Links am Morgen

Schon die fünfzigste Ausgabe der Links am Morgen, wir basteln uns eine Tradition, so schnell geht das nämlich. Kaum macht man etwas ein paar Tage lang, schon kann man sich VSOP draufstempeln, also gefühlt jedenfalls.

Katrin Seddig spargelt nicht an. Aber es ist kompliziert.

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Noch eine Rezension, die ich interessant fand. Anne Tyler, die habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gelesen, eventuell war das ja ein Fehler.

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Die Denksportaufgabe des Tages – wenn das hier der Stand ist und stimmt, was heißt das dann für alles, für die Schule, für die Kultur, für die Büros? 

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Ein Refrain für den Freundeskreis Home-Office mit Home-School, I need a little alone time. Gilt eventuell besonders, wenn man dabei etwas krank ist. Sowieso eine gute Regel: Während einer Pandemie bloß nicht krank werden. 

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Merci! 

6 Kommentare

  1. Sollte die Infektionen durch Aerosole erfolgen, dann müssten bei der gerade beschlossenen Flut an Lockerungen die Zahlen demnächst durch die Decke gehen.

  2. Mein erstes Buch, ich glaube in den 80ern, von Anne Tyler war „Dinner im Heimweh-Restaurant“. Seitdem bin ich ihr auf der Spur und wurde von keinem ihrer Werke enttäuscht.
    Wer ihre Arbeit mag, dem würde vermutlich auch die Autorin Elizabeth Strout gefallen, die ich gerade erst entdeckte mit den Bänden „Die langen Abende“ und „Mit Blick aufs Meer“. Wunderbare Geschichten über die Menschen eines kleinen, überschaubaren Kosmos.
    Überhaupt lese ich derzeit sehr gern amerikanische Autorinnen, die mir vorher nicht bekannt waren: wunderbar z. B. auch Meg Wolitzer!

  3. Beim Stichwort Aerosole schaue ich vor allem etwas bang in den Herbst, wenn sich wohl viel weniger draußen abspielen wird* und viel mehr in geschlossenen Räumen.

    *Na ja – Weihnachtsmärkte mit Gedränge am Glühweinstand kann ich mir gerade auch nicht so richtig vorstellen …

  4. Von Meg Wolitzer habe ich gerade Die Interessanten gelesen. Die ersten 100 Seiten waren schwierig, ich hab mich jeden Abend gefragt, muss ich wirklich weiter lesen. Aber dann hat es auf einmal gefunkt und war richtig gut. 6 Teenager sind jetzt auch nicht so mein Thema, aber da entwickelt sich was.

  5. @PaulineM

    Ging mir ganz genauso! Ich hatte aber zuvor von Meg Wolitzer „Die Ehefrau“, danach „Die Stellung“ gelesen, darum habe ich über die ersten 100 Seiten hinweg durchgehalten und es lohnte sich dann doch.
    Dabei bin ich heutzutage generell nicht mehr so geduldig wie früher, lege ein Buch eher beiseite, wenn der Funke nicht überspringen will.

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