Die Herzdame hatte einen Termin, um den Vertrag für die neue Laube zu unterschreiben. Sie ist nämlich die offizielle Pächterin der Parzelle, denn ich bin ja älter als sie und außerdem ein Mann, also vermutlich früher tot, wie sie mir mit ihrem unbedingt liebenswerten Nordostwestfalencharme sachlich und überzeugend erklärt hat. Die Laube ist tatsächlich die teuerste Anschaffung, die wir jemals getätigt haben, fällt mir gerade auf. Also abgesehen von den Kindern natürlich. Die gehen sicher auf Dauer mehr ins Geld, haben aber auch noch interessantere Features.

Die neue Laube wird etwa Mitte Mai geliefert und aufgebaut, wir müssen mal sehen, wie man die Gartenbaustelle bis dahin schon einigermaßen sinnvoll gärtnerisch bewirtschaften kann. Neuer Rasen etwa hat vermutlich keinen Sinn, da rollt dann eh noch einmal ein Laster drüber. Oder auch zwei.

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Sohn II lässt das Plattdeutsche im Moment keine Ruhe, er fragt nach Kinderbüchern op Platt – hat jemand vielleicht einen Tipp für etwa acht- bis zehnjährige Kinder? In dem Bereich kenne ich mich leider überhaupt nicht aus.

Und apropos Platt: “Aber mi is wichtig, drupp hentoweesen, dat wi in Düütsland mehrere Spraaken hebben, und dat wi in Düütsland bunt upstellt sünd.

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Ich empfehle dieses Blog, da geht es gerade wieder los:

“Und ich bin wieder hier. Hier an meiner alten Arbeitsstätte. Voller Enthusiasmus und Energie – die ich nach 4 Wochen auch schon wieder gut brauchen kann.”

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Patricia über Jugendjahre.

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Nach wie vor habe ich keine Lust, mich um SEO und ähnliches Zeug zu kümmern, aber ich lese ab und zu doch mit Interesse solche Texte wie diesen hier, da geht es um den Instagram-Algorithmus in seiner aktuellen Ausprägung. Das kann natürlich morgen schon wieder alles ganz anders sein. Und ich finde es weiterhin eher absurd, meine wie auch immer gearteten “Werke” auf eine bestimmte, fremd vorgegebene und genau abgezirkelte Art zu posten, zu taggen, zu benennen, zu kommentieren, zu beschreiben, zu verlinken usw., nur damit die Logik einer Firma sie richtig aufgreift. Ich habe da mittlerweile eine gewisse Grundbockigkeit.

Oder sagen wir es anders, auf Twitter hat der Herr Mierau einen meiner Texte gerade als “leicht schrullig” bezeichnet. Vielleicht ist es ja das, vielleicht bin ich tatsächlich schon altersbedingt leicht schrullig und habe auch deswegen keine Lust mehr, mich ausführlich mit solchen Mechanismen zu befassen. Ich möchte hier einfach nur sitzen und posten.

Egal. Nach schrullig kommt kauzig, ich arbeite daran.