Von dem Hutgeld im Dezember haben wir im Kino mit der ganzen Familie den Film über Charles Dickens gesehen, “Der Mann, der Weihnachten erfand”, außerdem den deutschen Film “100 Dinge”, den ich immer schlechter finde, je länger der Besuch her ist. Egal, die Söhne fanden ihn gut.

Und kurz vor Toresschluss waren wir dann noch mit der ganzen Familie in “Der Junge muss an die frische Luft”, also in dem Film, über den schon alle gebloggt haben, etwa hier Isa. Alles richtig, was bei Ihr steht, auch die Sache mit dem Ende. Ein zahlenaffiner Sohn sagte nach dem Kinobesuch: “Von 100 Leuten vor uns haben 65 geheult. Also 35 nicht.” Und das beschreibt es irgendwie auch ganz gut.

Sohn I: “Der Film geht für Kinder ab etwa neun Jahren, wenn sie mit Traurigkeit etwas umgehen können.

Sohn II: “Da lernt man etwas über die Wichtigkeit der Familie, das fand ich gut.

Es hätte für mich gerne auch noch ein Theaterbesuch sein dürfen, das Geld dafür war auch da, bzw. ist da. Die Zeit hat aber nicht gereicht, denn der Dezember ist ja immer befremdlich voll mit allem. Aber wir waren übrigens alle so angetan von unseren Kinobesuchen am Sonntagmittag, das setzen wir wohl so fort. Die Kinos sind leer, es ist hinterher noch etwas Tag übrig, das ist ein wirklich guter Termin für so etwas, wenn man die Kinder mitnimmt.

Fürs Theater müssen wir uns also noch etwas mehr Mühe geben, aber an Mühe muss ja nichts scheitern, wollen wir mal sehen, ob und wie wir das demnächst hinbekommen.

Die Herzdame und ich waren noch auf dem Erdmöbelweihnachtskonzert und haben Sohn II das Songbook mit Noten und CD mitgebracht, in diesem Jahr kommt er dann dorthin mit, wenn es wieder in Hamburg stattfindet.

Die Söhne waren von dem Geld außerdem im Drachenlabyrinth, so etwas können sie mittlerweile ganz elegant ohne elterliche Beteiligung organisieren und das ist ganz schön, wenn man ab und zu einfach sitzen bleiben kann. Nein, es ist nicht nur ganz schön, es ist eine riesige Erleichterung und ein großer Zeitgewinn, wenn man nicht mehr den halben Tag damit verbringt, Kinder von A nach B und zurück zu bringen. Die Jungs wissen jetzt, wo B ist, sie wissen, welche U-Bahn da hinfährt, es ist einfach herrlich.

Vom Buchgeld kaufte ich Mary Shelleys Frankenstein in einer besonders schönen Ausgabe der Büchergilde, übersetzt von Karl Bruno Lederer und Gerd Leetz, illustriert von Martin Stark, dazu später im Jahr mehr.

Wir danken für jeden einzelnen Euro, es ist immer wieder großartig und eine Freude, wenn da etwas ankommt!

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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