hatte die Herzdame gerade einen runden Geburtstag und wurde von der allerliebsten morgendlichen Kaffeerunde beim Portugiesen mit einer Geburtstagstorte bedacht, die Maßstäbe gesetzt hat. Es dürfte nicht einfach sein, die noch jemals zu toppen, nein, im Grunde kann man den Gedanken gleich aufgeben: Das war die Torte schlechthin.

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Es gab beim Morgenkaffee einige Spekulationen über den Unterleib der Dame in der Torte, hat sie nun Beine oder nicht? Und wenn nicht, trennt dann jemand im Bäckereibetrieb Tortenbarbies durch? Mit einem Hieb, routininiert wie im Schlachthof? Um die Beine anschließend vielleicht anderweitig zu verwenden, etwa für die Torten, die man zum Geburtstag von Synchronschwimmerinnen überreicht, bei denen dann nur Damenbeine aus blauem Zuckerguss ragen? Aber wie viele Synchronschwimmerinnengeburtstage werden schon feierlich mit großen Torten begangen? Oder kann man irgendwo halbe Barbies kaufen, speziell für Torten – und was ist das dann wieder für ein absurder Markt?

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Um das Rätsel aufzulösen: Nei, sie hat keine Beine. Sie endet hüftabwärts in einer Art Plastikpflock, man könnte sie problemlos damit in etwas anderes rammen als in eine rosafarbene Torte, etwa in einen Kürbis. Pardon, ich denke nach wie vor sehr gartenorientiert, da kann man nichts machen. Oder in einem Komposthaufen, versteht sich. Als Zucchinikönigin mit segnend erhobenen Armen auf die Fruchtbarkeit des Gemüses um sie herum hinweisend? So in der Art. Wir werden dann berichten.

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