To behave with good cheer and grace

Dann doch noch der Weihnachtsurlaub. Spät und fast nicht mehr erwartet, es zieht sich doch immer erheblich, bis diese paar freien Tage eintreten.

Die für mich in einem gewissen und wichtigen Sinne freier als in den Vorjahren sind. Denn zum ersten Mal, seit ich weiß nicht wie vielen Jahren, seit enorm vielen Jahren jedenfalls, seit gefühlt meinem ganzen Arbeitsleben, was aber nicht die sachliche Wahrheit sein kann, wie ich wohl einsehe, seit jedenfalls zu langer Zeit also, ist es das erste Weihnachten, zu dem ich keinen Text, keine Festkolumne für einen zahlenden und also vollkommen berechtigt wartenden Kunden schreiben muss. Und Sie machen sich keinen Begriff, wie entspannend das sein kann.

Den Urlaub beginnen wir gleich, um deutlich im Schwung zu bleiben, mit einer weiteren Premiere: Es gibt Mittagstisch in der Hobenköök, in der Hafenküche für das südlichere Publikum. Ich hatte mit der Truppe damals auch im Zusammenhang mit der Hamburger Regionalwert AG (keine bezahlte Werbung, nein) zu tun. Ich war dort auch schon öfter abends zum Essen, mit Freundinnen und sogar mit der Firma. Es stellte sich aber heraus, dass die Herzdame noch nie in dem Restaurant gegessen hat, das mir bisher jedes Mal empfehlenswert vorkam. Und mir fehlte die Mittagserfahrung. Eine Erfahrungslücke, die also zu korrigieren war, zumal auch dieses Ziel im Oberhafenquartier von uns aus fußläufig zu erreichen ist und es unterwegs nette Motive gibt.

Blick von der Oberhafenbrücke elbaufwärts Blick von der Oberhafenbrücke auf ein Graffiti ander Kaimauer: "Lieb sein" Blick von der Oberhafenbrücke auf das Spiegelgebäude

Und wenn man Urlaub hat, dann sind alltagsauflockernde Vorhaben ohnehin empfehlenswert.

Die Speisekarte ist mit schöner Selbstverständlichkeit überwiegend vegetarisch, obwohl es kein vegetarisches Restaurant ist, und ich glaube fast, so etwas begegnet mir in dieser Form zum ersten Mal. Und hervorragendes Essen gab es, aber das erwartet man bei diesem Restaurant ja längst.

Blixk von der Galerie über Küche und Restaurant Hobenköök Das Hobenköök-Logo an der Außenwand des Restaurants Gebratene Kartoffelknödel im Restaurant Hobenköök

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Das Fest rückt ansonsten näher, saisonale Links und Bilder müssen also mit Dringlichkeit verwertet werden, die verderben sonst.

Neue Weihnachtsmusik habe ich in diesem Jahr kaum zur Kenntnis genommen, aber die Sachen von aron! und Hohnen Ford kann ich immerhin gerne durchgehen lassen.

Neu dabei in diesem Jahr aber auch The Divine Comedy mit „All the pretty lights“:

Und schließlich noch a very good advice for Christmas. Die Lage wird damit ein für allemal passend zusammengefasst und man sollte das Lied vielleicht noch im Vorwege an alle verschicken, bei denen man einen gewissen Verdacht hat.

In aller Unschuld kann man das ja verschicken, guck mal, wie lustig. Und dann einfach einwirken lassen.


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2 Kommentare

  1. Lieber Herr Buddenbohm wissen Sie schon, dass Ihr Blog in der lezten Folge des luxemburgischen Podcast Ëmgefall an Ausgelaf Gegenstand ist? schöne Urlaubstage! Grüße Swuuj

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