Währenddessen in den Blogs, Ausgabe 7.5.2022

Bandscheibenbedingt fiel hier einiges aus. Pardon. Ich sehe mal, was noch gespeichert herumfliegt:

Schulen, Corona und das hohle Hauptargument.

Hier geht in der nächsten Woche ein Sohn auf Klassenreise, und das ist die erste Veranstaltung in dieser Art seit dem Ausbruch der Pandemie, also seit damals. Sie haben sehr viel verpasst, diese SchülerInnen, wenn man es mit den Jahrgängen davor vergleicht. Es ging ihnen immer noch gold, wenn man es mit anderen Jahrhunderten oder Weltgegenden vergleicht, schon klar. Was mich etwas umtreibt – sie wissen gar nicht recht, was sie verpasst haben. Sie haben da ein Stück Normalität nicht erlebt, das für alle anderen Jahrgänge in den letzten zig Klassen vor ihnen garantiert und gegeben war. Nicht nur bezogen auf Klassenfahrten, nein, auch bezogen auf Kino, Jahrmarkt, Theater, erste Partys, Wochenendausflüge, Herumlungern in Kaufhäusern, Sportartenversuche, Vergnügungsparks, Strand, Pauschalurlaub usw. So dermaßen vieles haben sie nicht gehabt, stattdessen gab es diese zwei Jahre zuhause vor dem Computer. Da wird man später noch viel, viel drüber lesen können, nehme ich stark an. In Romanen und auch in Sachbüchern.

Ein Pappschild in einem Fenster: "Irgendwas mus sich verändern"

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Frau Novemberregen über Sport und anderes, bei dem man vielleicht keinen Erfolg, dennoch aber Spaß haben kann. Nachdem anderswo viel über traumatisierende Erfahrungen bei den Bundesjugendspielen berichtet worden ist, die ich gewiss nicht bestreiten möchte, schließe ich mich doch eher der hier geschilderten Variante an – ich habe zwar nie etwas gewonnen, fand es aber immer gut, dass an dem Tag keine „richtige“ Schule war. Einfach alles war so viel besser als das.

Im Grunde ist es für mich bis heute gar nicht adäquat auszudrücken, wie sehr ich die Schule gehasst habe.

Ein Schriftzug auf einem Stromkasten. "It's human to have negative emotions"

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Es wird gerne Zug gefahren. Und zwar mit Spirit. Auch das teile ich inhaltlich.

Ein Hamburger U-Bahn-Gleis (Hbf)

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Frau Gröner wird beim Backen geradezu unerträglich streberhaft. Ich sehe die Bilder und weiß, ich würde das niemals können, muss mir das aber fasziniert ansehen. Es ist wie die Sache mit dem Unfall auf der Autobahn, nur in positiv. Gaffend stehenbleiben.

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Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber ganz klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Wer mehr für Dinge ist, es gibt auch einen Wunschzettel. Merci!

3 Kommentare

  1. Sehr schöne Typographie auf dem ersten Bild. Ob die Doppeldeutigkeit beabsichtigt war?

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