es doch gut, etwas nachzulesen.

Andernorts las ich neulich, dass der Champagnerkonsum in unserem Land um 10 % zurückgegangen sei. Woraus wir einigermaßen sicher ableiten können, dass die Lage gerade nicht die beste ist und dieser Umstand unsere Laune nicht hebt. Jedenfalls nicht bis zur Feierlaune. Um das soziologisch einmal fundiert und mit Beweismitteln geklärt zu haben.

Ich komme nur darauf, weil es eine vergleichbare komplizierte Frage gibt, die sich auf den von mir gelegentlich und mehr oder weniger scherzhaft angeführten Begriff Nörgelrentner bezieht. Die Frage nämlich, ob etwas an der Gegenwart tatsächlich und ernsthaft, vielleicht sogar bei einigermaßen gesichert objektiver Betrachtung, schlechter wird, vor die Hunde geht, nachlässt und zum Teufel geht. Oder ob man nur allmählich zu alt, zu konservativ oder zu nostalgisch für diese gerade beobachtete Entwicklung ist. Ob sie einem also lediglich nicht passt.

Was einem dann generationsmäßig vielleicht zusteht. Denn man läuft als Modell nun einmal irgendwann aus und steht fast unweigerlich für die Werte einer vergangenen Epoche. Es dürfte aber nicht zu Aussagen verleiten, die nach Allgemeingültigkeit klingen. Auf die Frage, ob man bei dem jeweils betrachteten Thema also gerade vor einem Martenstein-Risiko steht, darauf läuft es hinaus.

Das ist aber, es fiel mir gestern wieder in aller Deutlichkeit und auch Lästigkeit auf, eine Frage, die ebenso schwer zu beantworten ist wie die erstgenannte mit den Depressionen.  Ist die Lage schlimm, wird die Lage gerade schlechter? Heiße ich Waldorf oder Statler, bin ich der Zukunft nicht mehr zugewandt und was erlauben Jugend?

Wenn man erst einmal anfängt – man kann Stunden damit zubringen, dieses weite Themengebiet versuchsweise strebsam zu ergründen, also mit Interesse an Wahrhaftigkeit und Tatsachen. Und die eher simple Frage im Büro, früher so routiniert beantwortet, ob man einen Prozess nicht mal eben ändern könnte oder müsste und wie – sie gewinnt auf einmal eine etwas andere Dimension.

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Kreideschrift auf dem Pflaster: Das dicke Ende kommt!

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Wir erklimmen den Gipfel

Ich möchte dem Song, von gestern und vorgestern weiterhin treu bleiben. Allerdings unter Umgehung der Tanzszene aus dem so erfolgreichen Film da, die alle sofort verlinken würden. Denn die kennen Sie ja alle schon hinlänglich.

Aber eine interessante Erkenntnis hängt an dieser Tanzszene immerhin, denn sie ist tatsächlich dermaßen bekannt und als Erinnerung geradezu zwanghaft eintretend, dass sie die Suche nach dem Original, also nach dem eigentlichen Song ohne die spätere Filmverarbeitung, erschwert. Diese kollektive Assoziation überlagert alles und verändert daher die geschichtliche Wahrnehmung, wie wir sie alle durch unsere Suchen im Internet abbilden und stetig ausbauen.

Egal, heute jedenfalls eine mittwochstaugliche Version des Songs. Eine leichte Erschöpfung lässt sich bei vielen bereits erahnen an diesem Wochentag. Man erklimmt vielleicht eher mühsam den Gipfel der Wochenmitte, es ist einem zunehmend deutlich nach Rast und Ruhe zwischendurch zumute. Es darf jetzt alles besinnlicher ausfallen, man kommt im permanenten Sturm-und-Drang-Modus sonst eventuell nicht heil am Freitag an.

Also spielen wir das Lied noch etwas sanfter als gestern. Etwas geschmeidiger, fast intimer. Was dem Stück  nicht schadet. Die Sängerin rechts im Bild, Elle Cordova, kennen Sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schon von anderen Memes. Etwa von ihrem zurecht wild viral gegangenen Clip „Fonts hanging out“, der ebenfalls immer noch empfehlenswert ist.


Leichte Anflüge von gesundem Neid beim Betrachten dieses Videos. Man müsste Klavier spielen können, nicht wahr. Oder Gitarre. Oder überhaupt irgendwas.

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Moderne Bürobauten in Sankt Georg, geschwungene Fassadenlinien, viel Glas, in dem sich blau der Himmel spiegelt

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Ich verbringe ansonsten viel Zeit mit Lernen. Es ist brotberuflichen Ursprungs und mündet aber ins Freizeitliche und Nebenberufliche, schon weil ich auf dem privaten Computer viel mehr Tools und Möglichkeiten nutzen kann, ohne erst rechtliche Situationen klären zu müssen.

Es ist das erste Mal, dass ich bei einer solchen Lernphase intensiv die Möglichkeit nutze, mir Youtube-Videos per KI auf Text und Kernthesen eindampfen zu lassen. So dass ich also gar nichts mehr sehen muss, nicht mehr vorspulen muss. Auch nichts mehr in erhöhter Geschwindigkeit laufen lassen muss, um bloß endlich in einer mir schier endlos erscheinenden Wolke von Geschwafel zu dem zu kommen, was ich doch eigentlich nur eben wissen wollte.

Und das ist ein Anwendungsfall, da gebe ich der KI doch Punkte. Das ist für mich sinnvoll und nützlich, das beschleunigt auch einiges. Was man trotzdem aus diversen Gründen kritisch sehen kann oder auch muss, ich weiß.

Aber! Nicht mehr Fachleuten beim einleitenden Smalltalk und Geplänkel vor dem vielleicht interessanten Inhalt zusehen oder zuhören zu müssen – wie alltagserleichternd ist das denn.

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Absichtserklärungen vor dem Spiegel

Die Geister, die ich rief – der Montag war tatsächlich dynamisch turbulent und durcheinanderig. Er beinhaltete nennenswert zu viel von allem, mit zu vielen Komplikationen an zu vielen Stellen. Dabei war alles auf deutlich zu wenige Stunden verteilt, denn auch dieser Tag wurde wieder nur in der üblichen Länge geliefert.

Dass unsere Werktage die Woche hindurch keine abnehmende Stundenzahl haben, bis runter zu einem betont knapp gehaltenen Freitag, um dann in ein Wochenende mit Überlänge zu münden, das haben wir auch beklagenswert schlecht eingerichtet, fällt einem da auf. Aber wie auch immer.

Dieses Treiben also lieber wieder etwas herunterfahren, Hans Dampf in weniger und in besser beleuchteten Gassen. Denn auf Dauer geht das so nicht und kann auch kaum zu sinnigen Ergebnissen führen. Da einmal etwas Druck herausnehmen – zumindest als Absichtserklärung vor dem Spiegel gemurmelt.

Schrift an einer Wand: Free human beings

Dazu passt dann die geschätzte Emmylou Harris deutlich besser als der Herr Springsteen gestern. Wir können aber immerhin beim gleichen Song bleiben.

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Gehört: Eine Sendung aus der Reihe Essay und Diskurs mit dem Titel „Nische oder Exzellenz – Die Zukunft der Kulturpolitik.“ Es geht um die gerade überall diskutierten oder auch schon exekutierten Sparmaßnahmen an Kulturhaushalten. Da fiel ein schöner Satz zum Merken und auch zur Wiedervorlage, in dem gesagt wurde, dass in Deutschland mehr Menschen in Museen als in Stadien gehen.

Es bildet sich in den Schlagzeilen nicht immer ganz so ab, nicht wahr.

Einen weiteren Podcast wollte ich noch verlinken, den habe ich dann aber abgebrochen, weil mir bei Hören nach einigen Minuten auffiel, dass der eine sprechende Mensch alle Aussagen des anderen sprechenden Menschen (alle!)  mit „Ja, spannend“ beantwortete. In wenigen Fällen leicht variiert durch „Ja, voll spannend.“

Und wenn mir so etwas auffällt, dann kann ich nicht mehr zuhören. Weil ich nur noch verbissen auf das nächste „spannend“ warte. Ein Wort, das mich ohnehin triggert, das ich nicht ausstehen kann. Weil alle alles spannend finden, und ich es aber nur spannend finde, ob wirklich alle verrückt geworden sind, weil sie alle alles spannend finden.

Dabei ist es nur normaler sprachlicher Wandel, dabei sind es nur die üblichen Aufwärmübungen für meinen weiteren Weg als Nörgelrenter und ist es also daher nicht ernst zu nehmen, ich weiß.

Aber siehe auch „awesome“ im beruflich-globalen Kontext der Calls und Meetings. Die inflationäre Verwendung des Wortes awesome ist gewissermaßen superspannend … pardon, ich muss mit diesem Thema dringend aufhören.

Contenance.

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Das Impuls-Referat zur Woche

Da habe ich zum Wochenanfang gleich ein motivierendes Bild aus der Hafencity für sie, gucken Sie mal. Damit also wollen wir uns willig in den Montag und in die Werke werfen, in die Arbeit, in den Alltag.

Gesprühte Schrift am Rand einer Brücke in der Hafencity: "Auf gehts ab gehts"

Und dann mit anderen zusammen etwas leisten, dass es nur so kracht. So wie Bruce Springsteen hier im folgenden Film mit der E-Street-Band in Leipzig einen alten Chuck-Berry-Kracher spontan zusammenlötet, dass es eine helle Freude ist und man ihnen gerne zusieht. Auch neun Minuten lang sieht man denen gerne zu, und man würde wohl auch, wäre man in irgendeiner Weise gläubig, einer himmlischen Macht noch einmal für den Rock’n‘ Roll danken wollen.

Na gut. Wir wollen, je nach beruflicher Ausrichtung, zumindest grob in dieser konstruktiven Richtung etwas anstellen. Der Mensch braucht Vorhaben und Ziele. Aber andererseits und wie der gespielte Song sinnig und weise einschränkend sagt: „You never can tell.

Das zur Sicherheit bei allem im Sinn behalten. Um dann, im besten Fall bestens gelaunt wie Springsteen, einfach bei nächster Gelegenheit zuzugestehen, was ohnehin oft gilt: „Maybe I’m a little over-ambitious.“

Wie jemand so treffend in den Kommentaren unter dem Video notiert: „God bless THIS America.

Dieses Lied ist von 1964. Mein Hörbuch auf den Spaziergängen am Wochenende, die „Mutmaßungen über Jakob“ vom Johnson, ist von 1959. Das Buch auf meinem Nachttisch, „Spätestens im November“ vom Nossack, ist von 1955. Wie auch immer man das nun im Geiste zusammenbekommen soll, dermaßen unterschiedliche Inhalte. Es muss den Leuten doch auch damals schon eher unvereinbar vorgekommen sein.

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Ansonsten gibt es weiß blühende Obstbäume und auch rosa umwölkte Zierkirschen im Stadtteil, viel fotografiert und angelächelt. Der erste Schmetterling vom Dienst flatterte außerdem bereits über den Spielplatz und ein Kind zeigte jauchzend auf ihn. Ein noch kleines Kind war es, gerade erst konnte es unsicher laufen. Ein Kind also, das vielleicht zum ersten Mal einen echten Schmetterling abseits von Bilderbüchern sah. Etwas dermaßen Lustiges in der Luft! Es kreischte dann vor Vergnügen, das Kind, denn wie toll ist das denn, dass es so etwas wie Schmetterlinge gibt.

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In Planten un Blomen saßen und lagen sie am Sonntagnachmittag wieder auf den Bänken und den Rasenflächen in der Sonne, zwischen den nun zahlreicher und üppiger werdenden Blumen. Die Familienrudel, die Freundeskreise, die Paare und auch die einzelnen Lesenden, die Träumenden und die Telefonierenden.

Wie immer an den Sonntagen waren einige darunter, die hatten sich fein gemacht. Man kann annehmen, dass es meist mit religiösen Traditionen verbunden sein wird, sich an diesem Tag feierlich anzuziehen. Aber glauben Sie nicht, dass Sie das jetzt nur einer Gruppe, einer Religion oder einer Kultur zuordnen könnten. Weit gefehlt, denn bunt geht dies zu, so bunt wie die feinglänzenden Kleider der kleinen Mädchen. Ein einheitliches Bild ergibt es ganz und gar nicht. Auch das feierliche Feinmachen fällt ungemein divers aus in einer Millionenstadt wie dieser.

Nur eine Art Umkehrschluss gilt, dass nämlich diejenigen, die eher deutschen oder allgemein nordeuropäischen  Traditionen anhängen, sich sonntags mit einiger Gewissheit nicht schick machen. Also nicht mehr. Hundert Prozent wird man aber auch da nicht geliefert bekommen, am Ende sitzen irgendwo unter einem knospenden Flieder evangelische Freikirchler im adrettesten Outfit, gerade aus der Kirche kommend.

Das jedenfalls kennen meine Söhne nicht. Das haben sie nicht erlebt und gelernt, sich am Sonntag für irgendeinen Brauch schick machen zu müssen oder sogar zu wollen, mit Kleinkindkrawatte, nassgekämmten Haaren und allem. Ich glaube, bei mir kam es damals auch schon nicht mehr vor. Oder nur noch vereinzelt und als auslaufendes Muster.

Tempi passati, aber wie es so ist – irgendeine Generation wird sicher wieder damit anfangen.

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Wir in der neuen Ausgabe

Beim Herumgehen durch die Hafencity am Sonnabend gerate ich alle paar Meter in Fotoshootings. Nicht nur die üblichen touristischen Smartphone-Bilderchen werden dort gemacht, ich vor der Elbphilharmonie, wir an dieser Promenade da, die Kinder vor einem Rettungsring. Auch aufwendige Porträt-Studien mit großem Equipment und Kameras der Oberklasse sehe ich, manchmal noch mit assistierendem Personal dabei. Warum so viele davon und warum überall, ich weiß es nicht. Aber an jeder Ecke dreht sich auf meinem Weg jemand ins rechte Licht oder wird gerade entsprechend positioniert. Überall guckt jemand nach Aufforderung freundlicher oder ernster, reckt das Kinn oder dreht sich seitlich, tritt einen Schritt in oder aus dem Licht. Als ob die ganze Stadt ab der nächsten Woche neue Bilder brauchen würde, frische Frühlingsfotos für alle: Das sind wir in der neuen Ausgabe.

Kreideschrift auf dem Straßenpflaster: "Schönheit lügt"

Das Licht, das an diesem Tag fast schon sommerlich wirkt, funkelt saisonal stimmig in den zahllosen Aperol-Gläsern auf den Tischen der wiederbelebten und nun voll aufgetakelten Außengastronomie. Am späteren Nachmittag lässt es auch warme Sonnenuntergangsfarben in den Pils- und Weizengläsern aufscheinen, Bernsteintöne mit Strandahnung. Und es schmilzt neue und teure Eissorten in Waffeln, Bechern und an Kinderhänden, sommerlich sieht das alles aus. Man sitzt allgemein sonnenbebrillt, gibt sich betont entspannt und laid-back, zeigt Arme und Schultern. Kalkweiße Beine auch, alles so winterblass und lichthungrig.

Und das in einer Fülle, die schon wieder anmutet wie bei einem Stadionbesuch. So ein unsinnig dichtes Geschiebe und Gedränge, keine zehn Meter kann man an einigen Stellen geradeaus gehen. Wie soll das erst werden, wenn sie da demnächst dieses neue Rieseneinkaufszentrum eröffnen und noch ein paar Tausend Menschen mehr kommen werden?

Na, ich werde es mir wohl ansehen und dann berichten.

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Und apropos Einkaufszentrum: Eine SWR-Sendung gehört, „Erich Fromm und die Kunst des Lebens“. 29 Minuten. Den könnte man auch einmal wiederlesen, denkt man da, denn er hatte doch hier und da Recht, hatte er doch?

Und beim MDR gibt es zwei Lesungen der Briefwechsel von Heinrich Mann, einmal mit dem französischen Germanisten Félix Bertaux (28 Minuten), einmal mit Klaus Mann (auch 28 Minuten).

In der Reihe RadioWissen gab es schließlich eine Folge über das Déjà-vu (24 Minuten), inklusive einer recht logisch anmutenden und natürlich eher unspektakulären Erklärung aus der Hirnforschung. Weiß man das dann auch.

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Kinky comforts

Endlich auch einmal beim Clickbaiting mitmachen. Mit einer einigermaßen schnittigen Überschrift, die selbstverständlich nicht hält, was sie zu versprechen scheint. Und doch passt sie gut und wahrheitsgemäß zum folgenden Inhalt.

Es geht noch einmal um das Durchbrechen der längst chronifizierten mäßigen, wenn nicht sogar schlechten Laune. Wozu ich, wie gestern erwähnt, manchmal Hilfsmittel benötige. Sie werden das vermutlich kennen, auch wenn wir verschiedene Hilfsmittel dabei anwenden. Der Trost wird divers ausfallen.

Bei mir war es gestern etwa das Hören plattdeutscher Versatzstücke in einem gesprochenen Text von Uwe Johnson,  das unvermutete Wohlgefühl bei der Wahrnehmung der Sprache. Es gibt noch etliche andere Elemente im Alltag, die unter „Immerhin“ fallen können. Oder die zumindest als Kurzeintrag in die aus mittlerweile vielen Blogs bekannte Rubrik „Was schön war“ passen.Und wenn diese Stimmungskrücken und Seelenheilmittelchen überraschend gefunden werden, dann wirken sie oft noch besser.

So erging es mir heute auf dem morgendlichen Weg zum Bäcker mit dem gerade erschienenen, von mir nicht erwarteten letzten Album des großen, leider unlängst verstorbenen Country-Sängers Kinky Friedman (Wikipedia-Link zu ihm): „Poet of Motel 6“ (Bandcamp-Link zum Album).

Ich habe eine ausgeprägte Vorliebe für die etwas schrägeren Vögel der Country-, Americana- oder Roots-Szene. Wie auch immer man da welches verästelte Sub-Genre weiter definiert, bis zu Bluegrass, Rhyhtm and Blues, Folk etc. Es ist kompliziert. Und alle Schubladen werden verbissen von nerdigen Menschen bewacht, die zu ihrem Lieblingsfach erstaunlich vieles wissen, oft auch besser.

Für jene Sängerinnen oder Sänger jedenfalls habe ich eine Vorliebe, die manchmal musikalisch, oft aber nur durch exzentrische Texte aus dem Mainstream der in der Mitte schlagerhaft schmalzigen Gattung fallen. Diese Exzentrik war bei Kinky Friedman manchmal an den Titeln abzulesen („They ain’t making jews like Jesus anymore“ oder „Asshole from El Paso“). In den Texten wurde es bei ihm zuverlässig ab- und hintergründig, musikalisch blieb es oft eher gefällig.

Und ich habe eine morbide Vorliebe für letzte Werke und Auftritte, für Abschlusswerke und musikalische Hinterlassenschaften, Vermächtnisse und unvollendete Reste.

Der titelgebende Song auf dem neuen und letzten Album von Kinky Friedman ist einem anderen verstorbenen Country-Sänger gewidmet, Billy Joe Shaver (Wikipedia-Link). Der letzte Song bezieht sich auf Whitney Walton alias Miranda Grosvenor. Deren Geschichte kannte ich auch nicht, aber was für eine abgefahrene Geschichte das ist.

Ich hörte also einen Song aus dem neuen Album wie nebenbei und hatte nach zwei Stunden auf einmal dies und das nachgelesen, neue Storys und Zusammenhänge kennengelernt und auch etliche Clips gesehen. Ich hatte Alben und Künstler gefunden, hatte mir vieles abgespeichert und vorgemerkt und dabei nicht einmal das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben.

Im Gegenteil.

Aber sowieso stets und wie pflichtgemäß dem weißen Kaninchen folgen, ich kann eh nicht anders.

Heute denke ich daher noch weiter an die sympathischeren Aspekten der USA-Kulturgeschichte und werde musikalisch vermutlich nostalgisch. Ich werde alte, abgelegene Outlaw-Country-Alben hören, während ich dabei durch Hamburg flaniere. Vielleicht passe ich mein Verhalten auch ein wenig an den Soundtrack an und trete ebenfalls aus der Norm, gehe bei Rot über eine Ampel oder dergleichen.

Oder ich fahre mit dem Auto mal eben in den Garten, „See you down the highway“. Man muss es sich alles zurechtbiegen, und dann geht es wieder eine Weile.

Vielleicht sogar bis man das nächste Highlight im Alltag findet.

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Das U-Bahn-Gleis in der Station Hafencity-Universität, die Leuchten mit dem Wechsellicht sind gerade grün

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Anmerkungen zum Fleetblick

Man kann hier beim Atlantic in einer Datenbank nachsehen, welche Werke die Firma Meta zum Trainieren ihrer AI geklaut und gestohlen, gezogen und geraubt hat. Oder, wie auch deutsche Medien vermutlich mittlerweile schreiben würden, „sich auf umstrittene Art beschafft hat“. Was man dann so „Fair Use“ nennen möchte.

Da jedenfalls einmal nach Buddenbohm sehen. Oder auch nach viel bekannteren Menschen wie Isabel Bogdan, Bov Bjerg oder Patricia Cammarata. Man wird bei allen fündig, wir haben alle ebenso fleißig wie unwissend beigetragen.

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Ein halb versunkener Zaun mit Maschendraht in der Uferzone der Außenalster, eine Schutzzone um Wasservogelnester abgrenzend

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Beim Blick aus dem Konferenzraumfenster am Donnerstag machten die beiden Graugänse auf dem Fleet einen auffällig entspannten Eindruck. Sie paddelten da so betont lässig, ließen sich dann auch minutenlang so tiefenentspannt treiben, guckten dermaßen gechillt über das Wasser, das auf einmal eine etwas andere Farbe als sonst hatte, blauer war, fast postkartenmäßig – da waren es auf einmal fast 20 Grad in Hamburg geworden, nach noch frostiger Nacht. Hier und da gaben in den folgenden Stunden menschliche Kreisläufe ob der wilden Temperaturschwankungen in kurzer Zeit nach, meldete sich auch die eine oder andere Migräne fragend an, ob jetzt nicht eine gute Gelegenheit für ein gemeinsames Herumhängen sei? Nein? So zwei, drei Stündchen womöglich, ob man das nicht einrichten könne?

Dabei aber ein so reizvolles, nettes Licht über dem Fleet. Eine so feine Luft auch, und das sogar in Hammerbrook, wo sonst nichts Feines zu finden ist. Man gab sich also dennoch gut gelaunt und dachte, bemüht den überaus lästigen Freitag geistig überbrückend, schon einmal zum Wochenende hin, was sich stimmungsmäßig als hilfreich erwies.

20 Grad, 17 Grad und gar kein Regen in der Vorhersage. Was man da alles machen kann. So dermaßen viel kann man da machen, dass man im Freundeskreis Reaktanz und Rebellion auch schon wieder einfach nichts machen möchte, ob all der spontan aufpoppenden und also auch sofort überfordernden Anforderungen und Ideen.

Wer bestimmt denn hier über meine Freizeit, fragt man sich da als kritischer Bürger seiner eigenen Gedankenwelt und guckt vielleicht auch etwas verbiestert, wer bestimmt denn hier über mich, das Wetter oder ich? Und wo kommen wir denn da hin.

Dann geht man wieder summend ab und macht weiter.

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Nord, Nordost

Das nächste Hörbuch ist ein Roman, den ich längst kenne. Ich blieb nur erneut daran hängen, weil ich mich einerseits gerade, wie neulich erwähnt, für die Sprache des Entstehungszeitraums interessiere (in diesem Fall 1959), und weil ich andererseits mit dem Stil des Autors nach wie vor sehr einverstanden bin. Und außerdem noch, weil Gert Haucke es liest: Die Mutmaßungen über Jakob von Uwe Johnson (Verlagsseite).

Der Vorlesende schien mir hier zum Schreibenden gut zu passen, oder zumindest zu dem, woran ich mich bei Johnson erinnere. Das Buch mit dem besten ersten Satz ist es bekanntlich auch. Selbst wenn eine gewisse Ilsebill in einem anderen Werk eines anderen Schriftstellers noch so oft nachsalzt. „Aber Jakob ist immer quer über die Gleise gegangen“ ist einfach nennenswert besser. Das ist einigermaßen offensichtlich, denke ich.

Ich lag dann mit meinen Erwartungen dahingehend richtig, dass Gert Haucke ausreichend norddeutsch war (der ist auch schon tot, wie die Söhne sagen würden, so tot wie bald alle Künstlerinnen und Künstler, die ich mag oder mochte), um die Stellen, in denen mit niederdeutschen Anklängen wird, genau so hinzubekommen, wie ich sie beim früheren Lesen in meinem Kopf gehört habe.

Da mir diese Sprache auch familiär vertraut ist, ein Stück Kindheit ist, wenn auch eine regional etwas weiter nach Westen verschobene Variante davon, von ganz knapp hinter der damaligen Grenze, hat es etwas seltsam Beglückendes für mich, diese Stellen zu hören. Eine schwer zu erklärende, heimelige Instant-Wellness mit lokalpatriotischer Aufwallung bei diesem Sprachklang.

Ich sollte mir vielleicht plattdeutsche Literatur besorgen und die dann ab und zu laut lesen – vielleicht wäre das eine mir gemäße Form des Chillens. Da mal ernsthaft drüber nachdenken.

Ein Steg an der Außenalster im Abendlicht

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Außerdem habe ich den Söhnen beiläufig mitgeteilt, dass ich nur noch solche Sachen von meiner nachmittäglichen Runde mitbringen werde, die auf dem stets und für alle ausliegenden Einkaufszettel vollkommen korrekt und einwandfrei lesbar notiert wurden. Zack, habe ich damit vermutlich ein Stück Schriftkultur gerettet. Na gut, vielleicht zumindest ansatzweise. Es hätte mir, schon klar, früher einfallen sollen, am besten etliche Jahre früher. Die Herzdame lacht mit freundlich herablassendem Gesichtsausdruck über meinen verspäteten, aber immerhin pädagogisch bemüht wirkenden Einfall.

Nun. Sie wird nicht mehr lachen, wenn ich sie erst über die aus meiner Sicht irregulären Leerzeichen bei den diversen Lebensmitteln, die sie da manchmal aufschreibt, aufklären werde. Von wegen Nuss Mix und dergleichen.

Mit mir nicht mehr! Wind von vorn, um einen weiteren Herrn aus Mecklenburg zu zitieren.

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To complicate things further

Auf Instagram, wo ich mich trotz allem weiter betrachtend herumtreibe, sah ich einen Clip mit dem ohnehin sympathischen Bill Nighy (Wikipedia zu ihm), der dort einen Podcast ankündigte und sich mit einem Satz vorstellte, bei dem ich mir sofort dachte, dass man ihn sich merken müsse: „My name is Bill Nighy and I‘m here to complicate things further.“

Ein Einleitungssatz, vor dem man sich verbeugen möchte, nicht wahr. Und den man dringend und auch mit einer gewissen Lust im Berufsleben unterbringen möchte. Also ich jedenfalls.

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Ein Sohn lernt freiwillig in den Ferien etwas für Mathe, stelle ich mit beeindrucktem Staunen fest. Und sehe nebenbei auch, was er da macht. Ein Blick auf seinen Bildschirm, auf dem es aussieht wie bei einem Raketenwissenschaftler. Weswegen ich auch mit Sicherheit sagen kann, dass ich von seinen Aufgaben absolut gar nichts verstehe. Gymnasiale Oberstufe, weiß der Kuckuck, was die da machen, es sieht wahrhaft wild aus.

Der andere Sohn macht nicht ganz so freiwillig wie der andere etwas Französisch, und ich versuche, ihm per Einsatz von AI dabei geringfügig zu helfen. Also etwa ein Vokabel-Quiz zu erstellen und dergleichen. Dabei sehe ich ebenfalls, dass ich die Fragen, etwa die zur Grammatik, definitiv nicht mehr beantworten könnte. Böhmische Dörfer, Bahnhof, je ne sais pas.

Ein Schild im Schaufenster eines Ladens: Keine Auskunft!

Eine lapidare Doppelfeststellung, aber im Grunde doch das Ende einer Epoche – ich bin jetzt bei den Hausaufgaben raus und inhaltlich komplett abgemeldet. Ich bin nicht mehr der, den man etwas fragen kann. Außer in Deutsch vielleicht, denn bei dem Thema hält sich hartnäckig das Gerücht, ich müsse geradezu reflexmäßig alles können und jederzeit zu besonderen Glanzleistungen in der Lage sein. Weil Bücher, Blog, Kolumnen, also bitte.

Ich nicke freundlich, googele alles nur heimlich und stets noch bevor die Söhne aufstehen. Man muss auch etwas am Erhalt seines Images arbeiten.

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Apropos Deutsch: Ein weiteres Buch habe ich gerne gehört, teils auch gelesen. Warum nicht einmal die Medienformen mischen? Das habe ich noch nie gemacht, stellte ich dabei überrascht fest. Ein Kapitel hörte ich, eines las ich, wie es gerade passte. Das geht auch, und gut geht es. Ein Buch vom fast schon vergessenen Bruno Frank war es, gelesen von Ulrich Noethen: Cervantes.

Das Hauptwerk von Frank ist dies, so heißt es überall, ich kenne seine anderen Bücher nicht. In diesem Roman über den Dichter werden an einigen Stellen historische Szenen, die man von riesigen Ölgemälden in Museen zu kennen meint, eine bedeutende Seeschlacht etwa oder eine königliche, pompöse Prozession durch eine alte Stadt, sprachlich akribisch nachgemalt. Detail für Detail, Satz für Satz. Es war mir eine helle Freude, das zu hören oder zu lesen. Hervorragend und in äußerst angenehmer Ruhe wurde das alles ausgearbeitet, und man kann sein Vokabular wieder etwas anreichern dabei. Ausgesprochen klangvolle Begriffe findet man, die einem vielleicht lange nicht mehr in den Sinn gekommen sind.

Das habe ich gemocht, diese literarischen Wimmelbilder, für die man einige Minuten braucht, um sie vollständig zu konsumieren, die so unzeitgemäß gründlich dargestellt wurden.

Da auch die Inquisition im Roman vorkam, boten sich aber schon wieder lästige Parallelen zur Gegenwart an, etwa zu den Aussagen der radikalen Christen in den USA, die Gedanken an Aktuelles drängten sich auf. Das machte es dann wieder etwas anstrengend, dem zu folgen, aber dafür konnte das Buch nichts. Als die Inquisition in der Handlung endlich überwunden wurde, fiel es dem spanischen König allerdings im nächsten Kapitel spontan ein, ohne Sinn und Verstand Zölle zu erheben … Ich entkomme den Themen unserer Zeit wohl nirgendwo mehr. Nicht einmal in den Romanen, die ich ausdrücklich zur Ablenkung lese.

Ich habe sonst kaum Bezug und auch keine Neigung zu historischen Romanen, diesen fand ich aber ausgesprochen reizvoll. Das waren für mich immerhin erfreulich verbrachte Stunden.

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