Hühnercontent

The accidental urban gardener

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Die Geschichte der Scherben.

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Kiki Thaerigen hat einen Wirtschaftsteil der GLS Bank übernommen und über die DSGVO geschrieben.

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Und ich habe dort etwas zum Wohnen in der Stadt zusammengestellt.

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Ansonsten leide ich immer noch unter dem Boney-M-Ohrwurm von vorgestern, heute bloß keine weiteren Erzählungen in der Art. Beruhigend aber irgendwie, dass mehrere Menschen das Wort Siptibble sofort erkannten – man ist eben nie der Einzige, mit rein gar nichts.

Nein, kümmern wir uns lieber nicht mehr um Boney M., kümmern wir uns um den Deutsch-Rap. Der war gerade ein wenig in den Schlagzeilen und schön war das alles nicht, was man da lesen musste. Ich möchte mit einer simplen Feststellung ein wenig beruhigend auf die Diskussion einwirken, denn der Deutsch-Rap ist tot, das Thema ist gar keine Aufregung mehr wert. Eine Musikrichtung ist doch recht eindeutig tot, wenn sie in Grundschulen pädagogisch wertvoll aufbereitet wird. In der Grundschule der Söhne singt oder besser spricht man vom Rap-Huhn, und da muss man wirklich ganz tapfer sein. Vermutlich auch als Deutsch-Rapper.

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Es regnet in Hamburg, das ist soweit nicht originell, aber dass die Herzdame und ich morgens begeistert am Fenster stehen und “Ja, Regen! Toll! Mehr!” rufen, das ist ein neues Feature. So ist das also, wenn man einen Garten hat, in dem man Rasen gesät und Grün- und Blühzeug gepflanzt hat.

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Sohn I wurde auf seiner Wunschschule angenommen, haben wir die Aktion Schulwechsel also auch einmal erlebt und erledigt. Bevor er da im August startet, gibt es vorher noch einen Kennenlernabend und dann natürlich auch noch eine feierliche Einschulung. Ich murmele währenddessen immer weiter “Uns hat man damals einfach vor der Tür da abgestellt. Wir hatten ja nichts.”

In diesem Zusammenhang ist der Herzdame und mir neulich übrigens aufgefallen, dass weder sie noch ich jemals krank aus der Schule von sorgenden Eltern abgeholt worden sind, wir unsere Söhne aber gefühlt schon etwa hundertmal dort abholen mussten. Waren wir oder das Lehrpersonal nun damals so tough oder sind die heute in den Schulen alle so überbesorgt, dass sie stets sofort anrufen, wenn einem Kind zwischendurch kurz etwas blümerant wird? Schwer zu sagen. Aber bemerkenswert ist das schon.

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Ich lese gerade “Eine kurze Geschichte der Menschheit” von Yuval Noah Harari, aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. Das hatte mir jemand in den Kommentaren hier vor einigen Wochen empfohlen, ich neige ja dazu, mich an solche Empfehlungen zu halten. Und zwar lese ich das als E-Book auf dem Handy und stelle fest: Das Buch ist hervorragend handygeeignet, da kann man auch mal im Fahrstuhl oder in der Kassenschlange mal eben zwei Seiten lesen, da kommt man immer gut und schnell rein, sehr fluffig geschrieben ist das und dabei so interessant, dass man gerne doch noch mindestens vier Seiten weiter lesen möchte. Oder vierzig. Gefällt mir.

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Herzlichen Dank wiederum an U. aus Schwerte, der mir noch einmal einen Zeitungsausschnitt mit Gartenthemen zugeschickt hat. Großartiger Service. Und Dank schließlich auch für die liebe Postkarte aus Schwerin! Das geht ab, das mit der Post aus Orten mit Schw …

21 Kommentare

  1. Vielleicht waren die Eltern früher auch nicht so gut erreichbar?
    Das neue Gymnasium der großen Kinder rückt Kranke auch nur bei Abholung raus. Ich konnte damals nach Anruf alleine nach Hause.

  2. Genau. Dass der Weizen den Menschen genutzt hat um sich über die ganze Welt zu verbreiten fand ich sehr lustig. Kann man auf diverse andere Kultursorten und -arten anwenden. Co-Evolution, biologisch und kulturell.

  3. Ich wollte auch gerade das „Chicken Attack“ video verlinken. Ich weiß nicht warum, aber der Song erheitert mich seit Tagen, immer wieder. Besonders das Jodeln ist ein Traum (obwohl ich Jodeln so gar nicht mag normalerweise!).

    Bitte UNBEDINGT den Link von Isa anschauen. Skurril aber genial.

  4. Ich habe bisher nur den Folgeband gelesen und fand ihn inspirierend, aber zu langatmig. Die Ideen hätten m.E. auf viel weniger Seiten gepasst. Und das sage ich, obwohl ich eigentlich langatmig-abstrakte Texte liebe.

  5. Das Rap-Huhn…. ? ?
    Auweia, bin ich froh das Hamburg von uns so weit entfernt ist. Hoffentlich braucht das Huhn noch eine Weile bis es hier ist.
    Ich wusste wirklich nicht ob ich lachen oder weinen soll.
    Arme Menschheit….

  6. Stimmt, ich wurde meines Erachtens auch nie krank abgeholt. Ist ja ein Ding. Bei uns war das ja so, dass Mama immer zu Hause war und es dementsprechend einfach war, uns beim leisesten Verdacht auf Unwohlsein gleich zu Hause zu lassen. Vielleicht deshalb.
    Andererseits: Die Krabbe war zum Glück in 5 Jahren erst zweimal abholungswürdig krank… Vielleicht habe ich eine besondere Robustheit, die ich vererbt habe.

  7. Nee, abholen gab es bei uns nicht. Aber ich erinnere mich, mehrfach blümerant gewordene Klassenkameradinnen auf Geheiß der Klassenlehrerin nach Hause begleitet zu haben.

    (Was es auch nicht gab: Zum Training/ Matheclub/ Schach zu bringen oder von dort abzuholen. Was es gab: Spätestens ab Klasse 5 mehr oder weniger unreglementiert recht freie Bewegunsfreiheit draußen.)

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