Ich habe dummerweise gar keine Zeit für Texte, etwa weil ich mit dem Sohn, der mittlerweile in der achten Klasse des Gymnasiums ist, wieder Mathe übe. Textaufgaben, Sie wissen, ich liebe das. Irgendwelche Zierfischfreaks haben ein Aquarium, das ist so und so lang und so und so breit und so und so hoch, bis dahin ist es noch einfach, wenn nicht tückischerweise – und Mathepädagogen sind tückisch, da gibt es nichts – zwischendurch die Einheiten klammheimlich gewechselt werden, und dann schaufeln die Fischfreunde da natürlich immer ein paar Kubikirgendwas Kieselchen rein, wie hoch steigt das Wasser, das messen die Spinner da natürlich nach, und welches Volumen haben eigentlich die Fische. Ich habe mittlerweile eine solche Aversion gegen die Aquaristik, Sie können es sich nicht vorstellen. Der andere Sohn strapaziert nebenbei mein Schulfranzösisch auf eine Weise, dass mir ganz blümerant wird und ich konnte mir früher auch mal deutlich leichter merken, welches Gemüse nun weiblich oder männlich ist. Légumes! Ich habe das Wort noch nie im echten Leben verwendet, aber ich weiß es noch, immerhin. Stellt sich sowieso raus, bis 7. Klasse weiß ich Französisch noch ganz gut. Die Vokabeln sind nahezu alle noch im Kopf vorhanden, was aber damals danach geschah, also ab Klasse 8., das ist mir vollkommen unklar. Das habe ich alles nie gehört, nie geschrieben, nie gesehen. Wie aber habe ich das Fach überhaupt überleben können? 

Egal, das nur am Rande. Hier ein paar Links, wenigstens das.

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Lang, gründlich und abwägend über Neophyten. (Audio)

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So the first step is recognizing that you, too, need rest. Don’t just want it, don’t just fantasize about it, don’t just talk about it and then deny it, but need it, require it, in order to keep going. The second step is advocating for the structures that make it possible — on a personal, professional, and societal level — so that others can ask and receive rest too.Kommt mir alles gut und richtig und wichtig vor, in dem Text. Leider vergessen, wie ich den Artikel gefunde habe, vagen Dank an irgendwen! Internet eben.

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Vom Genuss der Irrelevanz. Glückwünsche zum Bloggeburtstag in den Süden! Danke für die Beständigkeit und Verlässlichkeit, ich mag so etwas.

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Ich habe noch nicht reingesehen, aber diese Rezension zu “Trigonometry” klang interessant.

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Dieses Buch ebenfalls mal einplanen, klingt auch gut.

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Ich höre gerade “Glitterschnitter” von Sven Regener, gelesen natürlich von ihm selbst. Hier eine Rezension, die recht gut hinkommt. Passt. Wobei es mir gerade gelegen kommt, dass ich bei dem Buch durch leichte Unaufmerksamkeit nichts Wesentliches verpasse. Die reden da einfach alle immer weiter und ab und zu ist es witzig, doch, ich mag es.

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Wo der Algorhitmus den Menschen schlägt – und umgekehrt. Gerd Gigerenzer im Interview. (Audio)

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Muddy Waters und Sonny Bow Williamson.

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