Linkwerk zum Wochenende

Aus den Blogs:

Eine saisonale Meldung, definitiv kommt sie noch rechtzeitig.

Weitere, teils die Laune hebende Links dazu bei Christian Fischer. Kurz nachgesehen, ob in der ebenfalls dort verlinkten Filmdatenbank, die man nach Karte und Orten durchsuchen kann, meine direkte Nachbarschaft vorkommt. Es wird korrekterweise der James-Bond-Film aufgeführt, bei dem Szenen im Hotel Atlantic spielen: „Der Morgen stirbt nie“.

Eine schäbig aussehende Wand des Hotels Atlantlics, die nach dem Abriss der Nachbarhäuser gerade freiliegt

Von dem Film, in dem die Kunsthalle vorkommt, wusste ich dagegen noch nichts.

Die Kunst der Lebensführung

Mira denkt. Ich sympathisiere ausdrücklich mit dieser Beschäftigung.

Erinnerungen an Arkadien, hier „Peak Selbstbestimmung“ genannt.

Beim WDR hörte ich in der Reihe „Das Wissen“ eine ausführliche Sendung über Pausen und deren Notwendigkeit für das Gehirn. Es war dann in Teilen auch eine Sendung über das Default Mode Network, das Ruhezustandnetzwerk (Wikipedia). Also über den Teil des Gehirns, der aktiv ist, wenn wir nicht aktiv sind. Denn das Gehirn ist nie nicht aktiv, abgesehen von finalen Zuständen.

Ich fand es hörenswert, weil es zum einen, auch wenn man es nicht gerne hören möchte, um die aktuellen Vermutungen zu den Schäden geht, die unsere Smartphonezeit an uns anrichtet – man kann vielleicht in jedem Fall einmal darüber nachdenken, denn das wird nicht schaden – und weil es zum anderen auch um die Theorie geht, dass eben dieses Ruhezustandsnetzwerk der Kern dessen ist, was uns diesen aberwitzigen evolutionären Vorteil beschert hat. Durch den wir nun da sind, wo wir sind, und okay, man könnte oder müsste „Vorteil“ vielleicht noch einmal diskutieren.

Diese Theorie jedenfalls, die kannte ich noch nicht. Aber plausibel klingt sie durchaus.

Literatur:

Mia Raben las mir und anderen aus ihrem Roman „Unter Dojczen“ vor (hier die Verlagsseite, hier ein Artikel beim Goethe-Institut darüber). Das Buch ist schon wegen des Themas empfehlenswert und hat auch einen Bezug zu den Inhalten hier im Blog.

Denn es geht zum einen um die Situation von polnischen Pflegekräften in Deutschland, es geht aber auch um das Schicksal der vielen Männer aus Osteuropa, die hier (und dieses Hier ist vor meiner Tür) auf der Arbeitssuche stranden, trinken, untergehen – oder doch noch einen Ausweg finden. Wenn ich die Obdachlosen in meinen Texten erwähne, was so selten nicht ist, muss man diese Gruppe immer mitdenken.

Besonders sympathisch war mir auch die Erklärung von Mia Raben während der Lesung, ihre Muttersprache sei „Deutsch mit polnischem Akzent“. Ich finde das sehr vorstellbar, ich habe auch zu allen Zeiten meines Lebens Menschen gekannt, die sich in dieser Sprachversion ausgedrückt haben. Für mich klingt sie ausdrücklich angenehm.

Musik

Erinnerungen an ein Townes-van-Zandt-Konzert.

Gegessen, getrunken, besucht:

Ich bereitete Flammkuchen mit Ziegenkäse und Champignons auf diese Art zu. Die interessierte Kundschaft hier im Haushalt war zufrieden, auch dieses Gericht kommt auf Wiedervorlage.

Flammkuchen

Und ich war mit Isa, die leider schon wieder als Exbloggerin zu bezeichnen ist, in der Roofdrop-Bar auf der Villa Viva im Münzviertel hinterm Hauptbahnhof, was übrigens nebenbei ein Hotel-Tipp für Hamburg-Mitte ist.

Ich hatte im Februar angekündigt (hier), dort noch einmal für Fotos vom Ausblick hinzugehen, was ich jetzt also tatsächliuch noch vor dem nächsten Februar geschafft habe. Nicht schlecht, Herr Buddenbohm, nicht schlecht.

Die Bar ist innen und außen nett, der Barkeeper aber ist noch viel netter und vielleicht die freundlichste Service-Kraft Hamburgs. Außerdem kundig, versteht sich, was die Cocktails und die Beratung dazu angeht.

Wenn ich diese Bar in Gesprächen erwähne, scheint sie kein Mensch zu kennen. Da sie aber dennoch gut besucht ist, wird es wohl an meinen Kreisen liegen, dass es da Wissenslücken gibt. Ich ändere das jetzt, in dem ich dort nach und nach die Menschen hinschleppe, die mir für einen gemeinsamen Drink geeignet erscheinen.

Der Mensch braucht Ziele, ich sage es ja. Und Ausblick! Ab und zu braucht der Mensch auch Ausblick. Etwa so, von der Terrasse der Bar im 12. Stock:

Ausblick Roofdrop Bar

Ausblick Roofdrop Bar

Ausblick Roofdrop Bar

Ausblick Roofdrop Bar

Ausblick Roofdrop Bar

Die Bar ist auf der Villa Viva, einfach durch den Hotel-Eingang zu erreichen, Schultzweg 4. Vom Hauptbahnhof kommend hinter der Zentralbibliothek etwas weiter runtergehen Richtung Elbe.

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