Links am Morgen

Es gibt hier eine neue Kolumne von mir beim Goethe-Institut.

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Machen Sie mal einen Waldspaziergang. Das werde ich im Urlaub übrigens wörtlich nehmen und nachsehen. Wenn ich so drüber nachdenke, ich war seit Ewigkeiten in keinem Wald mehr, und das ist ja auch nicht richtig.

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Schon eine Erwärmung von 1,5 Grad bedeutet, dass Hitzejahre wie 2018 normal werden. Selbst bei 1,5 Grad werden wir also eine massiv andere Wassernutzung bekommen als heute. Momentan betreiben Landwirte nur auf 3?Prozent der Fläche Bewässerungsanbau, etwa beim Kartoffel- oder Rübenanbau in Niedersachsen. Schätzungen gehen davon aus, dass wir in 20 bis 30 Jahren ein Drittel der landwirtschaftlichen Flächen mit Grundwasser bewässern müssen. Dann werden wir Nutzungskonflikte bekommen, die wir bislang noch nicht kennen.

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Wer mehr für Dinge ist, es gibt auch einen Wunschzettel. Merci! 

4 Kommentare

  1. Kleine Gesten –
    vielleicht hat Hilde Domin das auch gemeint:

    Dies ist unsere Freiheit
    die richtigen Namen nennend
    furchtlos
    mit der kleinen Stimme
    einander rufend
    mit der kleinen Stimme…

  2. Manchmal surfe ich einfach nur im Netz, lasse mich von dieser und jener Beitragswelle ein Stückchen weiter tragen.
    Wie bei einem ungeplanten Spaziergang, drei Haltestellen zurück, weil ich Mal wieder zu tief in mein Buch oder einen meiner Tagträume versunken war.

    Aus mir unbekannten Gründen, gibt es im einen, wie im anderen Fall manchmal den Impuls, inne zu halten, die Hand in den Strom zu halten, den Fluss zu durchbrechen und eine Interaktion zu wagen (auch wenn nur Pay Pal, ganz gleich).

    Vielleicht, weil mich die vollkommene Zufriedenheit dsmit, einfach nur da sein zu dürfen, so dankbar macht, dass ich dies Teilen möchte, ganz gleich wie flüchtig, ich fühle mich doch mehr da, wenn ich sehe, dass mein Lächeln, von einem anderen bemerkt und erwidert wird.

  3. Mit der Hand auf dem Herz verbeuge ich mich vor Ihnen und Ihren wunderbaren Texten. Es ist mir täglich eine Freude und mittlerweile auch ein Bedürfnis, sie zu lesen. Ganz herzlichen Dank

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