Links am Morgen

Ungenügend. Ein Text mit Hamburg-Bezug, aber auch für Eltern aus anderen Bundesländern interessant, nehme ich an. Sohn I hat am Donnerstag Schulbeginn, Sohn II am Montag in einer Woche. Es bleibt spannend und es erinnert fatal an die Situation im März. 

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Noch eine Ergänzung zum Nachdenken über Notizen.

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den „ungenügend“-Link.
    Der Hamburger Senat und vermutlich alle anderen Landesregierungen führen halt konsequent die Linie weiter, die die Bildungsministerin vorgab:

    „Wie auch immer.“ – Anja Karliczek, 30.05.2020

    (Zitat derzeit von mir in Dauernutzung im Wechsel mit „Ach was.“ (Loriot))

    Besonders erschreckt mich dieser Passus: „Das vorgesehene Kohorten- bzw. Jahrgangsprinzip ist *kein* Gesundheitsschutz für die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schülern (und in der Folge für ihre Familien), sondern eine Schutz des Schul*systems* vor zu weitreichenden – und möglicherweise nicht nachverfolgbaren – Infektionsketten (mit der möglichen Folge erneuter Schulschließungen). (…) Für Schüler*innen, die sich um ihre eigenen Gesundheit oder um die Gesundheit von Familienangehörigen sorgen, ist diese Perspektive aber ebenso unzureichend, wie für ihre Eltern“ – ergänze: Und für Lehrkräfte. Wir sorgen uns auch (kein Vorwurf, nur eine Feststellung).

  2. Auch ich bedanke mich für den Link „Ungenügend“. Sehr gut und sehr unaufgeregt zusammengefasst.

    @Anne: Ja, natürlich sorgen sich die Lehrkräfte auch. Völlig nachvollziehbar. In NRW ist für Lehrkräfte und alle an der Schule beschäftigten ERWACHSENEN aber immerhin alle 14 Tage ein freiwilliger, vom Land bezahlter Corona-Test möglich… bis zu den Herbstferien (danach ist Corona wahrscheinlich vorbei). Der schützt nun auch nicht, sondern stellt nur fest, aber ich frage mich, ob da nicht auch noch andere Menschen an den Schulen sind, außer den Lehrern… Schüler zum Beispiel.

    Mein Kind gehört zur absoluten Risikogruppe, ohne eigenes Immunsystem, nur durch wöchentliche Blutplasmaspenden überhaupt mit Abwehr versorgt. Und es gibt KEIN Konzept. Die Ärzte in der Spezialambulanz der Uniklinik, wo das Kind regelmäßig untersucht wird und medikamentös eingestellt wird, sind ratlos in Hinblick auf den Schulbeginn. Ich habe mich bis zum Oberarzt durchgekämpft, um Antworten zu erhalten. Die Antwort lautet: Man kann das Kind ja nicht jahrelang zu Hause behalten und Corona wird Jahre gehen. Es gibt im Regelbetrieb keine Schutzmöglichkeiten, aufs Bauchgefühl hören und das Kind dann eben befreien lassen. Ja, prima… wer kann denn einen Pubertierenden dauerhaft von seinen sozialen Kontakten trennen? Also ab in die Schule? Wie man sich entscheidet, es ist grundfalsch, weil die Entscheidung den Eltern aufgedrängt wird, anstatt tragbare Konzepte für den Schulberieb zu entwickeln.

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