Ich habe hier für das Goethe-Institut etwas über einen Freizeitpark geschrieben. 

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In der neuen Reihe “Ich koche nicht für Kinder” gab es gestern im Home-Office für die Herzdame und mich: Flammkuchen mit Spinat und Feta. Sehr gute Sache wiederum, in etwa so, aber wer braucht da ein Rezept. Für die Kinder gab es noch einmal: “Ihr könnt euch ja ein Brot machen.” Ich kann diese neue Reihe übrigens gerne erklären, in etwa so: Ich habe zuerst home-schoolbedingt so dermaßen oft für die Söhne hauptsächlich das gekocht, was denen schmeckt, dass ich all diese eher simplen Mahlzeiten nicht mehr sehen kann. Also nicht mehr sehen kann im Sinne von: Bei der nächsten Erwähnung von Backfisch mit Kartoffeln laufe ich schreiend weg. Nichts gegen einfache Küche, gar nichts, aber bitte jetzt erst einmal nur noch solche, die mir schmeckt. Ausdrücklich mir, dem Koch. Die Küche als Me-Time, ich sage es ja, man muss es sich alles zurechtbiegen. Nach der Home-School-Phase kam dann der Hochsommer. In dem ist die Küche hier und auch die in der Laube regelmäßig so dermaßen heiß, dass ich schon den Gedanken ans Kochen vollkommen absurd finde und mich tendenziell verweigere, von Melonen und Wasser lebe und alles vergesse, was mit Rezepten zu tun hat. Aber sobald da draußen die allerersten Herbstanzeichen mit viel Fantasie zu erkennen sind, bekomme ich wieder Lust. Lust auf Essen, Kochen, Einkaufen, Zubereiten. Und ich gehe also hungrig ins Internet, grase Foodblogs und Rezeptseiten aller Couleur ab und speichere gierig Rezepte, bis ich mehr Links auf der Liste habe, als Herbst und Winter Tage und Gelegenheiten für Mahlzeiten haben. Dann gucke ich mir die Sammlung an und erfreue mich meines Reichtums an Möglichkeiten. Manchmal ist man doch eher simpel gestrickt.

So läuft das hier, ich kenne das schon, und deswegen also verlinke ich in der nächsten Zeit, wenn es nicht doch wieder zu heiß wird, öfter einmal ein getestetes Rezept. 

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Ich greife einen Kommentar zu den letzten Links auf, er bezog sich auf das dort von mir gelobte Buch von Elizabeth Strout und erwähnte die Verfilmung “Olive Kitteridge”, eine Miniserie. Hier eine Szene daraus, ich bin instant-verliebt. Muss ich sehen. Was für eine Szene, das wird ein Fest. Bill Murray spielt eine Nebenrolle, auch wenn es hier nach Hauptrolle aussieht.


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