Amazon fires. Sozusagen der Apokalypselink des Tages. Man findet ja genug.

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Über Filterblasen und den Filterclash. “Was kommt? Keine Ahnung.” Das ist doch einmal eine glaubwürdige Antwort auf eine Interviewfrage. Sehr sympathisch.

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Es überschlagen sich gerade einige nicht blogbare Entwicklungen, wie ich mit spockmäßig hochgezogener Augenbraue feststellen muss, es könnte mit dem fast täglichen Bloggen in nächster Zeit tatsächlich etwas knapp werden. Bleiben Sie dennoch dran, ich löse das dann alles in zehn Jahren auf, wenn das Gras, das bis dahin über die Themen gewachsen sein wird, längst zu blühenden Wiesen geworden ist. Wofür man sich jetzt natürlich den Apokalypseaspekt unserer Zeit kurz wieder wegdenken muss, sonst klappt das nicht, schon klar. Und zehn Jahre jedenfalls, das wissen wir, die gehen schnell. Nehmen wir nur das Beispiel von Sohn II, der wird in zwei Wochen  nämlich zehn Jahre alt, es ist äußerst seltsam, ist es nicht? Wie rasant bitte ging das. Messerscharf kombinierend können wir aus diesem Hinweis ableiten, dass Sohn I dann zwei Tage vorher zwölf wird, also dann schon ein angehender Teenager ist, es ist ja nicht so, dass es gar keine Karriereschritte in diesem Haushalt geben würde.

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In einer Radiosendung habe ich gehört, dass Psychopathen keine Angst und keine Empathie haben, dass diese beiden Merkmale sie leicht erkennbar auszeichnen. Das ist schön und auch irgendwie tröstlich, denn wenn man so eine schlichte Botschaft hört, dann kann man sich sofort an seine altvertrauten Ängste klammern, an die viele Zeit denken, die man mit ihnen im Laufe der Jahrzehnte verbracht hat und sich erleichtert denken: “Okay, Psychopath bin ich schon einmal nicht!” So simpel ist das, da muss man über die Sache mit der Empathie nicht einmal weiter nachdenken.

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Musik! Chet Baker und Red Mitchell: My Romance.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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