Nein, so geht der Text in Wahrheit gar nicht, schon klar. Und nein, es ist auch gar kein Frühjahr. Obwohl – wer weiß, die Narzissen haben da ihre eigene Meinung, sie cornern halbstark im Park herum, und der eine Baum am Spielplatz da, die Mirabelle, die hat so einen verdächtig grünen Schimmer, wenn man genau hinsieht. Der Kalender behauptet dennoch stereotyp etwas von Januar, Tag für Tag behauptet er das und bei jeder Temperatur, aber der Kalender ist am Ende nicht aus dieser Zeit, wenn man es recht bedenkt.

Ich kam auch überhaupt nur auf den etwas seltsamen Titel des Beitrags, weil ich auf Youtube über Rod McKuen gestolpert bin, der mir bisher überhaupt kein Begriff war, es hört einfach nicht auf mit den Entdeckungen dort. Ein amerikanischer Musiker, der auch Brel und andere Franzosen übersetzt hat, von ihm ist die bekannte englische Version von “Le Moribond”, bei der man sofort und reflexmäßig an Terry Jacks denkt, Seasons in the sun, bekannt von Oldiepartys und Sendersuchlaufabenteuern auf Autobahnen.

Die Version von Rod McKuen selbst kann man aber auch ruhig kennen, finde ich. Eine sehr interessante Aufnahme.


Die kann man aber selbstverständlich nicht erwähnen, ohne kurz an das Original zu erinnern, das Original von dem Mann, bei dem jeder einzelne Gesichtsmuskel an der Interpretation beteiligt war:

Und abschließend die für mich immer noch gültige Version in deutscher Sprache und damit auch die Brücke zum Titel, der junge Klaus Hoffmann singt. Weil du so rein wie weißes Brot, weiß ich mein Weib hat keine Not:


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Leicht war das nicht …

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Davon abgesehen müssen wir weiter das Kinderzimmer weiter umbauen, es ist schwer, wenn man beim Umbau schreibt, du weißt. Morgen mehr. Vermutlich.

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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