Lexikon, Duden und Rechentafel

Sven über Ampeln

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Wenn ich an 56 Tagen des Jahres 2019 im Schnitt etwa 3.500 Zeichen gebloggt habe, wie viele Leserinnen haben dann den jeweils zweiten Link angeklickt? Wenn Sohn II in jedem Strumpf sieben Löcher hat, welche Schuhgröße trägt er und mit wie vielen Freunden spielt er Fußball? Pardon, ich mache in Vorbereitung auf die nächste Mathearbeit seit Tagen dauernd Textaufgaben mit Sohn I und eventuell schlägt es mir allmählich doch aufs Hirn.

Wenn ich heute um zehn Uhr abends ins Bett gehe, wie tief ist der Schlaf und bis wohin reichen die Träume? Das Ergebnis kann aufgerundet werden.

Währenddessen entdeckt Sohn II seine Vorliebe für Kreuzworträtsel, er fräst sich durch ganze Stapel davon und stellt dauernd entsprechende Fragen, ich bin also gerade eine Mischung aus Lexikon, Duden und Rechentafel. Kompliziertes Verfahren mit sechs Buchstaben: Alltag.

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Kaum erwähne ich hier freudig die Absicht, mehr Bücher von Frauen lesen zu wollen, schon habe ich zwei Bücher von Männern in der Post. Nanu! Einen großen Dank an den überaus freundlichen Menschen, der mir das Buch: “Porträt eines glücklichen Menschen” geschickt hat, verfasst von Érik Orsenna, aus dem Französischen von Annette Lallemand. Da geht es um die Kunst des Gartenbaumeisters von Versailles, hier die Verlagsseite dazu. Das klingt sehr interessant, ich freue mich darauf.

Zum zweiten Buch später!

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Davon abgesehen nur Unblogbares, da merke ich wieder, dass das tägliche Schreiben gar nicht unerheblich zur seelischen Gesundheit beiträgt. Was nicht rauskann, das hängt quer.

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Musik! Lange nicht mehr gehört.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Wenn Sie hier Geld in den Hut werfen, wer freut sich dann? Okay, das war zu einfach. Danke jedenfalls!

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