Ein paar Links am Abend

Rolando denkt nun ebenfalls über seine Einkäufe nach, und da fällt sogar etwas Matheweiterbildung für uns alle ab. Toll! Apropos Einkaufen, diese Haarseife aus dem Bioladen habe ich dann doch nicht gekauft, die war nämlich bei näherer Betrachtung in Plastik verpackt. So ja nun nicht!

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Plastic debris found in the deepest part of the ocean.

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Patricia über das Nichtstun.

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Ein schönes Vorher-Nachher-Ding mit einem Garten.

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Und gartenbedingt frage ich mich neuerdings bei solchen Blogeinträgen wie dem hier, warum dort im letzten Absatz genau diese Pflanzen genannt werden. Sind die der Schreibenden so berichtet worden oder sind sie einfach assoziativ einladend, wenn man an Bauerngärten denkt? Ist es das Gartenbild in unseren Köpfen und gehört die Hagebutte dazu? Woran denkt man, wenn man Garten denkt? Ich denke bei Garten ja zuerst an Bohnen. Wo ein Bohnengestell ist, da ist ein Garten. Das kommt, weil ein Großonkel von mir in meiner Kindheit einen Garten bewirtschaftete, und die aus meiner Kindersicht riesengroßen Bohnengestelle, die weiß ich eben noch. Daneben die Erdbeeren, den Rest weiß ich nicht mehr. Bohnen und Erdbeeren. Auch eine komische Mischung. Habe ich jetzt aber auch so im Garten. Logisch.

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Was noch? Ein Video. Es ist zum Heulen. (Sohn I: “Das Video ist cool, gibt es noch mehr von denen?”)

 

Zur Orientierung

Ich arbeite in einem Bürogebäude, in dem Menschen, die es zum ersten Mal betreten, nach spätestens zwei Abbiegungen eines Ganges garantiert jede Orientierung verlieren. Es ist so gut wie unmöglich, dort als Besucher einmal durchzugehen und dann genauso wieder hinaus zu finden, wenn man nicht gerade kundige Begleitung hat. Soweit ich mich erinnere, hat das noch niemand geschafft. Als wir vor ein paar Jahren in das Gebäude gezogen sind, brauchten wir Wochen bis zu einem normalen Betriebsablauf, also bis jeder auf Anhieb alles gefunden hat, seinen Schreibtisch, die Kaffeemaschine, das Klo, den Kopierer, was man als Büroangestellter eben so braucht.

Neulich kam ein verirrter Kollege, der normalerweise an einem anderen Standort arbeitet, in unser Büro, sah sich kurz um und fragte dann einigermaßen ratlos: “Ist das hier das Ende?”

Womit er eigentlich nur das Ende des Ganges meinte, denn unser Büro hat nur einen Eingang, es ist kein Durchgang, die Frage war also gar nicht so schlecht und durchaus berechtigt. Aber wie es so ist, man denkt dann eben doch eine Weile darüber nach, ob dieses Großraumbüro eigentlich das Ende ist, ob man nun will oder nicht. Ich habe jetzt nicht nur den Sohn mit dem Sinnproblem, ich berichtete hier, ich habe jetzt auch noch verwirrte Kollegen mit unerwartet tiefschürfenden Fragen. Ich brauche dann bitte bald mal ein Sabbatical, um das alles vernünftig beantworten zu können.

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And now her watch is ended.

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Im Garten einen Kirschbaum, einen Pflaumenbaum, einen Pfirsich, mehrere Himbeeren, eine Johannisbeere gepflanzt. Die Reineclaude ist bestellt. Das Kartoffelfeld ist in Vorbereitung, Radieschen, Rauke,  Speisezwiebeln und etliche Blumensorten sind schon in der Erde. Und das ist erst der Anfang.

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