Wir folgen der nun schon etablierten Tradition, kein Silvester ohne dieses Bild, eh klar.

Es handelt sich beim Folgenden also um die Erinnerung an eine norddeutsch-ausgelassene Silvesterparty in einem Hamburger Vorort, der Abend ist bereits viele, viele Jahre her und eigentlich schon gar nicht mehr wahr. Deutlich erkennt man jedenfalls die sogenannte Hanseaten-Ekstase in meinem Blick.

Denn man muss gerade die süddeutschen und besonders auch die rheinländischen Leserinnen und Leser gelegentlich daran erinnern: wir hier oben, wir sind gar nicht so. Wir können auch ganz anders:

Hanseaten-Ekstase

Gleicher Abend, nur einen Meter weiter: Die Herzdame, liebreizend wie stets und dabei auf diese nordostwestfälische Weise strahlend gut gelaunt:

Die Herzdame

 

Die überall zu lesende Jahresrückblickerei liegt mir nicht oder nicht mehr, ich habe mit den Ansätzen zu Vorsätzen im Moment auch genug zu tun, da muss noch etwas nachgeschliffen werden.

Ich war vorhin noch einmal beim Radiologen, die große Praxis war fast komplett menschenleer und die Frau an der Rezeption sagte: “Sie sind der Letzte.” Die Frau im Vorraum der Behandlung begrüßte mich auch mit: “Sie sind der Letzte” und die Frau, die im Behandlungsraum immer den entscheidenden Knopf drückt, sie sagte: “Sie sind der Letzte.” Das war dann also eine magische Erwähnung, dreimal, das kenne ich, da merke ich auf. Der Rest ergibt sich dann.

Denn die Letzten, das weiß man ja, werden die Ersten sein. Wobei auch immer. Was morgen früh übrigens vermutlich schon stimmen wird, denn mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit stehe ich vor Ihnen auf, da fängt es ja schon an. Der Rest ergibt sich dann.

Kommen Sie gut rüber, bewahren Sie unbedingt Haltung, ich schließe für 2018 mit den besten Wünschen zum Neuen Jahr.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister im Jahr 2019 zurücktreten sollte.

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