Einerseits ist es etwas schwierig, unter diesem Titel einen sinnigen Text zu verfassen. Weil ja, ich schrieb und schreibe es weiterhin des Öfteren, einfach nichts passiert. Da kann ich also nach wie vor nicht beschreiben, welche Ausflüge wir gemacht haben, wo wir im Restaurant waren und was wir dabei erlebt haben, was wir Tolles in Läden erworben haben und wie wir die Trinkgeldbeträge auf wundersame Weise in Content verwandelt haben. Da war nichts. Ich kann nicht einmal über fertige Zimmer berichten, weil der Umbau unserer Wohnung nach wie vor komplett stockt und klemmt wie nahezu alles. Möbel sind weiterhin nicht lieferbar, eine größere handwerkliche Aktion lässt auch noch auf sich warten bis mindestens März, eine weitere hängt aber von dieser ab, es läuft auch bei diesem Thema wieder unerbittlich darauf hinaus, dass nichts passiert, aber das hatten wir ja schon. Es gab zusammenfassend fast keine speziellen Ausgaben, es gab aber, allerdings berichtete ich bereits, einen Stapel Mangas für die Söhne, seitdem sind sie weitgehend nicht mehr ansprechbar. Auch recht! Sehr recht sogar!

Andererseits ist es aber ganz einfach, unter diesem Titel einen Text zu schreiben. Denn man braucht ja Trost in dieser Zeit, und den bastele ich mir einfach weiterhin aus den täglichen Einkäufen zusammen und denke mir dann etwa, während ich das Toastbrot in den Einkaufswagen werfe, siehste, denke ich, das haste dir eigenhändig erbloggt. Ich rede manchmal etwas umgangssprachlich und ankumpelnd mit mir, pardon, das ist vermutlich der ebenso stete wie sinnlose Versuch, mir selbst näher zu kommen. Das haste dir also erbloggt und ertextet, so in etwa denke ich, und dann ist das ja gleich kein normales Toastbrot mehr, dann ist das ein tröstliches Toastbrot. Weil es nun einmal sehr schön ist, sich ein Brot erbloggen zu können, denn das hat doch was von „Ich mache Kleinkunst und lebe davon“, also von dieser Richtung, in der ich mich recht wohl fühle. Ich lege das Toastbrot in den Wagen und gucke bohèmehaft, da sind so die Momente, da zehre ich dann von.

Ich werde übrigens den Verdacht nicht los, dass der Februartext diesem ähnlich werden könnte, womöglich auch der vom März und was kommt dann noch einmal. Aber jetzt, wo ich das geschrieben habe, same old magic … Na, wir werden sehen.

Wie immer, ganz herzlichen Dank für jeden eingeworfenen Euro und jeden Cent, ich freue mich über jeden einzelnen Betrag! Und ich führe nach wie vor genau Buch über jede Betreffzeile, die einen Verwendungswunsch darstellt. Heute etwa kam eine Summe mit der Zeile „Für etwas Feines“, da denke ich dann erst einmal eine Weile drüber nach. Vielleicht denke ich auch sehr lange und ungewöhnlich gründlich darüber nach, ich habe nämlich ziemlich viel Spaß an diesem Nachdenken. Und Spaß, Sie wissen es vermutlich auch, den braucht man gerade dringend. Was ist denn bloß etwas „Feines“ für mich? Da könnte man doch ganze Essays dazu schreiben, wenn man erst einmal anfängt, das zu durchdenken. Faszinierend. Ich grübele weiter.

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Wer mehr für Dinge ist, es gibt auch einen Wunschzettel. Merci!