Kultur im März

Ich habe vier Kulturtermine für den März klargemacht, gerade habe ich noch Theaterkarten gekauft, ich hole den vollkommen verpatzten Februar also doch noch wieder raus. Drei Termine sind innerhalb der Komfortzone, also seelisch betrachtet, nicht räumlich, einer liegt weit außerhalb, auch mal ein Desaster mit Ansage mitnehmen. Eventuell werde ich berichten.

Einschub: Apropos Kultur, beim Deutschlandfunk gibt es ein langes Interview mit einem meiner Lieblingssympathen aus Berlin, Bov Bjerg.

Ich war im Zusammenhang mit dem Kulturvorhaben 2023 in der letzten Woche bereits in der Premiere des Films „Der Pfau“, nach der vermutlich allseits bekannten und längst im Regal stehenden Romanvorlage von Isa, hier eine Rezension beim NDR dazu. Es ist ewig schade, dass Isa nicht mehr bloggt, denn das bringt mich um alle Wortwitze mit Blogbuster, ich bin fast ein wenig beleidigt.

Im Film schneien die Personen auf dem schottischen Landsitz ein, und als wir nach der Vorstellung auf die Straße traten, war das Kino eingeschneit. Das war ein faszinierender und beeindruckender Special Effect, diese Verschränkung von Film und Wirklichkeit, ich kann allerdings nicht garantieren, dass der Effekt auch in Ihrem Wohnort, vor Ihrem Stammkino wiederholt wird. Aber wer weiß, probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen, das Wetter da draußen scheint noch einiges herzugeben..

Auf dem Weg nach Hause durch Eis und Schnee habe ich dann den Frierrekord dieses Winters erlebt, klappernd und zitternd bin ich zu Hause angekommen, habe unter sieben Decken geschlafen und diese Jahreszeit so unfassbar sattgehabt, wie es eben in den März gehört.  Der Spontanfrühling am Montag mit etwas irrwitzigen 17 Grad kam meiner Erwartungshaltung ans Wetter dann weit entgegen, warum es aber am Dienstag dennoch wieder rabiat abkühlte, im Wetterbericht wurde ausdrücklich eine „ruppige“ Kaltfront erwähnt – es war unerfindlich, unrichtig und unschön.

Erfindlich, richtig und schön dagegen, dass es neue Songs für den Freundeskreis EoC gibt, die auf die denkbar angenehmste Art erwartbar sind. Der Herr Regener ist gerade in Hamburg und läuft mir dauernd über den Weg, auch direkt nachdem ich Videos mit ihm gesehen habe, das ist schon wieder so eine Verschränkung von medialer Darstellung und Wirklichkeit. Die Zeiten werden wilder, singt er, hier wird einiges immerhin wundersamer und ich sollte wohl gut überlegen, welche Filme ich mir ansehe, lieber nichts mit Weltuntergang und so.

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Und im Tagesbild schließlich eine Forderung auf der gastropolitischen Ebene, ein Appell eher. In sich ist sie schlüssig ist das, möchte man meinen.

Ein Aufkleber an einem Regenfallrohr: "No Falafel for Nazis"

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