Das Schulthema lässt mich nicht los, natürlich nicht. Hier aus Lehrersicht: 

Ich, der mit seinem roten Stab versucht eine alte Ordnung zu halten, die es so im Moment nicht gibt.

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Beim Spiegel wird erwähnt, was mich auch immer wieder umtreibt und ärgert:

Dass mancherorts ernsthaft erwartet wird, Schulen sollen in der Pandemie wie gehabt ihren Stoff durchziehen und die Leistungen ihrer Schüler im Homeschooling benoten, ist pädagogisch gesehen ein Witz. Ein schlechter.

Gestern übrigens habe ich mitbekommen, wie zwei Kinder von verschiedenen Schulen sich erzählten, wie sie in der nächsten Woche Unterricht haben. Sie haben es sich erzählt und dann die Variante des anderen vermutlich sofort wieder vergessen, weil sich niemand so etwas merkt wie: “Wir haben jeden zweiten Tag ab Dienstag drei Stunden, in der ersten Woche im Vormittagsblock, dann nachmittags, aber nur an ungeraden Tagen in geraden Wochen, sonst ist das umgekehrt.” Ich übertreibe dezent, weil es für die Kinder ziemlich sicher genau so geklungen hat, was sie da von sich geben haben. 

Oder, um ein anderes Kind zu zitieren: “Ist auch egal, du sagst mir dann einfach jeden Tag morgens, wann ich wo hin muss.”

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Zur Wirtschaft:“Der fehlende Konsum könnte den Kapitalismus töten, das ist die hinter vorgehaltener Hand geäußerte Sorge, die sich nun lauthals als Lockerungswut äußert.” Ich sage es ja. Gerade gestern habe ich es gesagt. Also geschrieben. 

Derweil am Straßenrand, das passt ja wieder alles zusammen hier, es ist ein Traum:

 

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte. Es sei denn, er hat sich schon in Luft aufgelöst, dann betrachte ich das als erledigt.

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