Bekloppte und Römer

Im Vorübergehen gehört:

“Meine Tochter und ihr Freund, ne, die sind beide völlig bekloppt.”

“Ja, normal.”

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Ich habe neulich erwähnt, dass ich Sohn I beim Home-Schooling (wir werden künftig übrigens von School-Schooling reden müssen, wenn wir diese alte Außer-Haus-Methode da meinen) ausgiebig online recherchieren lasse, auf dass er auch dieses lerne. Das kam bei einigen Leserinnen und auch Bloggerinnen gut an, weswegen ich hier in routinierter Selbstkritik noch erwähnen möchte, dass er heute etwas zu Rom im Internet suchte, auf meine Ermunterung hin auch ausdrücklich bei Youtube, warum auch nicht, denn da gibt es ja alles. Und er fand dann auch, er sah auch, er nickte und grinste und wirkte ganz zufrieden, ich arbeitete währenddessen etwas anderes und spielte Home-Office. Er hatte Kopfhörer auf, und als ich deren Stecker kurz zog, um mich inhaltlich zwischendurch wieder aufs Laufende zu bringen, hörte ich den bemerkenswerten Satz: “Die Römer waren ganz harte Motherfucker.

Also es ging schon tatsächlich um römische Geschichte in dem Video, nur eben jugendoptimiert. Sagen wir ruhig – sehr jugendoptimiert. Recherche beizubringen, das ist schon weiterhin richtig. Aber man muss es recht eng begleiten, die Ergebnisse passen sonst nicht exakt genug zum Lehrplan. 

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Zeit für Real Life. Keine sehr gute Aufnahme, aber schön ist es doch. Eine Weile laufen lassen, es kriegt einen dann schon. Hier mehr zur Künstlerin. 


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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Merci bien! 

 

Links am Morgen

Schichtunterricht – ich glaube, das Wort begegnet mir hier zum ersten Mal, aber es steht wohl zu befürchten, dass wir uns damit öfter befassen müssen. Jedenfalls, das ahnt sicher jede und jeder: “Auf eine Rückkehr zur Normalität sollten die Schulen und die Minister in diesem Schuljahr nicht mehr setzen.

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Corona-Street-Art

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Curt Smith von Tears for fears singt Mad World mit seiner Tochter Diva. Gefunden via Olaf Kolbrück auf Twitter

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Ich hatte ganz zu Anfang der Corona-Festwochen einmal erwähnt, dass ich der Zauberberglesung von Sven Walser aus dem Ernst-Deutsch-Theater auf Instagram folge. Mittlerweile gibt es die Folgen auch hübsch übersichtlich auf der Seite des Theaters, falls noch jemand mit einer nun schon geballten Dosis einsteigen möchte. Ich bin jedenfalls zu einem Sven-Walser-Fan geworden, und wenn er wieder einmal Theater spielt, dann gehe ich da hin. Was auch immer es dann sein wird. 

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Die Viren haben John Prine geholt. Noch ein Lied von ihm:


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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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