Es ist und bleibt eines der besten Gefühle überhaupt, wenn ich irgendwo so sitze und gar nichts mache oder fast nichts und dann plötzlich merke, wie mir aus dem Nichts auf einmal ein Text wächst oder zumindest eine Idee dazu. Wenn diese Idee dann bleibt, nach mehreren Minuten immer noch greifbar ist und brauchbar erscheint und sich dann noch etwas auswächst, wenn ich merke, da ist etwas dran, das könnte klappen, und zwar so herum und auch so herum. Wenn ich darauf komme, das könnte so oder so enden und guck, eine Pointe gibt es da ja auch. Wenn ich mir dann irgendwann sicher bin, dass diese Idee, obwohl ich doch gar nichts gemacht oder geleistet habe, vermutlich schon wieder genug für einen Artikel im Blog oder sogar für eine Kolumne ist.

Dann einfach aufstehen und alles abtippen, der Rest fingert sich erfahrungsgemäß schon irgendwie hin. Wirklich, das ist eines der besten und schönsten Gefühle überhaupt.

Ich liebe es.

Und heute habe ich es übrigens nicht.

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