Kein erholsames Wochenende für uns, wir fahren hopplahop nach Nordostwestfalen, Familiendinge. Habe immerhin verhandelt, dass wir irgendwo an einem Gartencenter vorbeikommen, bin gespannt, ob das klappt. Ich habe jedenfalls einen Masterplan und alle mussten zustimmen, ich bin hier der Familienhorst.

Zeit zum Schreiben wird am Wochenende kaum sein, wie überhaupt die nächsten Wochen schlecht aussehen, es sind die letzten vier Wochen vor dem Urlaub, das kennt man. Wir schaffen es irgendwie nicht, einfach entspannt in den Urlaub zu gehen, wir rotieren uns jedesmal in der Zeit davor knapp in den Wahnsinn, also wir Eltern zumindest, in den Berufen geht in diesen Phasen unweigerlich die Post ab, vermutlich ist das sogar in allen Berufen so. Die Kinder werden einfach nur verrückt, weil das lange Schuljahr endet, weil bei einem sogar die Grundschulzeit endet, das ist normal. Kinder kurz vor den Ferien sind ein sehr spezielles Thema, pädagogisch kann man da alle Hoffnung fahren lassen, aber daran erinnert man sich ja auch selbst noch, an diese letzten Tage in der Schule, die einfach nicht enden wollten, die sich quälend zogen und zogen, graue Stunden in XXL – und draußen vor den Fenstern der Sommer, die Verheißung.

Hier schnell ein paar Links und dann ab auf die Auotbahn.

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Ich habe drüben bei der GLS Bank sehr passend etwas zum Thema Ferienzeit geschrieben.

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Auch ich bin das Volk.

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Das geistige Leben der Bienen.

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Archäologen graben in Woodstock herum. Falls sich jemand gerade noch etwas älter fühlen möchte … ich meine, das war 1969, da war ich schon auf der Welt!

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Ich lese Allan Jenkins: “Wurzeln schlagen”, übersetzt von Christel Dormagen und ich lese es trotz des wirklich potthässlichen Covers. Kein Gartenbuch, wie man zunächst vielleicht denkt, oder zumindest kein gewöhnliches Gartenbuch. Ein Kindheitsbuch – und weit weg von der heiteren Variante. Hier eine ausführliche Rezension. Wobei ich Bücher über Kinderleid nicht gut ab kann, merke ich gerade wieder. Schwierig.

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