Links am Morgen

Der Kinderdok ist genervt

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Frau Novemberregen über Pläne und Gelegenheiten und Regeln.

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Die Alpen werden enteist

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Constantin Seibt mit der achten Folge seiner Reihe über ADHS – enthaltend einige wunderbar gemeine Zeilen über Menschen aus dem Jahrgang 66, zu denen auch ich zähle. 

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Kaum erwähne ich hier im Blog Bad Bevensen, schon weiß jemand Bescheid – Kiki in diesem Fall.

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4 Kommentare

  1. An Bevensen (damals ohne Bad) habe ich ähnlich wie Kiki auch Familienerinnerungen aus der Kriegszeit. Ich selbst war allerdings nie dort und auch noch nicht geboren, aber mein ältester Bruder wurde dort geboren. Meine Mutter lebte 1943 in Köln und war schwanger. Die Stadt wurde mehr und mehr zerbombt. Ihre Schwägerin lebte in Ülzen und lud sie ein bis zur Geburt und die ersten Monate danach bei ihr zu leben. Warum mein Bruder im Krankenhaus in Bevensen geboren wurde, weiß ich leider nicht. Vielleicht war es von meiner Tante aus näher nach Bevensen als nach Ülzen.

    Aus dieser Zeit gibt es von meiner Mutter einen sehr wichtigen Satz: „Endlich gab es nachts keinen Bombenalarm und ich konnte einfach schlafen.“ In Ülzen waren wir dann später häufiger zu Besuch. Aber das ist in der Mitte des letzten Jahrtausends gewesen und ich habe keine Ahnung, wie es dort heute ist.

  2. @PaulineM
    Wie es sich in Uelzen (mit „ue“, nicht „ü“, sorry, soll keine Besserwisserei sein, es ist halt so) lebt, weiß ich nicht. Ein Ausflug dorthin, evtl. mit der Bahn (Metronom) ab HH-Hbf, lohnt sich. Allein, um den Uelzener Bahnhof zu besichtigen, der ganz im Stil von Friedensreich Hundertwasser gestaltet ist. Links und rechts der Bahnstrecke kann man genug sehen, um die Fahrt zu genießen. Außerdem bietet der Metronom Sitzplätze mit Tischen und so kann man es sich während der Fahrt mit Lesestoff und eigener Verpflegung kommod machen. Angekommen macht man die lohnende Besichtigung, spaziert herum und konnte zu Normal- und nicht Coronazeiten Einkehr halten im gemütlichen Bahnhofsrestaurant. Dann zurück – ein Ausflug eben.
    Bad Bevensen gilt heute als Kurort, dort gibt es beliebte Kliniken und Rehazentren. Eine meiner Mitschülerinnen kam täglich von dort nach Hamburg in mein Gymnasium als letzte Chance für sie (aus zweien war sie rausgeflogen, wir lebten damals in einer höchst autoritären Zeit). Unsere Klasse war sowieso ein Sammelbecken für Einzelschicksale – von überall her in den 50er Jahren – mit einem engagierten Klassenlehrer/echten Pädagogen. Ein Supermensch! Wir machen noch heute jährlich Klassentreffen mit dem vorhandenen Rest“personal“ und gedenken seiner mit Zuneigung.
    Nach der Ausbombung sind ja alle Betroffenen möglichst dort untergekommen, wo Verwandtschaft lebte. So wie es Ihre Mutter zur Schwester verschlug, geriet meine Mutter, ausgebombt in Hamburg, in den Geburtsort des Schwiegervaters, nach Sachsen. Das wurde dann mein Geburtsort. Über die „grüne Grenze“ flüchtete meine Familie später zurück nach Hamburg. Ja, darüber bin ich froh, denn Hamburg ist meine Perle!

  3. @Trulla
    Sie haben natürlich recht, Trulla. Ich entschuldige mich bei allen Uelzenern für das verkorkste „Ü“.

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